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Betreuer: Prof. Dr. James Beck,
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Promotionsstipendien I/2021
Thema:"Antineoplastische Wirkungen von Inhibitoren der Proteinkinasen CDK4/6 und mTOR jeweils in Kombination mit Inhibitoren der Autophagie in Ewing-Sarkomzellen"
Zusammenfassung: Das Ewing-Sarkom (ES) ist ein maligner Knochen- oder Weichteiltumor des Kindes- und Jugendalters mit schlechter Prognose. Im Falle von Metastasen bei der Diagnose und beim Auftreten von Rezidiven liegt die 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit bei 10-30 %. Die Erforschung neuer Behandlungswege ist mithin dringend erforderlich. Als prinzipiell vielversprechend gelten zwar mTOR-Inhibitoren (mTORi) wie auch Hemmstoffe der Cyclin depended kinases 4/6 (CDK4/6i), doch haben sie bei alleiniger Anwendung keine zufriedenstellende Wirksamkeit gezeigt. Der Grund hierfür könnte sein, dass beide Wirkstoffgruppen die Autophagie aktivieren, eine grundsätzlich zell- und damit auch krebszellprotektive Aktivität. Die Kombination von mTORi oder CDK4/6i mit Autophagie- Inhibitoren (AUTi) könnte diesem Resistenzmechanismus entgegenwirken. In meiner Doktorarbeit soll daher untersucht werden, ob Kombinationsbehandlungen von mTORi und AUTi sowie von CDK4/6i und AUTi einen neuen Ansatz in der Behandlung des ES darstellen könnten. Da ES mit mutiertem p53 eine schlechte Chemosensitivität aufweisen, werden die Untersuchungen dabei an drei Zelllinien mit unterschiedlichem p53-Status vorgenommen, um die Wirksamkeit der Kombinationsbehandlungen auch in p53-mutierten Zellen zu prüfen.