Klinik für Innere Medizin IV
Promotionsstipendien I/2021
Thema:"Prospektive Untersuchung zur Häufigkeit, Vielfältigkeit und zum Verlauf der Langzeitfolgen nach akuter SARS-CoV-2 Infektion (Long-COVID)."
Zusammenfassung:
Das im Dezember 2019 in Wuhan entdeckte neuartige SARS-CoV-2-Virus verursacht die COVID-19-Krankheit. Die Symptomatik der Krankheit reicht von einer asymptomatischen Infektion bis zum akuten Organversagen. Bis zum 24.01.2021 sind in Deutschland 2,137 Millionen Menschen an einer Infektion mit SARS-COV-2 erkrankt, knapp 52.000 Menschen sind verstorben. Viele der Patienten berichten von über Monate anhaltenden Beschwerden nach überstandener Infektion. Hier sind Fatigue, kognitive Defizite, Depressionen, aber auch Dyspnoe und Magen-Darm-Symptome wie Diarrhoe oder abdominelle Schmerzen zu nennen. Es ist unklar, inwieweit die persistierende Symptomatik mit der zuvor erfolgten Infektion zusammenhängt und durch den Schweregrad dieser beeinflusst wird; somit ist es wichtig, die Patienten und ihre Umstände zu identifizieren, um die Langzeitsymptomatik, auch „Post- COVID-Syndrom“ genannt, besser zu verstehen. Im Rahmen dieser Arbeit soll eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung, einschließlich neuropsychiatrischer Funktionstests, bei Patienten, die sich in der Jenaer Post-COVID Ambulanz vorstellen, durchgeführt werden. Ziel ist die Beschwerden, welche auf die COVID-19-Krankheit folgen, in Zukunft besser einzuordnen und behandeln zu können.