Jena (UKJ/vdG). Sie starten mit einem Klassiker in ihr Studium: Gleich am ersten Vorlesungstag steht für die Erstsemester der Staatsexamensstudiengänge Human- und Zahnmedizin Anatomie auf dem Plan. Die Einführung in den Präparierkurs und das erste Wissen über den menschlichen Körper bilden den Auftakt für einen neuen Lebensabschnitt. Bereits in der vergangenen Woche begrüßte die Medizinische Fakultät bei den Studieneinführungstagen die über 280 neuen Studierenden der Humanmedizin und knapp 60 in der Zahnmedizin. Fast 50 junge Menschen, darunter viele aus dem Ausland, nahmen ein Masterstudium in Molekularer Medizin, Medizinischer Photonik oder Integrativer Onkologie auf.
In der Begrüßungswoche konnten sie die Universität und die Stadt Jena kennenlernen. Neben den Lehrenden und den Mitarbeitenden des Studiendekanats sind dabei Fachschaften und die Studierenden höheren Semester eine wichtige Unterstützung. Sie helfen mit einem Buddyprogramm beim Zurechtfinden in der Stadt, der Orientierung in Online-Systemen und Fragen zum Studienablauf in Jena.
Zu diesem Ablauf gehören Klassiker wie die Anatomievorlesung, vor allem in den höheren Fachsemestern nehmen jedoch die Verknüpfung theoretischer und klinisch-angewandter Lehrinhalte sowie praxisnahe Lehrformate immer mehr Raum ein. Orientiert an den Anforderungen, die das Berufsleben an Ärztinnen und Ärzte stellt, entwickelt sich das Studium von der Wissensdarbietung hin zur Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten, interprofessionellem Arbeiten und ständigen Weiterlernen.
Das Studium mit solch modernen und praxisnahen Lehrformaten stellt besondere Anforderungen an die räumliche und technische Infrastruktur. So betreibt die Medizinischen Fakultät ein Skillslab als Trainingszentrum für ärztliche Tätigkeiten und fördert Lehrprojekte wie die interprofessionelle Ausbildungsstation in der Schlaganfallbehandlung oder das Blockpraktikum Allgemeinmedizin in Thüringer Hausarztpraxen. Erst im vergangenen Jahr nahm das Universitätsklinikum ein hochmodernes Simulationszentrum mit 34 komplett eingerichteten zahnmedizinischen Behandlungsplätzen in Betrieb.
„Wir wünschen unseren neuen Studierenden einen erfolgreichen Start, Freude und natürlich Erfolg im Studium. Und wir freuen uns auf ihre Mitwirkung bei der Gestaltung des Studiums“, betont der Dekan der Medizinischen Fakultät und wissenschaftliche Vorstand des Universitätsklinikum Jena, Prof. Dr. Thomas Kamradt. „Wir wissen im Freistaat einen verlässlichen Partner für unsere Projekte zur Weiterentwicklung der Lehre für unsere Studierenden. Schließlich werden sie nach dem Abschluss einen zentralen Beitrag zur ärztlichen und zur zahnärztlichen Versorgung in Thüringen leisten.“
Weitere Informationen: Homepage des Studiendekanats
