Institut für Pharmakologie und Toxkologie; Institut für Molekualre Zellbiologie
Promotionsstipendien I/2021
Thema: "Analyse der agonist-abhängigen Phosphorylierung des VPAC2-Rezeptors"
Zusammenfassung:
Der VPAC2-Rezeptor ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der zur Familie VIPund PACAP-Rezeptoren gehört. Der VPAC2-Rezeptor weist eine hohe Expression im ZNS auf, verteilt sich aber auch auf viele periphere Gewebe, wie die glatte Muskulatur des kardiovaskulären Systems oder dem Gastrointestinaltrakt. Verschiedene genetische Studien implizieren eine veränderte Expression und Funktion des Rezeptors bei Schizophreniepatienten. Des Weiteren könnte er ein potenzielles Target zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 sein. Mit Hilfe von phosphospezifischen Antikörpern soll die Phosphorylierung und anschließende Internalisierung des Rezeptors, die nach Agonistexposition erfolgt, untersucht werden. Dies könnte zum verbesserten Verständnis seiner Aktivierung und Regulation in physiologischen und pathologischen Vorgängen beitragen und so bei der Entwicklung von neuen Agonisten und Antagonisten helfen.