Institut für Physiotherapie
Promotionsstipendien I/2020
Thema: "Wirksamkeit von physiotherapeutischen Behandlungsmethoden auf die thorakolumbale Faszie"
Zusammenfassung:
Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes sind die führenden Hauptdiagnosen der aus Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung entlassenen vollstationären Patientinnen und Patienten im Jahr 2017. Sie betrifft alle Altersgruppen, aber mit 37,3% ist der Altersdurchschnitt der 65-85-jährigen am häufigsten betroffen. [1] Der inbegriffene Rückenschmerz stellt somit eine hohe ökonomische Relevanz in unserem Gesundheitswesen dar.
Ziel der Studie ist es, physikalische Therapien in ihrer Wirksamkeit mit einander zu vergleichen, um die Behandlung einer schmerzhaften thorakolumbalen Rückenfaszie zu optimieren. Insgesamt werden 75 Patienten kontrolliert, randomisiert und offen in drei parallellaufende Gruppen eingeteilt. Eingeschlossen sind Patienten mit chronisch-rezidivierenden, nicht-spezifischen thorakolumbalen Rückenschmerzen, welche mittels verschiedener physiotherapeutischer Methoden behandelt und anschließend untersucht werden. Es handelt sich dabei um die Elektrotherapie durch den Ultrareizstrom nach Träbert und Bewegungsübungen mit der Faszienrolle. Primär wird die Effektivität der Anwendungen mit Hilfe des Funktionsfragebogens Hannover „FFbH-R", des Gesundheitsfragebogens „SF12" und der Visuellen Analogskala „VAS" erfasst. Nach der Datenerhebung, werden die einzelnen Interventionen jeweils untereinander und der Kontrollgruppe gesondert gegenübergestellt.