Der Geschäftsbereich Informationstechnologie ist IT-Dienstleister für das Universitätsklinikum Jena sowie seine angeschlossenen Institute und Labore. Hierüber hinaus werden IT-Dienstleistungen im Rahmen von Kooperationen mit anderen Gesundheits- und Forschungseinrichtungen angeboten.

Wir unterstützen unsere Patienten, Mitarbeiter, Forscher, Dozenten und Studenten mit IT-Lösungen und stellen hierfür Lösungen in den Bereichen Krankenversorgung, Administration, System- & Kommunikationstechnik sowie Forschung & Lehre bereit.

 

Kontakt

Geschäftsbereich
Informationstechnologie

Bachstraße 18
Gebäude 17
07743 Jena

Ansprechpartner

Dr. Martin Specht
komm. Leiter des Geschäftsbereichs

Sabine Ebel / Sabine Rentsch 

Sekretariat / Teamassistenz


Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Wir über uns

N.N.
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Geschäftsbereichsleiter
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
Dr. Martin Specht
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
komm. Geschäftsbereichsleiter
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 00
Fax: +49 (0) 3641 9 - 32 56 02
Sabine Ebel
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Chefsekretariat
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 32 56 02
Sabine Rentsch
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Teamassistentin
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 06
Fax: +49 (0) 3641 9 - 32 56 02

Standorte der IT

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Informationstechnologie sind über das gesamte Klinikgelände am Standort Am Klinikum 1 in Jena Lobeda und in der Bachstraße 18 verstreut, um im Bedarfsfall schnellstmöglich vor Ort zu sein und Patienten, Mitarbeiter, Studenten und Dozenten zu unterstützen.

Wo genau Sie den für Sie richtigen Ansprechpartner finden, erfahren Sie über das Sekretariat des Geschäfstbereichs Informationstechnologie und direkt von dem für Sie zuständigen Mitarbeiter. Bitte nehmen Sie hierfür über unser Kontaktformular Verbindung mit uns auf.

Standort Bachstraße

 

 

 

Geschäftsbereich Informationstechnologie

Bachstraße 18
Gebäude 17
07743 Jena

Standort Lobeda

 

 

 

Geschäftsbereich Informationstechnologie

Am Klinikum 1
07747 Jena Lobeda

Aufbauorganisation des Geschäftsbereichs Informationstechnologie

 
 

Weiter Informationenen zu den Ansprechpartnern und Inhalten der einzelnen Abteilungen und Arbeitsbereiche erhalten Sie unter Ansprechpartner.



Standort Bachstraße

 

 

 

Geschäftsbereich Informationstechnologie

Bachstraße 18
Gebäude 17
07743 Jena



 

 

 

Geschäftsbereich Informationstechnologie

Am Klinikum 1
07747 Jena Lobeda




Patienten

Informationen und Service vom GB IT für Patienten

 

Auf den Stationen im Klinikumsneubau kann ein drahtloser Internetzugang des privaten Notebook vom Patienten für die Dauer des Aufenthaltes im Klinikum über das Personal der entsprechende Station hergestellt werden.

Weitere Informationen für Patienten finden Sie hier.

 

Teilnahme an Studien im UKJ

 

Falls Sie Interesse an der Teilnahme von Studien im Universitätsklinikum Jena haben können Sie sich hier weiterführend informieren.



Zentrale Dienste im Forschungsnetz
Informationen und Service für Studenten


Literaturrecherche MedLine

Schulungen zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung

Schulungen zur Literaturrecherche

  • Einführung in die Literaturrecherche
    Elektronischen Informationsquellen zur Medizin (Fachdatenbanken, Elektronische Zeitschriftenbibliothek …) werden vorgestellt. Anhand von Beispiel-Demonstrationen und praktischen Übungen werden Kenntnisse im Umgang mit medizinischen Fachdatenbanken vermittelt.
  • Literaturrecherche in Medline über PubMed
    Der Aufbau von Suchstrategien zum Auffinden fachspezifischer Zeitschriftenartikel mit den verschiedensten Möglichkeiten (Freitextsuche, Suche über MESH und Clinical Queries) wird geübt. Kenntnisse zur Bearbeitung der Suchergebnisse und zum Erhalt des Volltextes werden vermittelt.

Weitere Informationen zum Inhalt der Schulungen, zum Schulungsort und zu Terminen

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail  an oder tragen sich in die Liste ein, welche in der TB Klinische Medizin / Theke ausliegt.
Anfragen zur Schulung richten Sie bitte an Frau U. Troitzsch
( fut@thulb.uni-jena.de; Tel.: 03641/940035)

 

 



Störmeldungen

Hotline - Nummern
Störungsmeldung per Web
Support-Services

Ansprechpartner

Applikationen für Kliniken und Institute
KAS (Klinische Arbeitsplatzsysteme) / Medizinische Applikationen
 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Entwicklung, Ausbringung und Support des Patienten-Daten-Management-Systems
  • Betrieb von klinischen Nebenanwendungen wie Elektroenzephalografie (EEG), Schlaflabor etc.
  • Administration der digitalen Krankenakte
  • Einrichtung und Überwachung von Schnittstellen 
Klinische Systeme

 

 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Betreuung großer klinischer Informationssysteme, insbesondere in der Radiologie, Kardiologie, Pathologie, ZZMK, HNO, Endoskopie
  • Betreuung der Spracherkennung und Diktatlösung
  • Betreuung der Bildverarbeitenden Systeme, insbesondere zentrales PACS, Bildmanagementsystem in der Kardiologie und Herz-/Thoraxchirurgie inkl. 3D-Nachverarbeitung
  • Betreuung der Modalitäten (CT, MRT, US, HK, Röntgen, EKG ) bzgl. Software und Integration
  • Telemedizin, Teleradiologie und Bereitstellung von medizinischen Datenträgern

Laborsysteme

 

Arbeitsbereichsleiter:

 

  • Betreuung der Medizinischen Universitätslaboratorien
  • Betreuung von Kooperationslaboren
Applikationen für Forschung und Lehre
Dr. Martin Specht
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilung Applikationen Forschung und Lehre,
Abteilungsleiter
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
Dr. Danny Ammon
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilung Applikationen Forschung und Lehre,
Abteilungsleiter
danny.ammon@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 39 83 50
Fax: +49 (0) 3641 9 - 39 83 59
Datenintegrationszentrum / Anwendungsforschung

Arbeitsbereichsleiter: Herr Dr. Danny Ammon

Projekte

Arbeitsbereichsleiter: Herr Dr. Martin Specht

Clients-, System- und Kommunikationstechnik

Abteilungsleiter: Herr Christian Wolfram

Christian Wolfram
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiter Infrastruktumanagement
Kontakte-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9-32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9-3 48 89
Rechenzentrum / Netzwerk / Server
 
Arbeitsbereichsleiter:
SAP-Basis / Telefonie Backend / Verzeichnisdienste
Arbeitsbereichsleiter:
Clientmanagement / Endgeräte / Drucker
Arbeitsbereichsleiter:
Applikationen Administrative Systeme

Abteilungsleiterin: Frau Dr. Franziska Oroszi

Dr. Franziska Oroszi
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiterin Administrative Applikationen
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
  • IT-Verfahren (primär) aus Verwaltungsbereichen

  • Fokus auf SAP-Verfahren, aber ebenfalls Betreuung zahlreiche Drittsysteme

  • Einrichtung, Konfiguration, Schulung Nutzung Software

Enterprise Ressource Planning (ERP) / WebApplikationen

Arbeitsbereichsleiterin:

Human Ressources

 
Arbeitsbereichsleiterin:

Administrative Verfahren für Forschung und Lehre

 
Arbeitsbereichsleiter:


IT-Einkauf / Vertragsmanagement

Leiter Stabstelle: Herr Heinrich Jäger

Beschaffungen von Informationstechnologie (Hardware, Software, Dienstleistung, Wartung) am Universitätsklinikum Jena (UKJ) werden gemeinschaftlich vom Geschäftsbereich Betreibung und Beschaffung (GB BuB) und dem Geschäftsbereich Informationstechnologie (GB IT) als Federführer getätigt. Die Vertragshoheit liegt hierfür im GB IT bei der Stabstelle IT-Einkauf.

Verträge dürfen ausschließlich von berechtigten Einrichtungen gemäß der Managementordnung des Universitätsklinikums abgeschlossen werden. Diese ist auf der Internetseite des Universitätsklinikums Jena im Impressum einsehnbar.

Als Vertragsgrundlage nutzt das UKJ ausschließlich die EVB-IT Verträge (ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen) für die Beschaffung von Informationstechnologie, welche der Kooperationsausschuss Datenverarbeitung Bund/Länder/Kommunaler Bereich seinen Mitgliedern (Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden) empfohlen hat, da die EVB-IT mit den betreffenden Wirtschaftsverbänden verhandelt werden und ein ausgewogenes Vertragswerk darstellen.

Die Verträge können auf der Seite des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) heruntergeladen werden: EVB-IT Verträge.

Darüber hinaus gelten die Zusätzliche Vertragsbedingungen für Lieferungen und Dienstleistungen (Auftragsbedingungen) des Universitätsklinikums Jena. Diese stehen ebenfalls auf der Internetseite des Universitätsklinikums Jena im Impressum zur Verfügung.

 

Falls Sie Fragen zu IT-Verträgen mit dem Universitätsklinikum haben, steht Ihnen die Stabstelle IT-Einkauf gerne über unser Kontaktformular zur Verfügung.



Als kritische Infrastruktur und als Gesundheitsdaten verarbeitendes Unternehmen ist das Universitätsklinikum Jena besonderen Ansprüchen an das Informationsmanagement unterworfen. Der Geschäftsbereich IT nimmt hierfür Tätigkeiten im Bereich der IT-Sicherheit (Schutz der IT-Systeme gegen Bedrohungen) und des Datenschutzes (Schutz der verarbeiteten personenbezogenen Daten gegen missbräuchliche Verwendung) wahr.



IT-Sicherheit

 

Informationen (oder Daten) sind schützenswerte Güter. Den Zugriff auf diese dürfen ausschließlich autorisierte Benutzer oder Programme erhalten.

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat allgemeine Schutzziele zum Erreichen bzw. Einhalten der Informationssicherheit und damit zum Schutz der Daten vor beabsichtigten Angriffen von IT-Systemen definiert, an denen sich das Universitätsklinikum Jena orientiert:

 

Vertraulichkeit: "...ist der Schutz vor unbefugter Preisgabe von Informationen. Vertrauliche Daten und Informationen dürfen ausschließlich Befugten in der zulässigen Weise zugänglich sein."

Integrität: "... bezeichnet die Sicherstellung der Korrektheit (Unversehrtheit) von Daten und der korrekten Funktionsweise von Systemen. Wenn der Begriff Integrität auf „Daten“ angewendet wird, drückt er aus, dass die Daten vollständig und unverän-dert sind."

Verfügbarkeit: "Die Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Funktionen eines IT-Systems, IT-Anwendungen oder IT-Netzen oder auch von Informationen ist vorhanden, wenn diese von den Anwendern stets wie vorgesehen genutzt werden können."

Quelle: Leitfaden zur Basis-Absicherung nach IT-Grundschutz - In drei Schritten zur Informationssicherheit, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – BSI, Stand: Oktober 2017

Für die Einhaltung und Durchsetzung der Informationssicherheit am Universitätsklinikum Jena ist der IT-Sicherheitsbeauftragte verantwortlich. Verstöße können per E-Mail an die zuständige Stelle übermittelt werden.

 

Weiter Informationen zur Informationssicherheit am UKj erhalten auf der Seite des Informationssicherheitsbeauftragten.



IT-Systeme Kliniken und Institute

KAS (Klinische Arbeitsplatzsysteme) / Medizinische Applikationen
 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Entwicklung, Ausbringung und Support des Patienten-Daten-Management-Systems
  • Betrieb von klinischen Nebenanwendungen wie Elektroenzephalografie (EEG), Schlaflabor etc.
  • Administration der digitalen Krankenakte
  • Einrichtung und Überwachung von Schnittstellen 
Klinische Systeme

 

 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Betreuung großer klinischer Informationssysteme, insbesondere in der Radiologie, Kardiologie, Pathologie, ZZMK, HNO, Endoskopie
  • Betreuung der Spracherkennung und Diktatlösung
  • Betreuung der Bildverarbeitenden Systeme, insbesondere zentrales PACS, Bildmanagementsystem in der Kardiologie und Herz-/Thoraxchirurgie inkl. 3D-Nachverarbeitung
  • Betreuung der Modalitäten (CT, MRT, US, HK, Röntgen, EKG ) bzgl. Software und Integration
  • Telemedizin, Teleradiologie und Bereitstellung von medizinischen Datenträgern

Laborsysteme

 

Arbeitsbereichsleiter:

 

  • Betreuung der Medizinischen Universitätslaboratorien
  • Betreuung von Kooperationslaboren


Applikationen für Forschung und Lehre

Dr. Martin Specht
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilung Applikationen Forschung und Lehre,
Abteilungsleiter
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
Dr. Danny Ammon
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilung Applikationen Forschung und Lehre,
Abteilungsleiter
danny.ammon@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 39 83 50
Fax: +49 (0) 3641 9 - 39 83 59
Datenintegrationszentrum / Anwendungsforschung

Arbeitsbereichsleiter: Herr Dr. Danny Ammon

Projekte

Arbeitsbereichsleiter: Herr Dr. Martin Specht



System- und Kommunikationstechnik

Abteilungsleiter: Herr Christian Wolfram

Christian Wolfram
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiter Infrastruktumanagement
Kontakte-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9-32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9-3 48 89
Rechenzentrum / Netzwerk / Server
 
Arbeitsbereichsleiter:
SAP-Basis / Telefonie Backend / Verzeichnisdienste
Arbeitsbereichsleiter:
Clientmanagement / Endgeräte / Drucker
Arbeitsbereichsleiter:


Administrative Systeme

Abteilungsleiterin: Frau Dr. Franziska Oroszi

Dr. Franziska Oroszi
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiterin Administrative Applikationen
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
  • IT-Verfahren (primär) aus Verwaltungsbereichen

  • Fokus auf SAP-Verfahren, aber ebenfalls Betreuung zahlreiche Drittsysteme

  • Einrichtung, Konfiguration, Schulung Nutzung Software

Enterprise Ressource Planning (ERP) / WebApplikationen

Arbeitsbereichsleiterin:

Human Ressources

 
Arbeitsbereichsleiterin:

Administrative Verfahren für Forschung und Lehre

 
Arbeitsbereichsleiter:


IT-Systeme Kliniken und Institute

KAS (Klinische Arbeitsplatzsysteme) / Medizinische Applikationen
 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Entwicklung, Ausbringung und Support des Patienten-Daten-Management-Systems
  • Betrieb von klinischen Nebenanwendungen wie Elektroenzephalografie (EEG), Schlaflabor etc.
  • Administration der digitalen Krankenakte
  • Einrichtung und Überwachung von Schnittstellen 
Klinische Systeme

 

 
Arbeitsbereichsleiter:
 
  • Betreuung großer klinischer Informationssysteme, insbesondere in der Radiologie, Kardiologie, Pathologie, ZZMK, HNO, Endoskopie
  • Betreuung der Spracherkennung und Diktatlösung
  • Betreuung der Bildverarbeitenden Systeme, insbesondere zentrales PACS, Bildmanagementsystem in der Kardiologie und Herz-/Thoraxchirurgie inkl. 3D-Nachverarbeitung
  • Betreuung der Modalitäten (CT, MRT, US, HK, Röntgen, EKG ) bzgl. Software und Integration
  • Telemedizin, Teleradiologie und Bereitstellung von medizinischen Datenträgern

Laborsysteme

 

Arbeitsbereichsleiter:

 

  • Betreuung der Medizinischen Universitätslaboratorien
  • Betreuung von Kooperationslaboren


Applikationen für Forschung und Lehre

Die Abteilung Applikationen Forschung und Lehre am Geschäftsbereich Informationstechnologie des Universitätsklinikums Jena kann zahlreiche Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung von IT-basierten Systemen zur Prozessunterstützung in der medizinischen Maximalversorgung vorweisen. Die Abteilung hat ihre Kompetenzen durch vielfältige Kooperationen mit lokalen Industriepartnern und durch Engagements in der internationalen Standardisierung der zugrundeliegenden Technologie beständig ausgebaut.

Mit dem Start der Medizininformatik-Initiative werden diese Kompetenzen im Arbeitsbereich Datenintegrationszentrum und im zugehörigen Team Anwendungsforschung eingesetzt.



Datenintegrationszentrum

Versorgungsdatennutzung – Dokumentationsstandardisierung – Klinische Forschung
Dr. Danny Ammon
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilung Applikationen Forschung und Lehre,
Leiter Datenintegrationszentrum
danny.ammon@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 39 83 50
Fax: +49 (0) 3641 9 - 39 83 59

Zielsetzung

Die Arbeiten im Datenintegrationszentrum sollen es ermöglichen, medizinische Informationen in einer Form zu erfassen, speichern und auszutauschen, in der sie für Versorgung und Forschung optimal genutzt werden können. Die Leistungen des Datenintegrationszentrums tragen damit unmittelbar zur Etablierung einer forschungskompatiblen elektronischen Patientenakte am Universitätsklinikum Jena bei.

Aufbau des Arbeitsbereichs

Im Rahmen der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung etablieren die Universitätskliniken in Deutschland Datenintegrationszentren, die Forschungs- oder Versorgungsdaten in größerem Umfang verfügbar machen und miteinander vernetzt werden (siehe Projektbeschreibung „SMITH“).

Der Aufbau des Datenintegrationszentrums als organisatorische und technische Verbindungsstelle von klinischer Versorgung und wissenschaftlicher Forschung geschieht am Geschäftsbereich Informationstechnologie in enger Kooperation mit dem Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften (wiss. Leiter: Prof. Dr. André Scherag).

SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare

Um auf Basis der Datenintegrationszentren eine nachhaltige Kultur der interdisziplinären Kooperation, der qualitätsgesicherten, strukturierten medizinischen Dokumentation sowie der deutschlandweiten Verfügbarmachung von Fachwissen und Forschungsergebnissen zu stärken, arbeiten Wissenschaftler und IT-Personal der Uniklinika Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Halle, Hamburg-Eppendorf, Jena, Leipzig und Rostock in einem Verbund mit weiteren Partnern eng zusammen. Der Verbund trägt den Namen SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare.
Am Universitätsklinikum Jena wird hierfür die IT-Infrastruktur so weiterentwickelt, dass medizinische Routinedaten der Forschung zugänglich und rückwirkend u.a. für Entscheidungsunterstützungssysteme bereitgestellt werden können. Das Datenintegrationszentrum hält Daten und Dokumente für die Aufbereitung und Analyse auf Basis international standardisierter Kommunikations- und Sicherheitsverfahren (IHE, HL7 CDA, HL7 FHIR etc.) vor und ermöglicht so den einrichtungsübergreifenden Austausch. Gleichfalls schafft das Datenintegrationszentrum die Voraussetzungen, damit neu gewonnene Erkenntnisse aus der durch den Datenaustausch ermöglichten Forschung direkt den Patienten erreichen können.

Webseite des SMITH-Konsortiums

Webseite der Medizininformatik-Initiative

Webseite des BMBF zum Förderkonzept Medizininformatik


Publikationen:

Zusammenarbeit mit Standardisierungsorganisationen

Das Datenintegrationszentrum des Universitätsklinikums Jena betreibt in Verantwortung für den Standort und als Teil des SMITH-Konsortiums eine enge Zusammenarbeit mit den deutschen Organisationen, die für die Entwicklung von technischen Standards für die Digitalisierung im Gesundheitswesen verantwortlich sind (SDOs, Standards Developing Organizations).

Hierzu zählen insbesondere der HL7 Deutschland e.V. und der IHE Deutschland e.V.

Im Rahmen der IT-Plattformstrategie des Universitätsklinikums Jena und für alle Datennutzungs- und Datenaustauschprojekte am Datenintegrationszentrum kommen international konsentierte Interoperabilitätsstandards zum Einsatz. Auf Basis moderner technischer Formate und Protokolle sowie durch weltweit eindeutige Kodierungen von Fachinhalten ermöglichen diese eine standort- und herstellerunabhängige automatisierte Verarbeitbarkeit medizinischer Daten und bilden damit den Schlüssel für das Fortschreiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Zu den Tätigkeiten des Datenintegrationszentrums in diesem Umfeld zählen:

Aufgaben des Datenintegrationszentrums
  • Etablieren des Zugriffs auf dezentral am Universitätsklinikum erhobene oder dokumentierte medizinische Daten
  • Aufbau einer digitalen Patientenakte und synchronisierbarer Metadatenverzeichnisse zur strukturierten Dokumentation (in Übereinstimmung mit der projektorientierten IT-Plattformstrategie zur Etablierung von Interoperabilität am Universitätsklinikum Jena)
  • Aufbau einer gleichartig zur Patientenakte gestalteten Plattform für die einwilligungsbasierte Nutzung von interoperabel strukturierten Patientendaten im Rahmen der klinischen Forschung („Health Data Storage“)
  • Unterstützung und Weiterentwicklung von sowie Beratung zu prozessualen, syntaktischen und semantischen Interoperabilitätsstandards (IHE-Profile, HL7 CDA, HL7 FHIR, LOINC, SNOMED CT etc.)
  • Qualitätssicherung und Kuration der zugreifbaren Versorgungsdaten
  • Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen bei der Datennutzung
  • Gewährleisten von Datensicherheit bei Speicherung, Verarbeitung und Kommunikation
  • Sicherstellung aktiver Beteiligung und informierter Einwilligung des Patienten zur Verwendung seiner Daten
  • Erarbeiten, Verteilen und Begutachten von Projektvereinbarungen zur Datennutzung („Data Use Projects“)
  • Verwaltung von standorteigenen und klinikumsübergreifenden Nutzern und deren Datenzugriffsberechtigungen
  • Betreuung und Schulung für Nutzer der Dienste des Datenintegrationszentrums
  • Herstellung des Datenaustauschs und der verteilten Datennutzung mit externen Partnern und Datenregistern
  • Unterstützung von Datenanalyse- und -verarbeitungsverfahren von Machbarkeitsanalysen bis hin zur patientenspezifischen klinischen Entscheidungsunterstützung
  • Retransfer von Analyseergebnissen in die klinische Primärdokumentation und Versorgungsroutine
Data Use Projects des Datenintegrationszentrums
Data Use Project „ASIC“
Projektname: Antibiotic Surveillance of ICU Patients

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA (Uniklinik RWTH Aachen, für ASIC)
  • PD Dr. med. Frank Bloos (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2018 – 31.12.2021, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. intensivmedizinische Überwachungsdaten

Zusammenfassung:
Im Use Case ASIC soll auf Intensivstationen mittels kontinuierlicher Auswertungen u.a. aus dem Patientendatenmanagementsystem eine algorithmisch basierte Überwachung des Zustandes kritisch kranker Patienten erfolgen. Damit wird die Voraussetzung für eine frühe Alarmierung geschaffen, die ein schnelles diagnostisches und therapeutisches Eingreifen ermöglichen soll. Diese Daten werden durch High-Performance-Computing analysiert und für die klinische Entscheidung annotiert.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ), hier standortspezifisches FKZ: 01ZZ1803C gefördert und im Smart Medical Information Technology for Healthcare (SMITH)-Konsortium durchgeführt.

Link: Beschreibung des Projekts im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS)

Data Use Project „HELP“
Projektname: A Hospital-wide EMR-based Computerized Decision Support System to Improve Outcomes of Patients with Bloodstream Infections

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Mathias Pletz (Universitätsklinikum Jena)
  • Prof. Dr. André Scherag (Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2018 – 31.12.2021, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. mikrobiologische Befunde

Zusammenfassung:
Im Use Case HELP entwickeln wir ein krankenhausweites computergestütztes Entscheidungsunterstützungssystem zur Verbesserung der Ergebnisse von Patienten mit Blutstrominfektionen. Dabei geht es um den zielgerichteten, leitliniengerechten Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Infektionen – insbesondere vor dem Hintergrund einer zu geringen Zahl an ausgebildeten Infektiologen in Deutschland. Der Use Case wird auf Normal- und Intensivstationen an den SMITH-Standorten Jena, Leipzig und Aachen sowie Halle und Essen implementiert und evaluiert.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ), hier standortspezifisches FKZ: 01ZZ1803C gefördert und im Smart Medical Information Technology for Healthcare (SMITH)-Konsortium durchgeführt.

Link: Beschreibung des Projekts im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS)

Data Use Project „STAKI2B2“
Projektname: Semantische Textanalyse zur qualitätskontrollierten Extraktion klinischer Phänotyp-Information im Healthcare-Integrated Biobanking

Projektart: standorteigenes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2016 – 31.12.2019, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. freitextliche Dokumentationen z.B. aus Arztbriefen

Zusammenfassung:
Im STAKI2B2-Projekt sollen zur verbesserten Anwendung neuer Marker aus Biomaterialien in klinischen Abläufen valide Phänotypdaten und weitere relevante Vergleichsinformationen mit Verfahren der automatischen Sprachverarbeitung aus klinischen Dokumenten maschinell extrahiert werden. Hierzu wird eine Textanalytik-Pipeline aufgebaut, die mit Verfahren des semi-überwachten Maschinellen Lernens relevante medizinische Entitäten und Beziehungen zwischen diesen Entitäten aus klinischen Dokumenten automatisch bestimmt.

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Projektnummer 315098900

Link: Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der DFG

Data Use Project „INDEED“
Projektname: Inanspruchnahme und sektorenübergreifende Versorgungsmuster von Patienten in Notfallversorgungsstrukturen in Deutschland

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Dr. med. Martin Möckel (Charité Universitätsmedizin Berlin, für INDEED)
  • Felix Greiner, M.Sc. (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, für die Betreuung der AKTIN-Modellkliniken)
  • Dr. med. Wilhelm Behringer (für das Universitätsklinikum Jena)
  • Dr. med. Martin J. Specht (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.5.2017 – 30.4.2020, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: Daten von Patientenbehandlungen in der zentralen Notaufnahme  

Zusammenfassung:
In INDEED sollen Routinedaten der Patientenversorgung in der Notaufnahme mit Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen verknüpft werden. Ziel ist es, die Inanspruchnahme des ambulanten Gesundheitssektors wie auch der Notaufnahme als Schnittstelle zwischen ambulanter Versorgung und Krankenhaus überregional und sektorenübergreifend erforschen zu können.

Finanzierung: Dieses Projekt wird gefördert durch den Innovationsfonds beim G-BA, Förderkennzeichen 01VSF16044

Links:

Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der Innovationsfonds-Projekte des G-BA

Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der Charité

Data Use Project „EMerGE-NeT“
Projektname: Effectiveness of Infection Control Strategies against Intra- and Inter-hospital Transmission of MultidruG-resistant Enterobacteriaceae – Insights from a Multi-level Mathematical NeTwork model

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Rafael Mikolajczyk (Universitätsklinikum Halle (Saale), für EMerGE-NeT)
  • Prof. Dr. André Scherag (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.6.2017 – 1.5.2020, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: Patientenbewegungsdaten innerhalb des Klinikums

Zusammenfassung:
Ziel des Projektes ist die Erforschung der Übertragung von multiresistenten gastrointestinalen Pathogenen in Gesundheitssystemen ausgewählter Länder in Europa und in Israel. Dabei werden sowohl die Rolle der Patientenströme zwischen den Krankenhäusern und während der stationären Aufenthalte als auch die Eigenschaften unterschiedlicher gastrointestinaler Pathogene betrachtet. Hieraus wird ein generisches Netzwerkmodell entwickelt, in dem die Auswirkungen unterschiedlicher Präventionsstrategien untersucht werden.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben ist Teil eines transnationalen Forschungsverbundes im Rahmen der Joint Programming Initiative zu antimikrobieller Resistenz (JPIAMR) und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ) 01KI1704A-C gefördert.

Links:

Beschreibung des Förderprojekts auf der Webseite des Universiätsklinikums Halle

Beschreibung des Förderprojekts auf der Webseite des BMBF

Data Use Project „MII-Demonstratorstudie“
Projektname: Demonstrator-Studie der Medizininformatik-Initiative mit konsortienübergreifenden Auswertungen zu Multimorbidität und seltenen Erkrankungen bei stationären und teilstationären Patienten in Deutschland in den Jahren 2015-2017

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Thomas Ganslandt (Universitätsmedizin Mannheim, für die MII-Demonstratorstudie)
  • Prof. Dr. André Scherag (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.4.2018 – 28.2.2019, Data Use Project abgeschlossen 

Bereitgestellte Datenarten: Datensätze der Struktur gem. § 21 KHEntgG, InEK GmbH

Zusammenfassung:
Ziel der vorliegenden Studie sind retrospektive deskriptive Auswertungen zu den Themen Multimorbidität und seltene Erkrankungen auf Basis verfügbarer Abrechnungsdaten der teilnehmenden Uniklinikstandorte. Aus den Daten werden Komorbiditätsscores ermittelt und bereits publizierten Analysen gegenübergestellt. Unter Wahrung des Datenschutzes sollen außerdem für aggregierte seltene Erkrankungen mit Hilfe einer Geovisualisierung Aussagen zur Verteilung und Versorgungsentfernung zu den teilnehmenden Universitätskliniken beschrieben werden.

Finanzierung:
Das Projekt wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) konsortialübergreifend mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt.


Weitere Forschungsprojekte

Auf den Gebieten der klinischen Prozessmodellierung, des einrichtungsübergreifenden Datenaustauschs sowie der Erarbeitung und Nutzung von Interoperabilitätsstandards werden am Datenintegrationszentrum weitere Forschungsprojekte durchgeführt. Zielstellungen sind die Umsetzung der IT-Strategie, die Weiterentwicklung der herstellerneutralen Archivierungs- und Kommunikationsplattform und die Erschließbarkeit medizinischer Dokumentation für weitere Nutzungszwecke unter Wahrung von Datenschutz und Datensicherheit sowie zum Wohle des Patienten.

Eine Übersicht über unsere Drittmittelprojekte erhalten Sie auf der Webseite des Themenbereichs Anwendungsforschung.


Letzte Bearbeitung der Informationen auf dieser Seite am 2.6.2019



SMITH

Um auf Basis der Datenintegrationszentren eine nachhaltige Kultur der interdisziplinären Kooperation, der qualitätsgesicherten, strukturierten medizinischen Dokumentation sowie der deutschlandweiten Verfügbarmachung von Fachwissen und Forschungsergebnissen zu stärken, arbeiten Wissenschaftler und IT-Personal der Uniklinika Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Halle, Hamburg-Eppendorf, Jena, Leipzig und Rostock in einem Verbund mit weiteren Partnern eng zusammen. Der Verbund trägt den Namen SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare.
Am Universitätsklinikum Jena wird hierfür die IT-Infrastruktur so weiterentwickelt, dass medizinische Routinedaten der Forschung zugänglich und rückwirkend u.a. für Entscheidungsunterstützungssysteme bereitgestellt werden können. Das Datenintegrationszentrum hält Daten und Dokumente für die Aufbereitung und Analyse auf Basis international standardisierter Kommunikations- und Sicherheitsverfahren (IHE, HL7 CDA, HL7 FHIR etc.) vor und ermöglicht so den einrichtungsübergreifenden Austausch. Gleichfalls schafft das Datenintegrationszentrum die Voraussetzungen, damit neu gewonnene Erkenntnisse aus der durch den Datenaustausch ermöglichten Forschung direkt den Patienten erreichen können.

Webseite des SMITH-Konsortiums

Webseite der Medizininformatik-Initiative

Webseite des BMBF zum Förderkonzept Medizininformatik


Publikationen:



Data Use Project „ASIC“

Projektname: Antibiotic Surveillance of ICU Patients

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA (Uniklinik RWTH Aachen, für ASIC)
  • PD Dr. med. Frank Bloos (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2018 – 31.12.2021, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. intensivmedizinische Überwachungsdaten

Zusammenfassung:
Im Use Case ASIC soll auf Intensivstationen mittels kontinuierlicher Auswertungen u.a. aus dem Patientendatenmanagementsystem eine algorithmisch basierte Überwachung des Zustandes kritisch kranker Patienten erfolgen. Damit wird die Voraussetzung für eine frühe Alarmierung geschaffen, die ein schnelles diagnostisches und therapeutisches Eingreifen ermöglichen soll. Diese Daten werden durch High-Performance-Computing analysiert und für die klinische Entscheidung annotiert.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ), hier standortspezifisches FKZ: 01ZZ1803C gefördert und im Smart Medical Information Technology for Healthcare (SMITH)-Konsortium durchgeführt.

Link: Beschreibung des Projekts im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS)



Data Use Project „HELP“

Projektname: A Hospital-wide EMR-based Computerized Decision Support System to Improve Outcomes of Patients with Bloodstream Infections

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Mathias Pletz (Universitätsklinikum Jena)
  • Prof. Dr. André Scherag (Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2018 – 31.12.2021, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. mikrobiologische Befunde

Zusammenfassung:
Im Use Case HELP entwickeln wir ein krankenhausweites computergestütztes Entscheidungsunterstützungssystem zur Verbesserung der Ergebnisse von Patienten mit Blutstrominfektionen. Dabei geht es um den zielgerichteten, leitliniengerechten Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Infektionen – insbesondere vor dem Hintergrund einer zu geringen Zahl an ausgebildeten Infektiologen in Deutschland. Der Use Case wird auf Normal- und Intensivstationen an den SMITH-Standorten Jena, Leipzig und Aachen sowie Halle und Essen implementiert und evaluiert.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ), hier standortspezifisches FKZ: 01ZZ1803C gefördert und im Smart Medical Information Technology for Healthcare (SMITH)-Konsortium durchgeführt.

Link: Beschreibung des Projekts im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS)



Data Use Project „STAKI2B2“

Projektname: Semantische Textanalyse zur qualitätskontrollierten Extraktion klinischer Phänotyp-Information im Healthcare-Integrated Biobanking

Projektart: standorteigenes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.1.2016 – 31.12.2019, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: u.a. freitextliche Dokumentationen z.B. aus Arztbriefen

Zusammenfassung:
Im STAKI2B2-Projekt sollen zur verbesserten Anwendung neuer Marker aus Biomaterialien in klinischen Abläufen valide Phänotypdaten und weitere relevante Vergleichsinformationen mit Verfahren der automatischen Sprachverarbeitung aus klinischen Dokumenten maschinell extrahiert werden. Hierzu wird eine Textanalytik-Pipeline aufgebaut, die mit Verfahren des semi-überwachten Maschinellen Lernens relevante medizinische Entitäten und Beziehungen zwischen diesen Entitäten aus klinischen Dokumenten automatisch bestimmt.

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Projektnummer 315098900

Link: Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der DFG



Data Use Project „EMerGE-NeT“

Projektname: Effectiveness of Infection Control Strategies against Intra- and Inter-hospital Transmission of MultidruG-resistant Enterobacteriaceae – Insights from a Multi-level Mathematical NeTwork model

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Rafael Mikolajczyk (Universitätsklinikum Halle (Saale), für EMerGE-NeT)
  • Prof. Dr. André Scherag (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.6.2017 – 1.5.2020, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: Patientenbewegungsdaten innerhalb des Klinikums

Zusammenfassung:
Ziel des Projektes ist die Erforschung der Übertragung von multiresistenten gastrointestinalen Pathogenen in Gesundheitssystemen ausgewählter Länder in Europa und in Israel. Dabei werden sowohl die Rolle der Patientenströme zwischen den Krankenhäusern und während der stationären Aufenthalte als auch die Eigenschaften unterschiedlicher gastrointestinaler Pathogene betrachtet. Hieraus wird ein generisches Netzwerkmodell entwickelt, in dem die Auswirkungen unterschiedlicher Präventionsstrategien untersucht werden.

Finanzierung:
Dieses Vorhaben ist Teil eines transnationalen Forschungsverbundes im Rahmen der Joint Programming Initiative zu antimikrobieller Resistenz (JPIAMR) und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen (FKZ) 01KI1704A-C gefördert.

Links:

Beschreibung des Förderprojekts auf der Webseite des Universiätsklinikums Halle

Beschreibung des Förderprojekts auf der Webseite des BMBF



Data Use Project „MII-Demonstratorstudie“

Projektname: Demonstrator-Studie der Medizininformatik-Initiative mit konsortienübergreifenden Auswertungen zu Multimorbidität und seltenen Erkrankungen bei stationären und teilstationären Patienten in Deutschland in den Jahren 2015-2017

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. med. Thomas Ganslandt (Universitätsmedizin Mannheim, für die MII-Demonstratorstudie)
  • Prof. Dr. André Scherag (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.4.2018 – 28.2.2019, Data Use Project abgeschlossen 

Bereitgestellte Datenarten: Datensätze der Struktur gem. § 21 KHEntgG, InEK GmbH

Zusammenfassung:
Ziel der vorliegenden Studie sind retrospektive deskriptive Auswertungen zu den Themen Multimorbidität und seltene Erkrankungen auf Basis verfügbarer Abrechnungsdaten der teilnehmenden Uniklinikstandorte. Aus den Daten werden Komorbiditätsscores ermittelt und bereits publizierten Analysen gegenübergestellt. Unter Wahrung des Datenschutzes sollen außerdem für aggregierte seltene Erkrankungen mit Hilfe einer Geovisualisierung Aussagen zur Verteilung und Versorgungsentfernung zu den teilnehmenden Universitätskliniken beschrieben werden.

Finanzierung:
Das Projekt wird im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) konsortialübergreifend mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt.



Data Use Project „INDEED“

Projektname: Inanspruchnahme und sektorenübergreifende Versorgungsmuster von Patienten in Notfallversorgungsstrukturen in Deutschland

Projektart: standortübergreifendes Forschungsprojekt

Verantwortliche:

  • Dr. med. Martin Möckel (Charité Universitätsmedizin Berlin, für INDEED)
  • Felix Greiner, M.Sc. (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, für die Betreuung der AKTIN-Modellkliniken)
  • Dr. med. Wilhelm Behringer (für das Universitätsklinikum Jena)
  • Dr. med. Martin J. Specht (für das Universitätsklinikum Jena)

Laufzeit und Status: 1.5.2017 – 30.4.2020, laufendes Data Use Project

Bereitgestellte Datenarten: Daten von Patientenbehandlungen in der zentralen Notaufnahme  

Zusammenfassung:
In INDEED sollen Routinedaten der Patientenversorgung in der Notaufnahme mit Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen verknüpft werden. Ziel ist es, die Inanspruchnahme des ambulanten Gesundheitssektors wie auch der Notaufnahme als Schnittstelle zwischen ambulanter Versorgung und Krankenhaus überregional und sektorenübergreifend erforschen zu können.

Finanzierung: Dieses Projekt wird gefördert durch den Innovationsfonds beim G-BA, Förderkennzeichen 01VSF16044

Links:

Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der Innovationsfonds-Projekte des G-BA

Beschreibung des Förderprojekts auf der Website der Charité



Standardisierungsorganisationen

Das Datenintegrationszentrum des Universitätsklinikums Jena betreibt in Verantwortung für den Standort und als Teil des SMITH-Konsortiums eine enge Zusammenarbeit mit den deutschen Organisationen, die für die Entwicklung von technischen Standards für die Digitalisierung im Gesundheitswesen verantwortlich sind (SDOs, Standards Developing Organizations).

Hierzu zählen insbesondere der HL7 Deutschland e.V. und der IHE Deutschland e.V.

Im Rahmen der IT-Plattformstrategie des Universitätsklinikums Jena und für alle Datennutzungs- und Datenaustauschprojekte am Datenintegrationszentrum kommen international konsentierte Interoperabilitätsstandards zum Einsatz. Auf Basis moderner technischer Formate und Protokolle sowie durch weltweit eindeutige Kodierungen von Fachinhalten ermöglichen diese eine standort- und herstellerunabhängige automatisierte Verarbeitbarkeit medizinischer Daten und bilden damit den Schlüssel für das Fortschreiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Zu den Tätigkeiten des Datenintegrationszentrums in diesem Umfeld zählen:



Anwendungsforschung

Der Themenbereich Anwendungsforschung kann zahlreiche Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung von IT-basierten Systemen zur Unterstützung der Abläufe in der medizinischen Maximalversorgung vorweisen. Er hat seine Kompetenzen durch vielfältige Kooperationen mit lokalen Industriepartnern und durch Engagements in der internationalen Standardisierung der zugrundeliegenden Technologien beständig ausgebaut. Seit 2018 ist der Themenbereich Anwendungsforschung Teil des am Universitätsklinikum Jena etablierten Datenintegrationszentrums.

Dr. Kutaiba Saleh
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Arbeitsbereich Datenintegrationszentrum,
Teamleiter Anwendungsforschung
kutaiba.saleh@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 398307
Fax: +49 (0) 3641 9 - 398359

Forschungsprojekte
Health-InterAct
Intelligente Vernetzung von Patienten, Akteuren und Systemen der Gesundheitswirtschaft

Laufzeit: 7/2018–3/2019

Ziel des Projektes ist die Konzeptentwicklung für Entwurf, Aufbau und Umsetzung einer mehrschichtigen Kommunikations- und Technikplattform, die Gesundheitsversorger und Patienten sowie innovative Assistenz-Gerätetechnik und IT-Systeme miteinander vernetzt und so medizinische Inhalte und Gesundheitsdienstleistungen transportabel macht und zur richtigen Zeit an die richtige Stelle bringt. So soll z.B. ein mobiler, interaktiver Reha-Assistenzroboter, welcher physiotherapeutische und Rehabilitationsübungen überwacht und aufzeichnet, an die Plattform angebunden werden. Durch die Vernetzung von Medizintechnik, Servicerobotik und Gesundheits-IT soll eine Unterstützung für Gesundheitsversorger, eine Verbesserung der Qualität der Versorgung in Kliniken, Praxen sowie einrichtungsübergreifend und eine Ergänzung der jeweiligen Behandlungs-Portfolios möglich werden. Zugleich erhalten behandelnde Ärzte und Pfleger einen optimalen Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Der Patient kann an innovativen Behandlungsformen partizipieren und seine Gesundheitsdaten für die Optimierung der Versorgung beisteuern oder aber über die Nutzung seiner Daten in diesen Kontexten selbst entscheiden.

Webseite des BMBF zum Förderwettbewerb „Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen“

FallAkte Plus
Neue Wege für intersektorale Versorgung und Patientenbeteiligung

Laufzeit: 2/2017–2/2018

IT-Schlüsselthema-Projekt der GuiG-Entscheiderfabrik – Mit dem bestehenden Patientenportal des Universitätsklinikums Jena ist eine Serviceplattform vorhanden, auf deren Basis verschiedene Anwendungen für den Patienten über einen sicheren Kommunikationsweg bereitgestellt werden können. Im Rahmen dieses Projekts liefert das Patientenportal die Grundlage für die patientengeführte Gesundheitsakte mit der CGM-LIFE-Plattform. Auf dieser Plattform können die Patienten eigene Informationen und Unterlagen zur Verfügung stellen sowie bereitgestellte medizinische Dokumentationen abrufen. Gemeinsam mit weiteren, in Planung befindlichen Anwendungen für das Patientenportal soll mit der FallAkte Plus ein attraktives Angebot für die aktive Einbindung der Patienten etabliert werden.


Publikation:
  • Haferkamp, Silke ; Turiaux, Dieter ; Becker, Tim ; Henkel, Andreas ; Ammon, Danny ; Schwarz, Wolfram ; Fritsch, Wolfgang ; Franz, Michael ; Fehlen, Carsten ; Zimolong, Andreas: Projekt 1: Fallakte plus – Ein Tauschgeschäft. In: IT-Branchen-Report der Krankenhaus-Unternehmensführung 2/2017: Supplement zu f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus »Fokus« 1 (2017), Nr. 6, S. 12–13
AKTIN
Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin durch den Aufbau eines nationalen Notaufnahmeregisters

Laufzeit: 2/2016–4/2018

Das Universitätsklinikum Jena nimmt als Modellklinik am Verbundprojekt AKTIN teil, bei dem eine bundesweit einheitliche IT-Infrastruktur für die Auswertung von Notaufnahmeprotokollen geschaffen wird, die zur Optimierung des Qualitätsmanagements in den Notaufnahmen und zur grundlegenden Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland beiträgt. Das Notaufnahmeprotokoll ist eines der ersten in Deutschland verfügbaren CDA-Level-3-Dokumententypen, das am Universitätsklinikum Jena für die Dokumentation und Kommunikation zum Einsatz kommt.

Webseite des AKTIN-Projekts

OntoMedRisk
Entwicklung einer ontologiegestützten Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung 

Laufzeit: 9/2015–11/2017

Mit der Umsetzung des Projekts „OntoMedRisk“ wird ein Technologieansatz verfolgt, welcher eine Lösung für eine prozessübergreifende Risikoerkennung und Fehlervermeidung im peri-operativen Umfeld zur Verfügung stellt. Die intelligente Softwarelösung soll dynamisch eine Risikoanalyse auf Grundlage verfügbarer Datenquellen (bspw. die elektronische Patienten-akte, KIS oder Checklisten, aber auch reale Situationen im Prozess oder Prozesselemente) durchführen und darauf basierend, kontextsensitive Hinweise zur Fehlervermeidung für die am Prozess beteiligten Fachkräfte generieren. Der Mehrwert, der mit dem Entwicklungsprojekt angestrebt wird, liegt vor allem in der inter-sektoralen bzw. prozessübergreifenden Beobachtung, Erfassung und Rückmeldung risikorelevanter Informationen.

Webseite des OntoMedRisk-Projekts


Publikationen: 
  • Kaeding, André ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumuth, Thomas ; Neumann, Juliane ; Herre, Heinrich ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Specht, Martin ; Saleh, Kutaiba ; Portheine, Frank ; Besting, Andreas ; Bürger, Sebastian: OntoMedRisk – Multiagentensystem für die Risikoüberwachung im Krankenhaus. In: mdi: Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik 19 (2017), Nr. 4, S. 112–115

  • Uciteli, Alexandr ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Kaeding, André ; Specht, Martin ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich: Ontology-based Specification, Identification and Analysis of Perioperative Risks. In: Journal of Biomedical Semantics 8 (2017), Art. 36

  • Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Uciteli, Alexandr ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Ammon, Danny ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich ; Kaeding, André ; Specht, Martin: Using Fast Healthcare Interoperability Resources (FHIR) for the Integration of Risk Minimization Systems in Hospitals. In: Gundlapalli, Adi V. ; Jaulent, Marie-Christine ; Zhao, Dongsheng (Hrsg.): MEDINFO 2017 – Precision Healthcare through Informatics : Proceedings of the 16th World Congress on Medical and Health Informatics, Hangzhou, China, 21.–25. August 2017. Amsterdam: IOS Press, 2017, S. 1378 (Studies in Health Technology and Informatics, Bd. 245)

  • Kaeding, André ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumuth, Thomas ; Neumann, Juliane ; Herre, Heinrich ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Specht, Martin ; Saleh, Kutaiba ; Portheine, Frank ; Besting, Andreas: OntoMedRisk – Ontologiebasierte Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung. In: Duesberg, Frank (Hrsg.): eHealth 2017: Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Solingen: Medical Future Verlag, 2017, S. 104–108

  • Saleh, Kutaiba ; Specht, Martin ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Herre, Heinrich ; Neumann, Juliane ; Neumuth, Thomas ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Stucke, Stephan ; Kaeding, André ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank: Entwicklung einer ontologiegestützten Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung – „OntoMedRisk“. In: Fachtagung KMU-innovativ: IKT – Mittelstand: Digital. Innovativ. Vernetzt, Hannover, 10.–11. Oktober 2016

  • Uciteli, Alexandr ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Kaeding, André ; Specht, Martin ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich: Risk Identification Ontology (RIO): An Ontology for Specification and Identification of Perioperative Risks. In: Loebe, Frank ; Boeker, Martin ; Herre, Heinrich ; Jansen, Ludger ; Schober, Daniel (Hrsg.): Proceedings of the 7th Workshop on Ontologies and Data in Life Sciences, organized by the GI Workgroup Ontologies in Biomedicine and Life Sciences (OBML). Halle (Saale), 29.–30. September 2016, S. G.1–G.7
Planungsstudie Telemedizin
Planungsstudie zur Etablierung eines Zentrums für Telemedizin und Gesundheitstelematik in Thüringen

Laufzeit: 8/2015–3/2016

Das Universitätsklinikum Jena und die Technische Universität Ilmenau führen unter Leitung des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie eine Studie zur Strukturierung der zukünftigen Aufgaben im Bereich der Etablierung und Institutionalisierung telemedizinischer Dienste in Thüringen durch. Es soll eine Roadmap für die Umsetzung der nächsten notwendigen Schritte präsentiert und dabei sowohl die Erfahrungen aus telemedizinischen Zentren in anderen Bundesländern als auch die innovativen Potentiale der Thüringer Forschungs- und Unternehmenslandschaft berücksichtigt werden. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und sollen den Ansatz für zukünftige Entwicklungen in Thüringen auf dem Gebiet der Telemedizin konkretisieren.

eMedikationsplan
eMedikation in der Routine dokumentiert –
Medikationsplan IHE-konform gespeichert und überall verfügbar

Laufzeit: 2/2015–2/2016

Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) spielt in Zukunft das einrichtungsübergreifende Medikationsmanagement eine wichtige Rolle, wie die Verabschiedung des „E-Health-Gesetzes“ und die Bemühungen um den bundeseinheitlichen Medikationsplan zeigen. Dabei wird die Primärfunktion einer Übersicht über die aktuelle Medikation eines Patienten durch eine gedruckte Form des Medikationsplans zwar erfüllt, allerdings bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt. Insbesondere die komplexen Arzneimitteltherapieprozesse in Kliniken benötigen ein elektronisch gestütztes Medikationsmanagement. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Berater-Krankenhaus-Plattform „Entscheiderfabrik“ (Firmen ID Berlin und März Network Services, Universitätskliniken Aachen und Jena) wurde eine digitale, zentral verfügbare und standardisierte Form des Medikationsplans als Bestandteil eines IHE-basierten Archivierungs- und Kommunikationssystems entwickelt, die eine wichtige Funktion sowohl im innerklinischen als auch im einrichtungsübergreifenden Arzneimittelmanagement einnehmen und Patienten bei der Medikamenteneinnahme unterstützen und besser informieren soll.


Publikationen:

Auszeichnung:   
FUWASY
Entwicklung eines Funküberwachungssystems (FUWASY) zur störungsfreien, sicheren HF-Identifikation von Geräten im medizinischen Umfeld

Laufzeit: 6/2013–10/2015

Im Projektvorhaben soll ein drahtloses Kommunikationsnetz zur störungsfreien Lokalisierung der medizinischen Geräte entwickelt werden. Es wird prinzipiell von aktiven „Tags“, hier auch RFID Transponder genannt, ausgegangen. Im Gegensatz  zu  kommerziell verfügbaren Technologien soll ein System mit einer deutlich reduzierten Sendeleistung und Funkmodulation entwickelt, welche eine Störung der Medizingeräte ausschließen können wird. Das System wird prototypisch in einer klinischen Testumgebung am Universitätsklinikum Jena umgesetzt und die Einflüsse auf medizinische Geräten eingehend geprüft sowie die Störungsminimierung experimentell untersucht.

Projektinformation auf der Webseite des BMBF


Publikationen:
  • Saleh, Kutaiba ; Ammon, Danny ; Jäger, Rudi ; Specht, Martin ; Henkel, Andreas ; Laqua, Daniel ; Husar, Peter ; Wolff, Mike ; Blau, Kurt ; Cheema, Sher Ali ; Haardt, Martin ; Busch, Vincenz ; Linnert, Thorsten ; Nass, Michael ; Pospiech, Jörg: Prototypical Implementation of a Novel Tagging System for Safe Localization of Devices in Medical Environments. In: BMT 2015: 49th DGBMT Annual Conference, Lübeck, 16.-18. September 2015. Biomedical Engineering / Biomedizinische Technik 60 (2015), Nr. S1, S. S125

  • Laqua, Daniel ; Fritzsche, Paul ; Niemöller, Sven ; Husar, Peter ; Busch, Vincenz ; Naß, Michael ; Pospiech, Jörg ; Saleh, Kutaiba ; Jäger, Rudi ; Specht, Martin: Wireless Equipment Localization for Medical Environments. In: Jaffray, David (Hrsg.): World Congress on Medical Physics and Biomedical Engineering, Toronto, Kanada, 7.–12. Juni 2015. Berlin et al.: Springer, 2015 (IFMBE Proceedings, Bd. 51), S. 1453–1456
Telemedizinplattform Thüringen
Konzeption und Realisierung einer skalierbaren und generischen Architektur am Beispiel gerontopsychiatrischer Erkrankungen

Laufzeit: 9/2012–3/2015

Das Projektziel besteht in der Entwicklung und Pilotierung einer Plattform für telemedizinische Dienste in Thüringen zur Verbesserung der Patientenversorgung in ländlichen Gebieten. Auf Basis dieser soll im Rahmen einer ersten Beispielanwendung mit Hilfe einer elektronischen Facharztkonsultation direkt in der Hausarztpraxis große Teile der medizinischen Diagnostik und Behandlung ortsnah für Demenzpatienten bereitgestellt werden, ohne dass eine verdichtete Infrastruktur von Facharztpraxen vorgehalten werden muss. Erreicht werden soll insgesamt die Konzeptionierung und Erprobung einer nachhaltigen Implementierung telemedizinischer Dienste in Thüringen mit einem positiven Einfluss auf die zukünftige Gesundheitsversorgung.

Projektinformation auf der Webseite des EPA-Forums der Gesundheitsministerkonferenz


Publikationen: 

Auszeichnung:   
  • TELEMED-Award für den Beitrag „Medikationsmanagement in der multiprofessionellen gerontopsychiatrischen Versorgung“. Berlin, 14.6.2015

Studentische Arbeiten:
  • Praktikum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (Industrie- und Handelskammer Gera) 2013/2014 am Universitätsklinikum Jena: „Übertragung von Medikationsdaten aus dem PDMS COPRA als CDA-XML Dokumente an das TIANI SpiritEHR als Beitrag zur elektronischen Patientenakte“
  • Studienarbeit Wirtschaftsinformatik WS 2013/2014 an der TU Ilmenau: „Aktuelle Rahmenbedingungen in der Telemedizin“
  • Bachelorarbeit Biomedizinische Technik SS 2015 an der TU Ilmenau: „Analyse von Verwertungsmöglichkeiten für telemedizinische Dienstleistungen in Thüringen“
  • Diplomarbeit Wirtschaftsinformatik SS 2015 an der TU Ilmenau: „Analyse der Spezifikation zum AkdÄ-Medikationsplan 2.0 und Erarbeitung einer webbasierten Beispielimplementierung“
Medizinische Prozessmodellierung
Modellierung medizinischer Prozesse und klinisches Workflow-Management

Laufzeit: 2006–2010

Modelle medizinischer Prozesse sind in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verschiedenen Zwecken einsetzbar, z.B. zur Prozessoptimierung, für das Qualitätsmanagement oder das Workflow-Management. Aktuell liegen zahlreiche solcher Ablaufbeschreibungen, zu denen Leitlinien, SOPs und Behandlungspfade zählen, nur als Freitextdokumente, Tabellen oder Blockdiagramme vor. Semiformale grafische Notationen ermöglichen eine bessere Lesbarkeit, Validierbarkeit bis hin zur technischen Verarbeitbarkeit. Nutzbar sind etwa UML-Aktivitätsdiagramme oder BPMN-Diagramme.
In den Projekten zur Entwicklung einer domänenspezifischen Modulbibliothek für die Modellierung klinischer Prozesse (MoBimeP) wurden gemeinsam mit der TU Ilmenau und Industriepartnern klinische Standard-Prozessabschnitte identifiziert und als grafisch/technische Module in einer Bibliothek hinterlegt. Anwendungsfälle für die Nutzung von Prozessmodellen, die auf Basis dieser Bibliothek entstanden, sind Prozessdokumentation in UML und BPMN, Simulation von Patientendurchläufen mit dem Werkzeug MLDesigner und klinisches Workflow-Management im Krankenhausinformationssystem.


Publikationen:
  • Detschew, Vesselin ; Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Eisentraut, Katja: Domänenspezifische Modulbibliothek zur Modellierung klinischer Prozesse (MoBimeP). In: Duesberg, Frank (Hrsg.): eHealth 2013 : Informationstechnologien und Telematik im Gesundheitswesen. Solingen: Medical Future Verlag, 2013, S. 108—114

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Methodischer Entwurf und technische Implementierung klinischer Behandlungspfade: ein Erfahrungsbericht. In: Schreier, Günter ; Hayn, Dieter ; Ammenwerth, Elske (Hrsg.): Tagungsband der eHealth2011: Health Informatics meets eHealth, von der Wissenschaft zur Anwendung und zurück, Wien, 26.—27. Mai 2011. Wien: ÖCG, 2011, S. 141—146

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Medical Workflow Assistance with Clinical Pathways: Bridging the Gap.
    In: Crossing Borders within the ABC – Automation, Biomedical Engineering and Computer Science: Proceedings of the 55th International Scientific Colloqium, Ilmenau, 13.–17. September 2010. Ilmenau: Verl. ISLE, 2010, S. 43–46

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Usability Requirements für prozessunterstützende Software im Gesundheitswesen. In: Schmücker, Paul ; Ellsässer, Karl-Heinz ; Hayna, Steffen (Hrsg.): Abstractband der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V.: Effiziente und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung von heute und morgen — nur mit Medizinischer Dokumentation, Medizinischer Informatik, Medizinischer Biometrie und Epidemiologie, 5.—9. September 2010, Mannheim. Mörfelden-Walldorf: WVD, September 2010, S. 158—159

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Modifizierung der UML als domänenspezifische Sprache für den Einsatz in der Medizin. In: Jöckel, Karl-Heinz (Hrsg.): Tagungsband der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. : „Spitzenmedizin und Menschlichkeit — Krankheit behandeln und Gesundheit fördern“, 7.—10. September 2009, Essen. o.O.: o.V., September 2009, S. 255—256

  • Eisentraut, Katja ; Ammon, Danny ; Winkler, Markus ; Detschew, Vesselin: Abbildung klinischer Behandlungspfade als Modelle in der Unified Modeling Language. In: Zöllner, Iris ; Klar, Rüdiger (Hrsg.): Brückenschlag von Medizinischer Informatik, Biometrie und Epidemiologie zur Medizintechnik: 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 15.—19. September 2008, Stuttgart. o.O.: o.V., September 2008, S. 122

  • Ammon, Danny: Klinische Behandlungspfade. In: E-HEALTH-COM: Magazin für Gesundheitstelematik und Telemedizin 6 (2007), S. 22—26

  • Ammon, Danny ; Eisentraut, Katja ; Detschew, Vesselin: Grade der Formalisierung von integrierten Behandlungspfaden. In: Wichmann, H.-Erich ; Nowak, Dennis ; Zapf, Andreas (Hrsg.): Wissenschaftlicher Kongress „Medizin und Gesellschaft“: 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 17.—21. September 2007, Augsburg. Mönchengladbach: Rheinware Verl., September 2007, S. 12

  • Eisentraut, Katja ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Modularisierte Prozessrepositorien für klinische Behandlungspfade. In: Wichmann, H.-Erich ; Nowak, Dennis ; Zapf, Andreas (Hrsg.): Wissenschaftlicher Kongress „Medizin und Gesellschaft“: 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 17.—21. September 2007, Augsburg. Mönchengladbach: Rheinware Verl., September 2007, S. 72


FallAkte Plus

Neue Wege für intersektorale Versorgung und Patientenbeteiligung

Laufzeit: 2/2017–2/2018

IT-Schlüsselthema-Projekt der GuiG-Entscheiderfabrik – Mit dem bestehenden Patientenportal des Universitätsklinikums Jena ist eine Serviceplattform vorhanden, auf deren Basis verschiedene Anwendungen für den Patienten über einen sicheren Kommunikationsweg bereitgestellt werden können. Im Rahmen dieses Projekts liefert das Patientenportal die Grundlage für die patientengeführte Gesundheitsakte mit der CGM-LIFE-Plattform. Auf dieser Plattform können die Patienten eigene Informationen und Unterlagen zur Verfügung stellen sowie bereitgestellte medizinische Dokumentationen abrufen. Gemeinsam mit weiteren, in Planung befindlichen Anwendungen für das Patientenportal soll mit der FallAkte Plus ein attraktives Angebot für die aktive Einbindung der Patienten etabliert werden.


Publikation:
  • Haferkamp, Silke ; Turiaux, Dieter ; Becker, Tim ; Henkel, Andreas ; Ammon, Danny ; Schwarz, Wolfram ; Fritsch, Wolfgang ; Franz, Michael ; Fehlen, Carsten ; Zimolong, Andreas: Projekt 1: Fallakte plus – Ein Tauschgeschäft. In: IT-Branchen-Report der Krankenhaus-Unternehmensführung 2/2017: Supplement zu f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus »Fokus« 1 (2017), Nr. 6, S. 12–13


AKTIN

Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin durch den Aufbau eines nationalen Notaufnahmeregisters

Laufzeit: 2/2016–4/2018

Das Universitätsklinikum Jena nimmt als Modellklinik am Verbundprojekt AKTIN teil, bei dem eine bundesweit einheitliche IT-Infrastruktur für die Auswertung von Notaufnahmeprotokollen geschaffen wird, die zur Optimierung des Qualitätsmanagements in den Notaufnahmen und zur grundlegenden Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland beiträgt. Das Notaufnahmeprotokoll ist eines der ersten in Deutschland verfügbaren CDA-Level-3-Dokumententypen, das am Universitätsklinikum Jena für die Dokumentation und Kommunikation zum Einsatz kommt.

Webseite des AKTIN-Projekts



OntoMedRisk

Entwicklung einer ontologiegestützten Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung 

Laufzeit: 9/2015–11/2017

Mit der Umsetzung des Projekts „OntoMedRisk“ wird ein Technologieansatz verfolgt, welcher eine Lösung für eine prozessübergreifende Risikoerkennung und Fehlervermeidung im peri-operativen Umfeld zur Verfügung stellt. Die intelligente Softwarelösung soll dynamisch eine Risikoanalyse auf Grundlage verfügbarer Datenquellen (bspw. die elektronische Patienten-akte, KIS oder Checklisten, aber auch reale Situationen im Prozess oder Prozesselemente) durchführen und darauf basierend, kontextsensitive Hinweise zur Fehlervermeidung für die am Prozess beteiligten Fachkräfte generieren. Der Mehrwert, der mit dem Entwicklungsprojekt angestrebt wird, liegt vor allem in der inter-sektoralen bzw. prozessübergreifenden Beobachtung, Erfassung und Rückmeldung risikorelevanter Informationen.

Webseite des OntoMedRisk-Projekts


Publikationen: 
  • Kaeding, André ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumuth, Thomas ; Neumann, Juliane ; Herre, Heinrich ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Specht, Martin ; Saleh, Kutaiba ; Portheine, Frank ; Besting, Andreas ; Bürger, Sebastian: OntoMedRisk – Multiagentensystem für die Risikoüberwachung im Krankenhaus. In: mdi: Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik 19 (2017), Nr. 4, S. 112–115

  • Uciteli, Alexandr ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Kaeding, André ; Specht, Martin ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich: Ontology-based Specification, Identification and Analysis of Perioperative Risks. In: Journal of Biomedical Semantics 8 (2017), Art. 36

  • Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Uciteli, Alexandr ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Ammon, Danny ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich ; Kaeding, André ; Specht, Martin: Using Fast Healthcare Interoperability Resources (FHIR) for the Integration of Risk Minimization Systems in Hospitals. In: Gundlapalli, Adi V. ; Jaulent, Marie-Christine ; Zhao, Dongsheng (Hrsg.): MEDINFO 2017 – Precision Healthcare through Informatics : Proceedings of the 16th World Congress on Medical and Health Informatics, Hangzhou, China, 21.–25. August 2017. Amsterdam: IOS Press, 2017, S. 1378 (Studies in Health Technology and Informatics, Bd. 245)

  • Kaeding, André ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Neumuth, Thomas ; Neumann, Juliane ; Herre, Heinrich ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Specht, Martin ; Saleh, Kutaiba ; Portheine, Frank ; Besting, Andreas: OntoMedRisk – Ontologiebasierte Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung. In: Duesberg, Frank (Hrsg.): eHealth 2017: Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Solingen: Medical Future Verlag, 2017, S. 104–108

  • Saleh, Kutaiba ; Specht, Martin ; Uciteli, Alexandr ; Tahar, Kais ; Herre, Heinrich ; Neumann, Juliane ; Neumuth, Thomas ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Stucke, Stephan ; Kaeding, André ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank: Entwicklung einer ontologiegestützten Softwarelösung zur perioperativen Risikominimierung – „OntoMedRisk“. In: Fachtagung KMU-innovativ: IKT – Mittelstand: Digital. Innovativ. Vernetzt, Hannover, 10.–11. Oktober 2016

  • Uciteli, Alexandr ; Neumann, Juliane ; Tahar, Kais ; Saleh, Kutaiba ; Stucke, Stephan ; Faulbrück-Röhr, Sebastian ; Kaeding, André ; Specht, Martin ; Schmidt, Tobias ; Neumuth, Thomas ; Besting, Andreas ; Portheine, Frank ; Herre, Heinrich: Risk Identification Ontology (RIO): An Ontology for Specification and Identification of Perioperative Risks. In: Loebe, Frank ; Boeker, Martin ; Herre, Heinrich ; Jansen, Ludger ; Schober, Daniel (Hrsg.): Proceedings of the 7th Workshop on Ontologies and Data in Life Sciences, organized by the GI Workgroup Ontologies in Biomedicine and Life Sciences (OBML). Halle (Saale), 29.–30. September 2016, S. G.1–G.7


Planungsstudie Telemedizin

Planungsstudie zur Etablierung eines Zentrums für Telemedizin und Gesundheitstelematik in Thüringen

Laufzeit: 8/2015–3/2016

Das Universitätsklinikum Jena und die Technische Universität Ilmenau führen unter Leitung des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie eine Studie zur Strukturierung der zukünftigen Aufgaben im Bereich der Etablierung und Institutionalisierung telemedizinischer Dienste in Thüringen durch. Es soll eine Roadmap für die Umsetzung der nächsten notwendigen Schritte präsentiert und dabei sowohl die Erfahrungen aus telemedizinischen Zentren in anderen Bundesländern als auch die innovativen Potentiale der Thüringer Forschungs- und Unternehmenslandschaft berücksichtigt werden. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und sollen den Ansatz für zukünftige Entwicklungen in Thüringen auf dem Gebiet der Telemedizin konkretisieren.



eMedikationsplan

eMedikation in der Routine dokumentiert –
Medikationsplan IHE-konform gespeichert und überall verfügbar

Laufzeit: 2/2015–2/2016

Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) spielt in Zukunft das einrichtungsübergreifende Medikationsmanagement eine wichtige Rolle, wie die Verabschiedung des „E-Health-Gesetzes“ und die Bemühungen um den bundeseinheitlichen Medikationsplan zeigen. Dabei wird die Primärfunktion einer Übersicht über die aktuelle Medikation eines Patienten durch eine gedruckte Form des Medikationsplans zwar erfüllt, allerdings bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt. Insbesondere die komplexen Arzneimitteltherapieprozesse in Kliniken benötigen ein elektronisch gestütztes Medikationsmanagement. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Berater-Krankenhaus-Plattform „Entscheiderfabrik“ (Firmen ID Berlin und März Network Services, Universitätskliniken Aachen und Jena) wurde eine digitale, zentral verfügbare und standardisierte Form des Medikationsplans als Bestandteil eines IHE-basierten Archivierungs- und Kommunikationssystems entwickelt, die eine wichtige Funktion sowohl im innerklinischen als auch im einrichtungsübergreifenden Arzneimittelmanagement einnehmen und Patienten bei der Medikamenteneinnahme unterstützen und besser informieren soll.


Publikationen:

Auszeichnung:   


FUWASY

Entwicklung eines Funküberwachungssystems (FUWASY) zur störungsfreien, sicheren HF-Identifikation von Geräten im medizinischen Umfeld

Laufzeit: 6/2013–10/2015

Im Projektvorhaben soll ein drahtloses Kommunikationsnetz zur störungsfreien Lokalisierung der medizinischen Geräte entwickelt werden. Es wird prinzipiell von aktiven „Tags“, hier auch RFID Transponder genannt, ausgegangen. Im Gegensatz  zu  kommerziell verfügbaren Technologien soll ein System mit einer deutlich reduzierten Sendeleistung und Funkmodulation entwickelt, welche eine Störung der Medizingeräte ausschließen können wird. Das System wird prototypisch in einer klinischen Testumgebung am Universitätsklinikum Jena umgesetzt und die Einflüsse auf medizinische Geräten eingehend geprüft sowie die Störungsminimierung experimentell untersucht.

Projektinformation auf der Webseite des BMBF


Publikationen:
  • Saleh, Kutaiba ; Ammon, Danny ; Jäger, Rudi ; Specht, Martin ; Henkel, Andreas ; Laqua, Daniel ; Husar, Peter ; Wolff, Mike ; Blau, Kurt ; Cheema, Sher Ali ; Haardt, Martin ; Busch, Vincenz ; Linnert, Thorsten ; Nass, Michael ; Pospiech, Jörg: Prototypical Implementation of a Novel Tagging System for Safe Localization of Devices in Medical Environments. In: BMT 2015: 49th DGBMT Annual Conference, Lübeck, 16.-18. September 2015. Biomedical Engineering / Biomedizinische Technik 60 (2015), Nr. S1, S. S125

  • Laqua, Daniel ; Fritzsche, Paul ; Niemöller, Sven ; Husar, Peter ; Busch, Vincenz ; Naß, Michael ; Pospiech, Jörg ; Saleh, Kutaiba ; Jäger, Rudi ; Specht, Martin: Wireless Equipment Localization for Medical Environments. In: Jaffray, David (Hrsg.): World Congress on Medical Physics and Biomedical Engineering, Toronto, Kanada, 7.–12. Juni 2015. Berlin et al.: Springer, 2015 (IFMBE Proceedings, Bd. 51), S. 1453–1456


Telemedizinplattform Thüringen

Konzeption und Realisierung einer skalierbaren und generischen Architektur am Beispiel gerontopsychiatrischer Erkrankungen

Laufzeit: 9/2012–3/2015

Das Projektziel besteht in der Entwicklung und Pilotierung einer Plattform für telemedizinische Dienste in Thüringen zur Verbesserung der Patientenversorgung in ländlichen Gebieten. Auf Basis dieser soll im Rahmen einer ersten Beispielanwendung mit Hilfe einer elektronischen Facharztkonsultation direkt in der Hausarztpraxis große Teile der medizinischen Diagnostik und Behandlung ortsnah für Demenzpatienten bereitgestellt werden, ohne dass eine verdichtete Infrastruktur von Facharztpraxen vorgehalten werden muss. Erreicht werden soll insgesamt die Konzeptionierung und Erprobung einer nachhaltigen Implementierung telemedizinischer Dienste in Thüringen mit einem positiven Einfluss auf die zukünftige Gesundheitsversorgung.

Projektinformation auf der Webseite des EPA-Forums der Gesundheitsministerkonferenz


Publikationen: 

Auszeichnung:   
  • TELEMED-Award für den Beitrag „Medikationsmanagement in der multiprofessionellen gerontopsychiatrischen Versorgung“. Berlin, 14.6.2015

Studentische Arbeiten:
  • Praktikum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (Industrie- und Handelskammer Gera) 2013/2014 am Universitätsklinikum Jena: „Übertragung von Medikationsdaten aus dem PDMS COPRA als CDA-XML Dokumente an das TIANI SpiritEHR als Beitrag zur elektronischen Patientenakte“
  • Studienarbeit Wirtschaftsinformatik WS 2013/2014 an der TU Ilmenau: „Aktuelle Rahmenbedingungen in der Telemedizin“
  • Bachelorarbeit Biomedizinische Technik SS 2015 an der TU Ilmenau: „Analyse von Verwertungsmöglichkeiten für telemedizinische Dienstleistungen in Thüringen“
  • Diplomarbeit Wirtschaftsinformatik SS 2015 an der TU Ilmenau: „Analyse der Spezifikation zum AkdÄ-Medikationsplan 2.0 und Erarbeitung einer webbasierten Beispielimplementierung“


Medizinische Prozessmodellierung

Modellierung medizinischer Prozesse und klinisches Workflow-Management

Laufzeit: 2006–2010

Modelle medizinischer Prozesse sind in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verschiedenen Zwecken einsetzbar, z.B. zur Prozessoptimierung, für das Qualitätsmanagement oder das Workflow-Management. Aktuell liegen zahlreiche solcher Ablaufbeschreibungen, zu denen Leitlinien, SOPs und Behandlungspfade zählen, nur als Freitextdokumente, Tabellen oder Blockdiagramme vor. Semiformale grafische Notationen ermöglichen eine bessere Lesbarkeit, Validierbarkeit bis hin zur technischen Verarbeitbarkeit. Nutzbar sind etwa UML-Aktivitätsdiagramme oder BPMN-Diagramme.
In den Projekten zur Entwicklung einer domänenspezifischen Modulbibliothek für die Modellierung klinischer Prozesse (MoBimeP) wurden gemeinsam mit der TU Ilmenau und Industriepartnern klinische Standard-Prozessabschnitte identifiziert und als grafisch/technische Module in einer Bibliothek hinterlegt. Anwendungsfälle für die Nutzung von Prozessmodellen, die auf Basis dieser Bibliothek entstanden, sind Prozessdokumentation in UML und BPMN, Simulation von Patientendurchläufen mit dem Werkzeug MLDesigner und klinisches Workflow-Management im Krankenhausinformationssystem.


Publikationen:
  • Detschew, Vesselin ; Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Eisentraut, Katja: Domänenspezifische Modulbibliothek zur Modellierung klinischer Prozesse (MoBimeP). In: Duesberg, Frank (Hrsg.): eHealth 2013 : Informationstechnologien und Telematik im Gesundheitswesen. Solingen: Medical Future Verlag, 2013, S. 108—114

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Methodischer Entwurf und technische Implementierung klinischer Behandlungspfade: ein Erfahrungsbericht. In: Schreier, Günter ; Hayn, Dieter ; Ammenwerth, Elske (Hrsg.): Tagungsband der eHealth2011: Health Informatics meets eHealth, von der Wissenschaft zur Anwendung und zurück, Wien, 26.—27. Mai 2011. Wien: ÖCG, 2011, S. 141—146

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Medical Workflow Assistance with Clinical Pathways: Bridging the Gap.
    In: Crossing Borders within the ABC – Automation, Biomedical Engineering and Computer Science: Proceedings of the 55th International Scientific Colloqium, Ilmenau, 13.–17. September 2010. Ilmenau: Verl. ISLE, 2010, S. 43–46

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Usability Requirements für prozessunterstützende Software im Gesundheitswesen. In: Schmücker, Paul ; Ellsässer, Karl-Heinz ; Hayna, Steffen (Hrsg.): Abstractband der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V.: Effiziente und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung von heute und morgen — nur mit Medizinischer Dokumentation, Medizinischer Informatik, Medizinischer Biometrie und Epidemiologie, 5.—9. September 2010, Mannheim. Mörfelden-Walldorf: WVD, September 2010, S. 158—159

  • Röhr, Sebastian ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Modifizierung der UML als domänenspezifische Sprache für den Einsatz in der Medizin. In: Jöckel, Karl-Heinz (Hrsg.): Tagungsband der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. : „Spitzenmedizin und Menschlichkeit — Krankheit behandeln und Gesundheit fördern“, 7.—10. September 2009, Essen. o.O.: o.V., September 2009, S. 255—256

  • Eisentraut, Katja ; Ammon, Danny ; Winkler, Markus ; Detschew, Vesselin: Abbildung klinischer Behandlungspfade als Modelle in der Unified Modeling Language. In: Zöllner, Iris ; Klar, Rüdiger (Hrsg.): Brückenschlag von Medizinischer Informatik, Biometrie und Epidemiologie zur Medizintechnik: 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 15.—19. September 2008, Stuttgart. o.O.: o.V., September 2008, S. 122

  • Ammon, Danny: Klinische Behandlungspfade. In: E-HEALTH-COM: Magazin für Gesundheitstelematik und Telemedizin 6 (2007), S. 22—26

  • Ammon, Danny ; Eisentraut, Katja ; Detschew, Vesselin: Grade der Formalisierung von integrierten Behandlungspfaden. In: Wichmann, H.-Erich ; Nowak, Dennis ; Zapf, Andreas (Hrsg.): Wissenschaftlicher Kongress „Medizin und Gesellschaft“: 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 17.—21. September 2007, Augsburg. Mönchengladbach: Rheinware Verl., September 2007, S. 12

  • Eisentraut, Katja ; Ammon, Danny ; Detschew, Vesselin: Modularisierte Prozessrepositorien für klinische Behandlungspfade. In: Wichmann, H.-Erich ; Nowak, Dennis ; Zapf, Andreas (Hrsg.): Wissenschaftlicher Kongress „Medizin und Gesellschaft“: 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, 17.—21. September 2007, Augsburg. Mönchengladbach: Rheinware Verl., September 2007, S. 72


Health-InterAct

Intelligente Vernetzung von Patienten, Akteuren und Systemen der Gesundheitswirtschaft

Laufzeit: 7/2018–3/2019

Ziel des Projektes ist die Konzeptentwicklung für Entwurf, Aufbau und Umsetzung einer mehrschichtigen Kommunikations- und Technikplattform, die Gesundheitsversorger und Patienten sowie innovative Assistenz-Gerätetechnik und IT-Systeme miteinander vernetzt und so medizinische Inhalte und Gesundheitsdienstleistungen transportabel macht und zur richtigen Zeit an die richtige Stelle bringt. So soll z.B. ein mobiler, interaktiver Reha-Assistenzroboter, welcher physiotherapeutische und Rehabilitationsübungen überwacht und aufzeichnet, an die Plattform angebunden werden. Durch die Vernetzung von Medizintechnik, Servicerobotik und Gesundheits-IT soll eine Unterstützung für Gesundheitsversorger, eine Verbesserung der Qualität der Versorgung in Kliniken, Praxen sowie einrichtungsübergreifend und eine Ergänzung der jeweiligen Behandlungs-Portfolios möglich werden. Zugleich erhalten behandelnde Ärzte und Pfleger einen optimalen Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Der Patient kann an innovativen Behandlungsformen partizipieren und seine Gesundheitsdaten für die Optimierung der Versorgung beisteuern oder aber über die Nutzung seiner Daten in diesen Kontexten selbst entscheiden.

Webseite des BMBF zum Förderwettbewerb „Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen“



System- und Kommunikationstechnik

Abteilungsleiter: Herr Christian Wolfram

Christian Wolfram
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiter Infrastruktumanagement
Kontakte-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9-32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9-3 48 89
Rechenzentrum / Netzwerk / Server
 
Arbeitsbereichsleiter:
SAP-Basis / Telefonie Backend / Verzeichnisdienste
Arbeitsbereichsleiter:
Clientmanagement / Endgeräte / Drucker
Arbeitsbereichsleiter:


Rechenzentrum / Netzwerk / Server

Arbeitsbereichsleiter: Herr Andreas Schmidt

 

Augabenfelder des Arbeitsbereiches
  • Planung und Installation der aktiven Infrastruktur des Klinikums 
  • Netzwerkmanagement (Problem- und Performancemanagement)  
  • Security-Management (Firewalls, Intrusion-Detection usw.) 
  • Remote Access Dienste (WAN-Verbindungen, Wartungszugänge, VPN)
  • Management Funknetz (WLAN)
  • Netzwerkdienste (DHCP, DNS usw.)
  • Zentrale Serverbetreuung
  • Zentrale Speicherressourcen
  • Storage Area Network (SAN)
  • Zentrales Backupsystem


PKI Infrastrukur des Universitätsklinikums Jena

Einführung in die sichere Kommunikation im UK-Jena Intranet und Internet

In letzter Zeit häufen sich Berichte in den Medien über Sicherheitslücken im Internet. Diese Sicherheitslücken entstehen dabei auf unterschiedlichen Ebenen: Ständig steigen die Anforderungen an Funktionalität und Flexibilität, es treten immer wieder neue Probleme in Betriebssystemen und Anwendungssoftware auf und - nicht zuletzt - finden permanent Angriffe und Sabotagen auf im Internet befindliche Computer statt.

Es gibt viele Versuche, diesen Sicherheitslücken zu begegnen. Konventionelle Methoden, wie Firewalls, Viren-Checkern verhindern, dass Computer mit schadhaftem Programmcode infiziert werden. Dabei werden aber Probleme der sicheren (geheimen) Kommunikation im Internet nicht bekämpft. Dafür bieten sich kryptographische Methoden an.

Um die Kommunikation des Universitätsklinikums mit Ihren Mitarbeitern abzusichern, hat der GBIT eine Zertifikats- Infrastruktur eingerichtet, der einzelne Dienste des UK-Jena mit kryptographischen Schlüsseln (Sicherheitszertifikaten) versorgt. Somit können WEB oder Email Dienste verschlüsselt übertragen werden.

Damit eine sichere und verschlüsselte Kommunikation stattfinden kann, müssen während einer Internetverbindung die verwendeten Sicherheitszertifikate von Ihnen überprüft werden können. Dazu ist unser UKJ Wurzel-Zertifikat (Root-CA) in Ihrem WEB Browser oder einer anderen Clientanwendungen einzuspielen.

Eine genauere Anleitung für Ihren Browser finden Sie unter dem Menüpunkt „Client-Installation“

Weiterhin ist darauf zu achten, dass keine Fehlermeldung bei dem Aufbau einer verschlüsselten Kommunikation ignoriert wird. So zeigt z.B. ihr WEB Browser bei Problemen einen entsprechenden Sicherheitshinweis.

In diesem Beispiel ist das Sicherheitszertifikat von einer Firma ausgestellt, der Sie als Nutzer nicht vertrauen und das Sicherheitszertifikat stimmt nicht mit der WEB Seite überein, die Sie aufgerufen haben.

Sie sollten daher den Vorgang mit Nein abbrechen und sich mit dem Anbieter der Dienstleistung in Verbindung setzen. Auch wenn nur ein Punkt des Sicherheitshinweises nicht korrekt sein sollte, ist die Kommunikation als nicht sicher einzustufen.

E-Mail: ssladmin

 
 


Das Zertifikat der höchsten UKJ-Zertifizierungsstelle (UK-Jena_RootCA)

Dieses öffentliche Zertifikat dient zur Installation in Ihrer Clientanwendung. Auf allen Radia Rechnern des GBIT wird dies Zertifikat für Sie automatisch installiert. Durch die Installation des Zertifikates werden alle gesicherten Dienste, welche durch eine "UKJ-Zertifizierungsstelle" geschützt werden, geprüft und die Vertraulichkeit bestätigt. Sollten trotzdessen in der Clientanwendung ein Fehler angezeigt werden, ist bitte der SSL Administrator zu Informieren.

Die UK-Jena_RootCA hat folgenden Sicherheits-Fingerabdruck
SHA1 Fingerabdruck =DE:9A:F0:E8:74:32:19:BE:0E:4C:E9:A8:B1:78:EF:8B:9F:B8:43:59
MD5 Fingerabdruck =80:68:27:E2:D7:CB:8F:B6:E6:1D:BC:78:70:E4:F5:B4


Installation der UKJ RootCA

Hier finden Sie Installationsanleitungen für die Installation der UKJ RootCA für verschiedene Client- Anwendungen.



Beantragung von SSL Maschinen-Zertifikaten für die interne Nutzung am UKJ

Alle zentrale Dienste am Universitätsklinikum Jena können mit Hilfe von kryptographischen Methoden die Client und Server Kommunikation sicher gestalten. Zu diesem Zweck müssen die entsprechenden Dienstanbieter Sicherheitszertifikate beglaubigt vom GBIT (UKJ RootCA) verwenden.

Eine Beantragung der entsprechenden Zertifikate erfolgt über den SSL Administrator des GBIT:

E-Mail: ssladmin

Alle weiteren Informationen zum genauen Vorgehen der Beantragung erhalten Sie dann per Email.

 

Alternativ können öffentliche Zertifikate über den Zertifikatsdienst der Universität Jena beantragt werden.  Hierbei handelt es sich über den DFN-Verein organisierter Service, der den Dienst DFN-PKI für eine Public Key Infrastruktur zur Verfügung stellt.



SAP-Basis / Telefonie Backend / Verzeichnisdienste

 Arbeitsbereichsleiter: Herr Martin Hirschelmann

 

Augabenfelder des Arbeitsbereiches
  • Basisbetreuung aller SAP R/3-Systeme
  • Kommunikationsservice zu medizinischen Subsystemen
  • E-Mail-Services
  • Sharepoint
  • File-Services
  • VoIP-Telefonie System (die Hardwarebereitstellung erfolgt über den Geschäftsbereich Betreibung und Beschaffung)
  • Netzwerkdruckerverwaltung
  • Conferencing
  • Zentrale Benutzerverwaltung


Clientmanagement / Endgeräte / Drucker

Arbeitsbereichsleiter: Herr Sebastian Berndt

 

Aufgabenfelder des Arbeitsbereiches
  • Helpdesk - GB IT Hotline
  • Entwicklung eines zentralen Service-Managementsystems
  • Entwicklung und Planung der Client-Infrastruktur (Hard- und Software)
  • Hardwarebeschaffung
  • Softwarebeschaffung und -verteilung
  • Betreuung Computer-Hardware auch mobiler Geräte


Administrative Systeme

Abteilungsleiterin: Frau Dr. Franziska Oroszi

Dr. Franziska Oroszi
Geschäftsbereich Informationstechnologie,
Abteilungsleiterin Administrative Applikationen
Kontakt-GBIT@med.uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 9 - 32 56 01
Fax: +49 (0) 3641 9 - 3 48 89
  • IT-Verfahren (primär) aus Verwaltungsbereichen

  • Fokus auf SAP-Verfahren, aber ebenfalls Betreuung zahlreiche Drittsysteme

  • Einrichtung, Konfiguration, Schulung Nutzung Software

Enterprise Ressource Planning (ERP) / WebApplikationen

Arbeitsbereichsleiterin:

Human Ressources

 
Arbeitsbereichsleiterin:

Administrative Verfahren für Forschung und Lehre

 
Arbeitsbereichsleiter:


Enterprise Ressource Planning (ERP) / Web-Applikationen

Arbeitsbereichsleiterin: Frau Kristin Schaerff

 

Aufgabenfelder des Arbeitsbereiches
Wir betreuen folgende Applikationen am UKJ:
 
  • SAP Patientenverwaltung und -abrechnung
  • SAP Finanzen und Controlling inklusive der elektronischen Rechungsbearbeitung
  • SAP Materialwirtschaft
  • SAP Apothekenmanagement inklusive der elektronischen Materialanforderung
  • SAP Instandhaltung
  • SAP Projektsystem
  • SAP XFT Vertragsmanagement
  • Patiententransportsystem inklusive mobiler Endgeräte
  • Intranet- und Internetapplikationen (CMS, Umfragetool, Formularmanagementsystem)
  • Infrastrukturbereitstellung für webbasierte Anwendungen
  • Verpflegungsmanagement (Küchenlogistik, Menübestellsystem, elektronisches Kassensystem)
  • Digitiale Patientenaufklärung
  • Apothekendienste (Herstellung Zytostatika, Belieferung Fremdhäuser, Betäubungsmittelausgabe, Sterilmanagement, Digitiale Arzneimitteldatenbank, Laborprogramm)
  • Basisbetreuung administrativer Applikationen (Vergabesoftware, Schlüsselsoftware, Mahn- und Vollstreckungssoftware usw)


Human Ressources

Arbeitsbereichsleiterin: Frau Heike Tödter

 

Aufgabenfelder des Arbeitsbereiches
  • Digitale Personalakte
  • Dokumentenmanagement
  • Einführung IKS für die Gehaltsabrechnung
  • Springerpoolverwaltung
  • Reorganisation  Organisationsmanagement
  • Reorganisation Zeitauswertung


Administrative Verfahren für Forschung und Lehre

Arbeitsbereichsleiter:  Herr Dr. Björn Kabisch

 

Augabenfelder des Arbeitsbereiches

Betreuung des Campusmanagement Systems DOSIS.



Karriere

  • Für Informationen zu den Themen Berufsausbildung im dualen System, BA-Ausbildung, Praktikum, Diplomarbeiten wenden Sie sich bitte an das Sekretariat
  • Es werden ständig engagierte Studentinnen und Studenten gesucht. Bitte wenden Sie sich ebenfalls an unser Sekretariat
  • Stellenausschreibungen des UKJ  (Rubrik Verwaltungsdienst und Sonstige)


IT-Entwicklungsprojekte

Grundstrategie

Die inhaltliche Basis der IT-Strategie am Universitätsklinikum Jena bildet das Streben nach Interoperabilität. Diese Basis geht über eine reine Übertragungsfähigkeit medizinischer Daten hinaus, insofern Interoperabilität in der Gesundheits-IT ein Zusammenspiel verschiedener technischer und fachlicher Eigenschaften rechnergestützter medizinischer Dokumentation reflektiert.

Technisch-prozessuale Vorgaben, die klinische Arbeitsprozesse unterstützen, müssen einhergehen mit syntaktischen Definitionen, welche gleichartige Kommunikation und Speicherung gestatten, ergänzt um semantische Annotationen, die erst die maschinelle Verarbeitbarkeit medizinischer Information ermöglichen.

Während technische Abläufe und Datenformate von IT-Personal zu verantworten sind, müssen inhaltliche Kodierungen und fachliche Klassifikationen von medizinischen Experten durchgeführt werden. Interoperabilität erfordert das Erarbeiten von und Vereinbaren auf gemeinsame Informationsmodelle, die hinter jedem medizinischen Datum einer klinischen Dokumentation stehen und das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Medizininformatikern und Gesundheitsberuflern sind.

Umsetzung als VNA

Die Ablage in und Synchronisation medizinischer Information über ein herstellerneutrales Archivsystem (vendor-neutral archive, VNA) ist die Umsetzungsform für Interoperabilität klinischer Dokumentation am Universitätsklinikum Jena.

Im Rahmen einer Plattformstrategie sollen alle IT-Systeme der Primärdokumentation unter Verwendung gleichartiger Übertragungs-, Speicherungs-, Sicherheits- und Archivierungsverfahren klinische Daten im VNA ablegen.

Dabei sind Archivsysteme für den innerklinischen Bereich, für das Zentrum für ambulante Medizin (ZAM), für telemedizinische Verfahren sowie für das Datenintegrationszentrum (hier als Health Data Storage für den Forschungsdatenaustausch definiert, siehe Projektbeschreibung SMITH) in Planung.

Während das IT-Personal für die Applikationen aus Krankenversorgung, Administration und Forschung für die Anbindung der IT-Verfahren zuständig ist, realisiert das Personal des Infrastrukturmanagements Aufbau und Betrieb der Plattformen in unterschiedlichen Netzwerkzonen.

Projektbeschreibungen

Hier können Sie Beschreibungen der wichtigsten IT-Entwicklungsprojekte des Geschäftsbereichs Informationstechnologie einsehen.

Klinisches Arbeitsplatzsystem

Das klinische Informationssystem am Universitätsklinikum Jena bildet eine Plattform für die elektronische Patientenakte. Das System realisiert am UKJ verschiedene Funktionen, wie z.B. als Ambulanzinformationssystem zur elektronischen Abbildung aller Prozesse, Ressourcen und Dokumente für den ambulanten Bereich. Ferner unterstützt das klinische Arbeitsplatzsystem die elektronische Bettendisposition auf Station sowie die Dokumentation nach den neuen gesetzlichen Regelungen des Entlassmanagement. Es ist web-basiert und für den Datenaustausch ohne Zeitverlust tief mit dem zentralen Krankenhausinformations- und ERP-System integriert.

Digitale Patientenakte

Mit der Einführung einer neuen, standardkonformen Lösung für die elektronische Archivierung papiergeführter Patientenakten erfolgte ab 2015 die Etablierung einer klinischen IHE XDS Affinity Domain, die in den folgenden Jahren sukzessive um die Direktarchivierung von HL7-CDA-Dokumenten und den synchronen Austausch medizinischer Einzeldaten über ein HL7-FHIR-Repository jeweils aus der klinischen Primärdokumentation heraus zu einem "lebendigen Archiv" erweitert wird, das die Funktionalität einer digitalen Patientenakte umsetzt und dabei prozessuale, syntaktische und semantische Interoperabilität aller vorgehaltenen Daten und Kommunikationswege zwischen den Systemen sicherstellt.

DOSIS

Mit im Schnitt 1600 aktiven Nutzer pro Tag ist DOSIS ist die benutzerfreundliche Potaloberfläche des Campusmanagement Systems. Angepasst auf die jeweiligem Rollen und Rechte im UKJ erhält jeder Nutzer ein individuelle Auswahl an Funktionen. In diesem Portal werden alle Aspekte von Forschung und Lehre sowohl für UKJ Mitarbeiter (z.B. Fort- und Weiterbildung) als auch für die Studenten der medizinischen Fakultät koordiniert.

SMITH

Um auf Basis der Datenintegrationszentren eine nachhaltige Kultur der interdisziplinären Kooperation, der qualitätsgesicherten, strukturierten medizinischen Dokumentation sowie der deutschlandweiten Verfügbarmachung von Fachwissen und Forschungsergebnissen zu stärken, arbeiten Wissenschaftler und IT-Personal der Uniklinika Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Halle, Hamburg-Eppendorf, Jena, Leipzig und Rostock in einem Verbund mit weiteren Partnern eng zusammen. Der Verbund trägt den Namen SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare.
Am Universitätsklinikum Jena wird hierfür die IT-Infrastruktur so weiterentwickelt, dass medizinische Routinedaten der Forschung zugänglich und rückwirkend u.a. für Entscheidungsunterstützungssysteme bereitgestellt werden können. Das Datenintegrationszentrum hält Daten und Dokumente für die Aufbereitung und Analyse auf Basis international standardisierter Kommunikations- und Sicherheitsverfahren (IHE, HL7 CDA, HL7 FHIR etc.) vor und ermöglicht so den einrichtungsübergreifenden Austausch. Gleichfalls schafft das Datenintegrationszentrum die Voraussetzungen, damit neu gewonnene Erkenntnisse aus der durch den Datenaustausch ermöglichten Forschung direkt den Patienten erreichen können.

Webseite des SMITH-Konsortiums

Webseite der Medizininformatik-Initiative

Webseite des BMBF zum Förderkonzept Medizininformatik


Publikationen:

Publikationen des Geschäftsbereichs IT


SMITH

Um auf Basis der Datenintegrationszentren eine nachhaltige Kultur der interdisziplinären Kooperation, der qualitätsgesicherten, strukturierten medizinischen Dokumentation sowie der deutschlandweiten Verfügbarmachung von Fachwissen und Forschungsergebnissen zu stärken, arbeiten Wissenschaftler und IT-Personal der Uniklinika Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Halle, Hamburg-Eppendorf, Jena, Leipzig und Rostock in einem Verbund mit weiteren Partnern eng zusammen. Der Verbund trägt den Namen SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare.
Am Universitätsklinikum Jena wird hierfür die IT-Infrastruktur so weiterentwickelt, dass medizinische Routinedaten der Forschung zugänglich und rückwirkend u.a. für Entscheidungsunterstützungssysteme bereitgestellt werden können. Das Datenintegrationszentrum hält Daten und Dokumente für die Aufbereitung und Analyse auf Basis international standardisierter Kommunikations- und Sicherheitsverfahren (IHE, HL7 CDA, HL7 FHIR etc.) vor und ermöglicht so den einrichtungsübergreifenden Austausch. Gleichfalls schafft das Datenintegrationszentrum die Voraussetzungen, damit neu gewonnene Erkenntnisse aus der durch den Datenaustausch ermöglichten Forschung direkt den Patienten erreichen können.

Webseite des SMITH-Konsortiums

Webseite der Medizininformatik-Initiative

Webseite des BMBF zum Förderkonzept Medizininformatik


Publikationen:



Digitale Patientenakte

Mit der Einführung einer neuen, standardkonformen Lösung für die elektronische Archivierung papiergeführter Patientenakten erfolgte ab 2015 die Etablierung einer klinischen IHE XDS Affinity Domain, die in den folgenden Jahren sukzessive um die Direktarchivierung von HL7-CDA-Dokumenten und den synchronen Austausch medizinischer Einzeldaten über ein HL7-FHIR-Repository jeweils aus der klinischen Primärdokumentation heraus zu einem "lebendigen Archiv" erweitert wird, das die Funktionalität einer digitalen Patientenakte umsetzt und dabei prozessuale, syntaktische und semantische Interoperabilität aller vorgehaltenen Daten und Kommunikationswege zwischen den Systemen sicherstellt.



Klinisches Arbeitsplatzsystem

Das klinische Informationssystem am Universitätsklinikum Jena bildet eine Plattform für die elektronische Patientenakte. Das System realisiert am UKJ verschiedene Funktionen, wie z.B. als Ambulanzinformationssystem zur elektronischen Abbildung aller Prozesse, Ressourcen und Dokumente für den ambulanten Bereich. Ferner unterstützt das klinische Arbeitsplatzsystem die elektronische Bettendisposition auf Station sowie die Dokumentation nach den neuen gesetzlichen Regelungen des Entlassmanagement. Es ist web-basiert und für den Datenaustausch ohne Zeitverlust tief mit dem zentralen Krankenhausinformations- und ERP-System integriert.



DOSIS

Mit im Schnitt 1600 aktiven Nutzer pro Tag ist DOSIS ist die benutzerfreundliche Potaloberfläche des Campusmanagement Systems. Angepasst auf die jeweiligem Rollen und Rechte im UKJ erhält jeder Nutzer ein individuelle Auswahl an Funktionen. In diesem Portal werden alle Aspekte von Forschung und Lehre sowohl für UKJ Mitarbeiter (z.B. Fort- und Weiterbildung) als auch für die Studenten der medizinischen Fakultät koordiniert.



Publikationen Geschäftsbereich IT / Projekt Digitale Patientenakte





Suche

 
  Suche nur auf Seiten von gbit   Erstellungszeitraum eingrenzen:  
von: bis:
 


FAQ

cgff

fsfs

 

Noch keine FAQ eingetragen


Kontaktformular

Hier können Sie mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Geschäftsbereichs Informationstechnologie Kontakt aufnehmen. Wir setzen uns im Anschluss zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Die Datenschutzerklärung des Universitätsklinikums Jena nach der DSGVO ist im Impresssum einsehbar.

 

 



Aktuelles

Anzeigen:


06.06.2018

Achtung vor Phishing-Mails

„Ihr Postfach hat das von unserem E-Mail-Administrator festgelegte Speicherlimit überschrittenKlick hier.“ Dahinter verbirgt sich eine sogenannte Phishing-Mail. In letzter Zeit werden diese betrügerischen E-Mails verstärkt an UKJ-Mailadressen versendet. Ziel einer Phishing-Mail ist es, Mitarbeiter zu täuschen, um persönliche Daten wie Account-Name, Passwort oder Kontodaten abzugreifen. Häufig werden die Absenderadressen mit Namen von Mitarbeitern ersetzt, um somit die Gutgläubigkeit des Empfängers auszunutzen.

Die Webseiten nach Namen von Mitarbeitern zu scannen und diese als Absender in Phishing-Emails zu missbrauchen, ist eine bekannte Angriffsmethode von Hackern. Des Weiteren sind Trojaner in der Lage, Adressbücher auf einem infizierten System zu scannen und unbemerkt zu versenden.

Merkmale von Phishing-Mails
  • ungewöhnliche Absenderadressen (z.B. web218@webgo24.de)
  • unpersönliche Anrede (z.B. Guten Tag, Sehr geehrte Damen und Herren)
  • Verweis auf Anhänge oder Links zum Anklicken
  • teilweise schlechter Satzbau aufgrund von automatisch übersetzter Sprache
  • sehr einfacher Aufbau der E-Mail (nur Text)
  • fehlende Signaturen
  • fehlender Bezug zu Forderungen (z.B. Rechnung/Aufforderung von einem Anbieter, der nicht genutzt wurde)
  • E-Mailadresse weicht von Absendernamen ab (in Outlook wird eine externe Mailadresse durch gekennzeichnet