Bewertung der Wirksamkeit (Effectiveness) eines digitalen Unterstützungsangebots (Mika-App) für Menschen mit einer Krebserkrankung unter klinischen Routinebedingungen am Mitteldeutschen Krebszentrum (CCCG): Auswirkungen auf Selbstmanagementkompetenzen, psychische Belastung und Lebensqualität
Projektträger: Stiftung Deutsche Krebshilfe
Projektlaufzeit: 2024 - 2027
Projektleitung: Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf (Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Leipzig)
Projektleitung am Standort Jena: Prof. em. Dr. Bernhard Strauß
Projektmitarbeiter: Paula Grüner, Psychologin (M.Sc.), Ramona Schunke, Psychologin (M.Sc.)
Studie:
In der von der Deutschen Krebshilfe geförderten bizentrischen Studie soll das digitale Unterstützungsangebot (MIKA-App) für krebserkrankte Menschen in Hinblick auf Effectiveness evaluiert werden.
Alle Patient*innen erlangen einen kostenfreien Zugriff auf die Smartphone-App MIKA („Mein interaktiver Krebsassistent“), Diese App stellt einerseits personalisierte behandlungs- und krankheitsbezogene Informationen bereit, wodurch die Gesundheitskompetenz verbessert und psychosoziale Belastungen gesenkt werden sollen. Andererseits wird mit Hilfe der App eine systematische Erfassung („Monitoring“) mentaler und körperlicher Parameter durchgeführt (z.B. wie es Ihnen aktuell geht, ob Sie Schmerzen haben oder andere Aktivitätseinschränkungen). Der Nutzen liegt in einer schnelleren Ermittlung krankheits- bzw. heilungsbezogener Informationen.
Ziele:
- Wirksamkeitsnachweis der genutzten Applikation: Inwieweit kann die Nutzung der digitalen Applikation zu einer signifikanten Verbesserung der Selbstmanagementkompetenzen, zur Reduktion psychischer Belastung sowie zu einer Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Patient*innen mit einer Krebserkrankung beitragen
- Identifikation von Implementierungsfaktoren, die Nutzung und Wirksamkeit beeinflussen: Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Implementierungsfaktoren die Inanspruchnahme und Wirksamkeit beeinflussen. Gibt es förderlichen Aspekte oder Schwierigkeiten im Umgang mit der Applikation und digitalen Unterstützungsangeboten im Allgemeinen? Die Studie soll dazu beitragen, Maßnahmen zur besseren Nutzbarkeit digitaler Angebote in der klinischen Versorgung abzuleiten und in der Zukunft einen effizienten Einsatz zu ermöglichen.
Kontakt: Paula Grüner, Ramona Schunke