Patient:innen mit Fettstoffwechselstörungen im Sapnnungsfeld zwischen DEGAM und ESC evidenzbasiert beraten
(Referentin: Dr. med. Julia Katzur, Fachärztin für Allgemeinmedizin & Jakob Hösel, Arzt in Weiterbildung, Institut für Allgemeinmedizin Jena)
In unserem Workshop erarbeiten Sie sich einen eigenen Standpunkt zur evidenzbasierten Beratung von Patientinnen und Patienten mit Fettstoffwechselstörungen vor dem Hintergrund verschiedener Perspektiven der medikamentösen Cholesterinsenkung. Sie lernen zudem den Mehrwert der Nutzung von „arriba“ als Kommunikationstool bei der Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention kennen.
Jugendgesundheitsuntersuchung: die J1 in der Hausarztpraxis
(Referentin: Manuela Rabe, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderarztpraxis, Altenburg)
Mehr als Größe und Gewicht…. Was beinhaltet die J1, und was ist bei der Durchführung zu beachten? Mit Eltern oder ohne? Wie spreche ich Themen an zu Sexualität, Digitalkonsum, Drogen -? Was gibt es für Hilfen für die Durchführung? - In diesem Workshop geht es um Wissenswertes zur J1, und Erfahrungen aus der haus - und kinderärztlichen Praxis.
„Frau Doktor, bitte helfen Sie mir beim Sterben“ - Anfragen nach Suizidassistenz in der hausärztlichen Praxis
(Referentin: Dr. med. Luise Farr, Ärztin in Weiterbildung für Allgemeinmedizin, Institut für Allgemeinmedizin Jena)
Anfragen nach Suizidassistenz sind ein eher seltener, aber existenzieller Beratungsanlass in der hausärztlichen Praxis. Dieser Workshop möchte einen Überblick darüber geben, was erlaubt ist und was nicht und was die neue DEGAM-Leitlinie zum Umgang mit Wünschen nach Suizidassistenz empfiehlt. Darüber hinaus soll der Raum für eigene Gedanken, Erfahrungen, Fragen, Reflexionen und Diskussionen zu dem Thema geöffnet werden. Geleitet wird der Workshop von Dr. med. Luise Farr, einer Mitautorin der DEGAM-Leitlinie.
Praktische Ausbildung im Medizinstudium – Was und wie lernen Studierende im SkillsLab?
(Referen:in: Dr. med. Sven Schulz, Facharzt für Allgemeinmedizin, Institut für Allgemeinmedizin jena &
Urte Mille, Leiterin SkillsLab, Universitätsklinikum Jena)
Seit 2010 gibt es am UKJ – wie an den meisten medizinischen Fakultäten Deutschlands - ein SkillsLab, wo Studierende überwiegend praktische Fertigkeiten erwerben. Welche das sind und mit welchen Methoden unterrichtet wird erfahren Sie während der Führung durch die gerade erweiterten Räumlichkeiten des „Kompetenzlabors“.
Fußpuls und Stimmgabel: die Fußuntersuchung beim DMP Diabetes mellitus
(Refertinnen: Dr. med. Marianna Gärtner, Fachärztin für Allgemeinmedzin & Maren Mühling, Medizinische Fachangestellte, Gemeinschaftspraxis Müller/Gärtner Diabetologische Schwerpunktpraxis, Jena)
Fußpuls, Stimmgabel, Tip-Therm: Warum ist die Fußuntersuchung beim Diabetes mellitus so wichtig? Was ist bei der Durchführung zu beachten, und wie macht man das eigentlich ganz genau? In diesem Workshop gibt es neben Wissenswertem zum Hintergrund viel Raum für praktisches Üben.
(Besonders auch für MFA geeignet!)
Werkzeugkasten Niederlassung Modul 4: Das Genie beherrscht das Chaos – Praxisorganisation
Oder: Der Nächste bitte! – Sprechstundenorganisation Teil 1
(Referentinnen: Dr. med. Lisa Münke, Fachärztin für Allgemeinmedizin, MVZ Helmi, Großkorbetha &
Kathrin Wennemuth, Ärztin in Weiterbildung für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis Wänke, Kahla)
Wer kennt das nicht: Montagmorgen, eigentlich scheint alles gut durchdacht. Dann kommt ein Notfall, „sprengt“ die Sprechstunde, etliche Patienten wollen „nur mal eben“ am Tresen eine Kleinigkeit besprechen und der Kollege im Nachbarort hat die Praxis geschlossen. Ihr seid neu oder noch gar nicht niedergelassen? Bei euch ist der Wurm drin – auch nach längerer Zeit der Niederlassung oder Übernahme einer bestehenden Praxis? Wir wollen euch Hilfestellung geben, eine gut organisierte und durchdachte Sprechstundenplanung zu etablieren. Dazu gehört die Definition von Sprechstundensystemen, wir sprechen über Wartezeiten und die Vermeidung eben dieser, wir geben Tipps für die Umsetzung einer sinnvollen Terminplanung im Praxisalltag. Begrifflichkeiten wie Sprechstundenbedarf und Praxisbedarf werden differenziert dargestellt, es geht um delegationsfähige Arbeiten, Sprechstundenorganisation von Arzt und MFA. Wir zeigen, was aus einer Praxis-EDV herausgeholt werden kann und wollen auch die Möglichkeit von Arbeiten mit Checklisten nicht zu kurz kommen lassen.
- Bitte Beachten Sie, dass dieser Workshop aus zwei Teilen besteht und in Block 2 fortgeführt wird. -
Studierende in der Praxis - Wie gelingt Feedback zu praktischen und kommunikativen Fähigkeiten?
(Referetin: Dr. med. Inga Petruschke, Koordinatorin Lehre, Institut für Allgemeinmedizin Jena)
Studierende erhalten während des Medizinstudiums nur selten eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Wissensstand und Können. Doch gerade die 1:1 Betreuung in einer Lehrpraxis bietet einen idealen Rahmen dafür. In dem Workshop werden Sie zwei Instrumente als Basis für strukturiertes Feedback zur Gesprächsführung und zu praktischen Tätigkeiten kennen lernen und anwenden.
Komplementärmedizinische Verfahren für onkologische Patient:innen in der Hausarztpraxis
(Referent: Andreas Schmitt, Facharzt für Visceralchirurgie, Institut für Allgemeinmedizin & interprofessionelle Versorgung, Universitätsklinikum Tübingen)
Onkologische Patient:innen kommen mit einer Vielzahl von Symptomen in die Hausarztpraxis. Die therapeutischen Möglichkeiten sind oft eingeschränkt. Mittlerweile gibt es ein breites Spektrum an komplementärmedizinischen Verfahren mit teils guter Evidenz. In dem Workshop geben wir hierüber einen Überblick, diskutieren die Evidenzlage und geben praktische Anleitungen bei ausgewählten Symptomen.
Start in die eigene Praxis - ein Erfahrungsbericht
(Referenten: Dres. med. Markus Krause & Benjamin Horvath, Fachärzte für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis - Eisenberg)
Ein Jahr nach Gründung einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis berichten wir über unsere Erfahrungen aus der Gründungsphase. Ziel des Workshops ist es die Herausforderung und Chancen der Selbstständigkeit zu beleuchten und auf ihre Erfahrungen und Fragen einzugehen.
Zusammen auf´s land im Blockpraktikum Allgemeinmedizin
(Referentinnen: Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn, Institutsdirektorin & Carolin Kathner-Schaffert (M.Sc.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Allgemeinmedizin Jena)
Die Landpartie „Zusammen auf´s Land“ ermöglicht Medizinstudierenden ihr 2-wöchiges Blockpraktikum Allgemeinmedizin in einer ländlich/kleinstädtisch geprägten Region Thüringens zu absolvieren. Zusammen, gemeinsam mit Kommilitonen, bekommen die Studierenden einen Platz in einer qualifizierten Lehrarztpraxis und eine kostenfreie Unterkunft für die Zeit des Praktikums. Im Rahmen des Workshops möchten wir die Landpartie in den teilnehmenden Regionen Thüringens und unsere Aktivitäten in den Landkreisen näher beleuchten und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren, wie wir Regionen weiter erschließen können, um für Studierende ländliche Gebiete attraktiver zu gestalten.
Wunden gut Verbunden - Wundversorgung im Praxisalltag
(Referentin: Dr. me. Heike Dorow, Fachärztin für Chirugie & ärztliche Mitarbeiterin, Institut für Allgemeinmedizin Jena)
Ziel des Workshops ist es, einige Entscheidungshilfen bzw. praxisrelevante Handlungsempfehlungen zur Wunddiagnostik und Lokaltherapie für den Wundbehandlungsprozess MFA`s und Ärzten an die Hand zu geben.
Inhaltlich wollen wir uns mit den verschiedenen Wundarten, dem “idealen” phasengerechten Wundverband, der Einteilung und Wirkung von modernen und konventionellen Wundauflagen unter Beachtung von ökonomischen Gesichtspunkten auseinandersetzen und auch den hygienesicheren Verbandswechsel thematisieren.
(Besonders auch für MFA geeignet!)
Werkzeugkasten Niederlassung Modul 4: Das Genie beherrscht das Chaos – Praxisorganisation
Oder: Der Nächste bitte! – Sprechstundenorganisation Teil 2
(Referentinnen: Dr. med. Lisa Münke, Fachärztin für Allgemeinmedizin, MVZ Helmi, Großkorbetha &
Kathrin Wennemuth, Ärztin in Weiterbildung für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis Wänke, Kahla)
Wer kennt das nicht: Montagmorgen, eigentlich scheint alles gut durchdacht. Dann kommt ein Notfall, „sprengt“ die Sprechstunde, etliche Patienten wollen „nur mal eben“ am Tresen eine Kleinigkeit besprechen und der Kollege im Nachbarort hat die Praxis geschlossen. Ihr seid neu oder noch gar nicht niedergelassen? Bei euch ist der Wurm drin – auch nach längerer Zeit der Niederlassung oder Übernahme einer bestehenden Praxis? Wir wollen euch Hilfestellung geben, eine gut organisierte und durchdachte Sprechstundenplanung zu etablieren. Dazu gehört die Definition von Sprechstundensystemen, wir sprechen über Wartezeiten und die Vermeidung eben dieser, wir geben Tipps für die Umsetzung einer sinnvollen Terminplanung im Praxisalltag. Begrifflichkeiten wie Sprechstundenbedarf und Praxisbedarf werden differenziert dargestellt, es geht um delegationsfähige Arbeiten, Sprechstundenorganisation von Arzt und MFA. Wir zeigen, was aus einer Praxis-EDV herausgeholt werden kann und wollen auch die Möglichkeit von Arbeiten mit Checklisten nicht zu kurz kommen lassen.
- Bitte Beachten Sie, dass dieser Workshop aus zwei Teilen besteht und in Block 1 beginnt. -