Im Rahmen der HAPASS-Studie ist die erste Publikation erschienen. Das Fazit: Von den 19 interviewten Hausärzt:innen waren fast alle bereits mehrfach um Suizidassistenz gebeten worden. Die anfragenden Patient:innen litten häufig an Krebs, altersassoziierten oder chronischen internistischen Erkrankungen. Unabhängig von der Diagnose nahmen die Hausärzt:innen vor allem den drohenden oder beginnenden Verlust von Autonomie und Selbstständigkeit als primäres Motiv für den Wunsch nach Suizidassistenz wahr. Die Anfragenden baten meist um ein tödliches Medikament oder Informationen zur tödlichen Dosis ihrer Dauermedikation. Das vollständige Open Access Paper gibt es hier: Farr et al. BMC Primary Care
Publikationen zu weiteren Ergebnissen der Studie sind in Vorbereitung.
Eine generelle Übersicht zum Thema Suizidassistenz gibt unsere ÄiW Dr. Luise Farr gemeinsam mit Dr. Ilja Karl im AMBOSS-Podcast: "Ärztliche Suizidassistenz: Vom Erstgespräch bis zum Tod"
Weitere Studien zum Thema besprechen die beiden in der aktuellen Ausgabe der ZFA: Artikel 1 & Artikel 2
