MOMENT: Maternal Outcomes in Mother–Infant Engagement and Natural Touch
Projektträger: IMPULSE-Förderprogramm der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Projektlaufzeit: ab April 2026
Projektleitung: Dr. Christiane Wesarg-Menzel
Berührung ist essentiell für unsere Gesundheit. Zahlreiche Studien zeigen, dass zwischenmenschliche Berührungen das Stresserleben reduzieren und das psychische Wohlbefinden stärken können.
Gerade in der Mutter-Kind-Beziehung spielt Berührung eine zentrale Rolle. Körperliche Nähe und taktile Interaktionen sind grundlegende Bestandteile früher Bindungsprozesse und tragen wesentlich zu einer gesunden kindlichen Entwicklung bei. Ohne Berührung wäre eine altersgerechte Entwicklung kaum denkbar.
Während die positiven Effekte von Berührung auf Kinder gut untersucht sind, ist bislang weniger darüber bekannt, welche Auswirkungen Berührungsinteraktionen auf Mütter haben. Daher untersuchen wir in der MOMENT-Studie, ob ein Zusammenhang zwischen dem Berührungsverhalten und der Stressanfälligkeit von Müttern besteht. Zur Erfassung des Stresserlebens kombinieren wir Fragebögen mit physiologischen Messungen wie der Herzrate und dem Stresshormon Cortisol.

- Mütter im Alter zwischen 20 – 40 Jahren
- mit Kindern zwischen 3 bis 36 Monaten

- derzeit keine starke psychische Belastung
- fließend Deutsch sprechen
Was bieten wir?
- eine Aufwandsentschädigung von 10 €
Wie läuft die Studie ab?

Das Bild zeigt den Ablauf der Studie. Nach einem Telefonat mit einer unserer Mitarbeiterinnen vereinbaren wir einen einmaligen Termin mit Ihnen und Ihrem Kind hier am Institut. Während des etwa einstündigen Termins wird eine Videoaufnahme von Ihnen und Ihrem Kind gemacht, während Sie miteinander spielen. Anschließend bearbeiten Sie eine kurze Aufgabe am Computer, die als leicht stressig empfunden werden kann. Wir werden Sie bitte, Fragebögen auszufüllen und Speichelproben zur Analyse des Stresshormons Cortisol abzugeben. Des Weiteren soll Ihre Herzaktivität und die Ihres Kindes wird mithilfe eines kleinen, tragbaren Aufzeichnungsgeräts gemessen werden.
Kontakt: Dr. Christiane Wesarg-Menzel