EMPREG: Einfluss von Hormonen auf empathische Fähigkeiten in der Schwangerschaft und Postpartalzeit: Eine Studie mit (werdenden) Eltern
Projektträger: Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Projektlaufzeit: ab 2026
Projektleitung: Univ. Prof. Dr. Veronika Engert, Dr. Christiane Wesarg-Menzel
Hormone beeinflussen wesentlich, wie wir denken, fühlen und unsere Umgebung wahrnehmen. Während der Schwangerschaft verändern sich die Konzentrationen vieler Geschlechtshormone stark – doch wie genau sich diese biologischen Prozesse auf sozio-emotionale Fähigkeiten auswirken, ist bislang noch nicht vollständig verstanden.
In der „EmPreg“-Studie gehen wir der Frage nach, welchen Einfluss hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft und in der Zeit nach der Geburt auf empathische Prozesse haben. Dabei betrachten wir nicht nur schwangere Frauen, sondern auch deren Partner. Denn auch bei werdenden Vätern kommt es – wenngleich in geringerem Ausmaß – zu hormonellen Veränderungen.
An mehreren Messzeitpunkten bearbeiten die Teilnehmer*innen eine Verhaltensaufgabe zur Erfassung empathischer Prozesse, beantworten Fragebögen und geben Speichelproben ab. Zusätzlich untersuchen wir eine Vergleichsgruppe (noch) kinderloser Paaren zu denselben Zeitpunkten. So können wir besser nachvollziehen, ob und wie sich Empathie im Verlauf der Schwangerschaft verändert.
Der Studienstart ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Kontakt: Dr. Christiane Wesarg-Menzel