Förderverein des Universitätsklinikums Jena e.V.

Der Verein unterstützt das Universitätsklinikum bei der Erfüllung seiner Aufgaben in Forschung und Lehre, der Krankenversorgung und der medizinischen Weiterbildung. Er stellt Mittel für solche Projekte zur Verfügung, die nicht oder nicht ausschließlich mit öffentlichen Geldern finanziert werden können.

Vielfalt durch Spenden sichern - Wir suchen weitere Unterstützer

Herr PD Dr. Freesmeyer, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin am UKJ und Vorstandsmitglied hatte anlässlich seiner Habilitationsfeier zu Spenden für den Förderverein aufgerufen. Durch die Mitarbeiter und Doktoranden der Klinik, ehemalige Kollegen sowie klinische und wissenschaftliche Kooperationspartner konnten insgesamt 2810 Euro gesammelt werden. „Es wäre sehr zu begrüßen, wenn dies viele Nachahmer findet“, so PD Dr. Dr. Kiehntopf. Nicht nur aktuelle und ehemalige Mitarbeiter und Absolventen können beitreten, sondern alle Bürger, die sich mit dem Universitätsklinikum Jena verbunden fühlen.

 

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Aufgaben des Fördervereins:

Förderung der Wissenschaft und studentischer Ausbildung

Tag der Nachwuchswissenschaftler am FZL

Zum 14. Tag der Nachwuchswissenschaftler des FZL stellten 23 Doktoranden, Bachelor- und Masterstudenten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vor und beeindruckten sowohl die Jury als auch die Gäste mit dem wissenschaftlichen Niveau ihrer Arbeiten und der Präsentationen.

Der Förderverein unterstützte das Forschungszentrum des UKJ bei der Ausgestaltung des Wettbewerbes.

Verleihung von Förderstipendien an Promotionsstudenten in Zusammenarbeit mit Jenaer Unternehmen

Der Förderverein des UKJ vergibt jährlich gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung Förderstipendien an Promovenden des Universitätsklinikums Jena. Durch das Stipendium in Höhe von 600 Euro im Monat können sich Medizinstudenten sechs oder zwölf Monate auf ihre Dissertation konzentrieren. Gestiftet werden die Stipendien von Jenaer Unternehmen.

 

Verleihung des Janus-Cornarius-Lehrpreises der Fachschaft Medizin

Der mit 500 Euro dotierte Lehrpreis ist nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät Jena, Janus Cornarius, benannt. Dieser übersetzte im 16. Jahrhundert die Fachliteratur seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische, der damaligen Studiensprache, und ermöglichte so den damaligen Medizinstudierenden den Zugriff auf eine Vielzahl von Büchern.

 

Preisträger 2018 ist Frau Prof. Dr. Amelie Lupp

Unterstützung des Schülerlabors

Welche Bakterien leben auf meiner Hand? Warum schlägt das Herz? Wie gerinnt Blut? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena im Schülerlabor. Der Förderverein des UKJ unterstützt das Schülerlabor, das jährlich in den Oktoberferien im Forschungszentrum Lobeda stattfindet. Schüler der 9. oder 10. Klassen erhalten hier  eine Woche lang spannende Einblicke in biomedizinische Grundlagen, Laborarbeitstechniken und Arbeitsmethoden der Medizinforschung.

Erfolgreich promovieren

In Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Medizinischen Fakultät veranstaltet der Förerverein die 4. Veranstaltung "Erfolgreich promovieren" Ende 2017. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen

Der Förderverein unterstützt die Ausbildung zum/zur „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ durch die Anschaffung der Ausbildungs leitfäden, die die dreijährige Ausbildung abdecken.

Förderung der Medizinischen Betreuungsaufgaben und kulturellen Bedürfnisse der Patienten und Mitarbeiter

Blutspendeaktion – Bringen Sie Kinderaugen zum Leuchten

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für Kinder, die ihre Eltern, Großeltern oder gar Geschwister besuchen oft schwierig. Manchmal ist es aber aus familienlogistischen Gründen nicht möglich Kinder während der Besuchszeiten noch in der eigenen Kindereinrichtung oder der Schule betreuen zu lassen.

Daher bietet das Uniklinikum einen betreuten Kinderspielbereich an. In diesem bastelt, liest oder spielt eine Erzieherin mit den Besucherkindern, die ihre Angehörigen nicht auf Station besuchen dürfen, können oder sollen.  Die Räumlichkeiten des betreuten Kinderspielbereiches sind hell und freundlich und in Gebäude E barrierefrei gelegen. Sie sollen nun individueller, kindgerechter und funktionaler eingerichtet werden.

Ab sofort kann jeder auf seine Aufwandsentschädigung für die Blutspende in Höhe von 20,00 Euro verzichten und diese dem Projekt „Bringen Sie Kinderaugen zum Leuchten“ spenden. Dazu bedarf es nur das Ausfüllen des Flyers, der in der Bluspende ausliegt. Mit diesen Spenden sollen neue Spieleelemente für den betreuten Kinderspielbereich des UKJ (Gebäude E) angeschafft werden.

Kunstwerk (Tondo) an das Klinikum überreicht

Dr. Cornelius Lemke ist am Ziel: Seit 2012 hatte er Spenden gesammelt, um ein Rundbild (Tondo) der Künstlerin Bettina Schünemann für das Klinikum zu erwerben. Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins am Universitätsklinikums Jena am 24. November 2015 konnte das farbintensive Werk mit zwei Metern Durchmesser nun offiziell an das UKJ übergeben werden. „Ich bedanke mich bei allen, die dieses Projekt mit einer Spende unterstützt haben“, so Dr. Lemke. Auch der
ehemalige Medizinische Vorstand des Klinikums, Prof. Klaus Höffken, hatte mit einem größeren Beitrag zum Erreichen der Summe von 6000 Euro beigetragen. Als das Werk im Frühjahr 2012 im Rahmen einer Ausstellung in der ehemaligen Kapelle des Klinikums gezeigt wurde, stand für Dr. Lemke, der am Institut für Anatomie I tätig ist, schnell fest, dieses Werk dauerhaft für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des UKJ zugänglich machen zu wollen. Während der Spendenaktion hing eine Fotokopie des Werks in der Ebene 10 der Magistrale am Zugang A2. Genau an dieser Stelle ist nun das Original angebracht worden.

Weitere Informationen: www.kunstinderklinik.de

Klinik-Clown Knuddel in der Geriatrie

Durch den Förderverein ist nun auch der Einsatz des Klinik-Clowns in der Klinik für Geriatrie möglich, der bisher nur in der Kinderklinik als regelmäßiger Besucher zum Einsatz kam. Seit mehr als 13 Jahren ist Dorothea Kromphardt als Knuddel im Einsatz und zaubert wertvolle Momente.

Projekt "Soziale Wärme": Patientenlotsen weisen den Weg durch den Klinikdschungel

Der Förderverein unterstützte die anderthalbjährige Pilotphase des Projektes "Soziale Wärme", einer Kooperation zwischen dem Klinikum und dem Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe gGmbH. Dort waren die heutigen Patientenlotsen - zwei junge Männer und eine junge Frau - als Mitarbeiter in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt. Jetzt sind sie am UKJ als Wegweiser für Patienten und Besucher und Helfer in allen Fragen unterwegs.

Inzwischen sind die Patientenlotsen im Klinikum fest angestellt.

Therapiehunde in den Kliniken für Psychiatrie und für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die finanzielle Unterstützung des Fördervereins ermöglicht den regelmäßigen Einsatz der Therapiehunde von Hundetrainer Jens Berndt sowohl in der Kinderpsychiatrie als auch in der Gerontopsychiatrie.
Für die Patienten bedeutet der Kontakt mit den Hunden Eros und Bessie Abwechslung und Entspannung. Es werden Emotionen und Erinnerungen geweckt, was einen sehr positiven Einfluss auf Stimmung und Lebensmut der Patienten hat. Das wiederum beeinflusst auch die Pflege und die weiterführenden Therapien.

Durchführung von medizinischen und kulturellen Veranstaltungen

Jenaer Abendvorlesung

Seit 2007/08 organisiert der Förderverein, jetzt gemeinsam mit der Gesundheits-Uni Jena, die "Jenaer Abendvorlesungen". Darin stellen einmal im Monat Wissenschaftler und Ärzte des Klinikums unterhaltsam und allgemeinverständlich die Erkenntnisse der heutigen Medizin vor. Dass die Besucher im Anschluss an den Vortrag mit den Fachleuten ins Gespräch kommen können, ist wichtiger Bestandteil der gut angenommenen Veranstaltung.

Programm 2017

Erfolgreich promovieren

In Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Medizinischen Fakultät veranstaltet der Förerverein die 4. Veranstaltung "Erfolgreich promovieren" Ende 2017. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

UKJ-Forum - der Jahresempfang des Universitätsklinikums Jena

Der Förderverein gehört zu den Gastgebern des traditionellen Jahresempfangs des Universitäts- klinikums, dem UKJ-Forum.

Es bietet für Angehörige und Partner des Klinikums in der Region die Möglichkeit, über aktuelle Gesundheits- und hochschulpolitische Themen ins Gespräch zu kommen, und einen feierlichen Rahmen für die Übergabe der Förderstipendien an Promovenden.

Monatliche Treffen der Emeriti

Grundidee der vor 30 Jahren ins Leben gerufenen Emerititreffen ist es, kollegiale Beziehungen und den Kontakt zur Fakultät zu erhalten und fortzusetzen. So werden zum Beispiel neu berufene Professoren gebeten über Ihre Forschung zu berichten. Aber auch die Einführung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren und neue Einrichtungen wie  das Schwindelzentrum sind Inhalt der Diskussionsrunden. Gern laden sich die ehemaligen Medizinprofessoren auch Vertreter anderer Fakultäten ein. Der Förderverein übernimmt den Versand der Einladungen für die zehn jährlichen Treffen im Hotel "Schwarzer Bär", die seit inzwischen zehn Jahren von Professor Egdar Völkner organisiert werden.

Alumnitreffen der Medizinischen Fakultät

Der Förderverein ist auch Ansprechpartner für Alumni-Aktivitäten. Die Alumnitreffen der Human- und Zahnmediziner ist inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden.

Es bildet auch den feierlichen Rahmen für die Übergabe der Urkunden zum Goldenen Doktorjubiläum an Mediziner, die vor 50 Jahren in Jena promoviert wurden.

Frühere Projekte, die wir fördern konnten

Mit einer symbolträchtigen und vom Förderverein finanziell unterstützten Aktion endete am 4. Juli 2008 die feierliche Absolventenverabschiedung der Jenaer Humanmedizin-Studenten. Nach der traditionellen Fest- veranstaltung in der Aula der Universität luden die jungen Ärztinnen und Ärzte auf das Klinikgelände am Philosophenweg ein, wo sie einen Absolventenbaum pflanzten und einen Absolventenstein setzten. Im 450. Jubiläumsjahr ein ganz besonderes Bekenntnis zu ihrer Universität und Fakultät.

Vielen Dank!

Wir danken allen Mitgliedern, Förderern und Freunden unseres Fördervereins für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit. Insbesondere danken wir allen für die große Unterstützung.

Der Vorstand des UKJ-Fördervereins



Vorstand des UKJ-Fördervereins
Priv.-Doz. Dr. Dr. Michael Kiehntopf
Direktor des Institutes für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik,
Vorsitzender des UKJ-Fördervereins
Michael.Kiehntopf@med.uni-jena.de
Telefon: +49 3641 9 325 000
Fax: +49 3641 9 325 002
Dr. Brunhilde Seidel-Kwem
Kaufmännischer Vorstand,
Stellvertretende Vorsitzende des UKJ Fördervereins
kaufmaennischer.vorstand@med.uni-jena.de
Telefon: +49 3641 9-391001
Thomas Grebe
Sparkasse Jena-Saale-Holzland,
Schatzmeister des Fördervereins
Thomas.Grebe@s-jena.de
Telefon: +49 3641 679420
Dr. med. Anja Kwetkat
Klinik für Geriatrie,
Direktorin der Klinik für Geriatrie,
Chefärztin
anja.kwetkat@med.uni-jena.de
Telefon: (03641) 9 32 87 01
Fax: (03641) 9 32 87 02
Web
PD Dr. med. Martin Freesmeyer
Klinik für Nuklearmedizin,
Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin,
Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin
martin.freesmeyer@med.uni-jena.de
Telefon: +49 3641 9-329801
Fax: +49 3641 9-329802
Web
Dr. Eva Bartsch
Goethe - Apotheke,
Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie, Homöopathie und Naturheilverfahren, Freundeskreis des Institutes für Pharmazie der Friedrich-Schiller-Universität Jena e.V.
e.bartsch@goethe-apotheke-jena.de
Telefon: 03641 454545
Elisabeth Wackernagel
Stadträtin
Ewackernagel@t-online.de
Telefon: 03641-33 46 56 (Handy: 0173/38 39 023)
Ulrike Mende
Arbeitskreis Medizingeschichte
Telefon: 0176 / 10003304


Forschung und Lehre
Tag der Nachwuchswissenschaftler am FZL

Zum 14. Tag der Nachwuchswissenschaftler des FZL stellten 23 Doktoranden, Bachelor- und Masterstudenten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vor und beeindruckten sowohl die Jury als auch die Gäste mit dem wissenschaftlichen Niveau ihrer Arbeiten und der Präsentationen.

Der Förderverein unterstützte das Forschungszentrum des UKJ bei der Ausgestaltung des Wettbewerbes.

Verleihung von Förderstipendien an Promotionsstudenten in Zusammenarbeit mit Jenaer Unternehmen

Der Förderverein des UKJ vergibt jährlich gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung Förderstipendien an Promovenden des Universitätsklinikums Jena. Durch das Stipendium in Höhe von 600 Euro im Monat können sich Medizinstudenten sechs oder zwölf Monate auf ihre Dissertation konzentrieren. Gestiftet werden die Stipendien von Jenaer Unternehmen.

 

Verleihung des Janus-Cornarius-Lehrpreises der Fachschaft Medizin

Der mit 500 Euro dotierte Lehrpreis ist nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät Jena, Janus Cornarius, benannt. Dieser übersetzte im 16. Jahrhundert die Fachliteratur seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische, der damaligen Studiensprache, und ermöglichte so den damaligen Medizinstudierenden den Zugriff auf eine Vielzahl von Büchern.

 

Preisträger 2018 ist Frau Prof. Dr. Amelie Lupp

Unterstützung des Schülerlabors

Welche Bakterien leben auf meiner Hand? Warum schlägt das Herz? Wie gerinnt Blut? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena im Schülerlabor. Der Förderverein des UKJ unterstützt das Schülerlabor, das jährlich in den Oktoberferien im Forschungszentrum Lobeda stattfindet. Schüler der 9. oder 10. Klassen erhalten hier  eine Woche lang spannende Einblicke in biomedizinische Grundlagen, Laborarbeitstechniken und Arbeitsmethoden der Medizinforschung.

Erfolgreich promovieren

In Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Medizinischen Fakultät veranstaltet der Förerverein die 4. Veranstaltung "Erfolgreich promovieren" Ende 2017. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen

Der Förderverein unterstützt die Ausbildung zum/zur „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ durch die Anschaffung der Ausbildungs leitfäden, die die dreijährige Ausbildung abdecken.



Für Patienten und Mitarbeiter
Blutspendeaktion – Bringen Sie Kinderaugen zum Leuchten

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für Kinder, die ihre Eltern, Großeltern oder gar Geschwister besuchen oft schwierig. Manchmal ist es aber aus familienlogistischen Gründen nicht möglich Kinder während der Besuchszeiten noch in der eigenen Kindereinrichtung oder der Schule betreuen zu lassen.

Daher bietet das Uniklinikum einen betreuten Kinderspielbereich an. In diesem bastelt, liest oder spielt eine Erzieherin mit den Besucherkindern, die ihre Angehörigen nicht auf Station besuchen dürfen, können oder sollen.  Die Räumlichkeiten des betreuten Kinderspielbereiches sind hell und freundlich und in Gebäude E barrierefrei gelegen. Sie sollen nun individueller, kindgerechter und funktionaler eingerichtet werden.

Ab sofort kann jeder auf seine Aufwandsentschädigung für die Blutspende in Höhe von 20,00 Euro verzichten und diese dem Projekt „Bringen Sie Kinderaugen zum Leuchten“ spenden. Dazu bedarf es nur das Ausfüllen des Flyers, der in der Bluspende ausliegt. Mit diesen Spenden sollen neue Spieleelemente für den betreuten Kinderspielbereich des UKJ (Gebäude E) angeschafft werden.

Kunstwerk (Tondo) an das Klinikum überreicht

Dr. Cornelius Lemke ist am Ziel: Seit 2012 hatte er Spenden gesammelt, um ein Rundbild (Tondo) der Künstlerin Bettina Schünemann für das Klinikum zu erwerben. Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins am Universitätsklinikums Jena am 24. November 2015 konnte das farbintensive Werk mit zwei Metern Durchmesser nun offiziell an das UKJ übergeben werden. „Ich bedanke mich bei allen, die dieses Projekt mit einer Spende unterstützt haben“, so Dr. Lemke. Auch der
ehemalige Medizinische Vorstand des Klinikums, Prof. Klaus Höffken, hatte mit einem größeren Beitrag zum Erreichen der Summe von 6000 Euro beigetragen. Als das Werk im Frühjahr 2012 im Rahmen einer Ausstellung in der ehemaligen Kapelle des Klinikums gezeigt wurde, stand für Dr. Lemke, der am Institut für Anatomie I tätig ist, schnell fest, dieses Werk dauerhaft für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des UKJ zugänglich machen zu wollen. Während der Spendenaktion hing eine Fotokopie des Werks in der Ebene 10 der Magistrale am Zugang A2. Genau an dieser Stelle ist nun das Original angebracht worden.

Weitere Informationen: www.kunstinderklinik.de

Klinik-Clown Knuddel in der Geriatrie

Durch den Förderverein ist nun auch der Einsatz des Klinik-Clowns in der Klinik für Geriatrie möglich, der bisher nur in der Kinderklinik als regelmäßiger Besucher zum Einsatz kam. Seit mehr als 13 Jahren ist Dorothea Kromphardt als Knuddel im Einsatz und zaubert wertvolle Momente.

Projekt "Soziale Wärme": Patientenlotsen weisen den Weg durch den Klinikdschungel

Der Förderverein unterstützte die anderthalbjährige Pilotphase des Projektes "Soziale Wärme", einer Kooperation zwischen dem Klinikum und dem Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe gGmbH. Dort waren die heutigen Patientenlotsen - zwei junge Männer und eine junge Frau - als Mitarbeiter in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt. Jetzt sind sie am UKJ als Wegweiser für Patienten und Besucher und Helfer in allen Fragen unterwegs.

Inzwischen sind die Patientenlotsen im Klinikum fest angestellt.

Therapiehunde in den Kliniken für Psychiatrie und für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die finanzielle Unterstützung des Fördervereins ermöglicht den regelmäßigen Einsatz der Therapiehunde von Hundetrainer Jens Berndt sowohl in der Kinderpsychiatrie als auch in der Gerontopsychiatrie.
Für die Patienten bedeutet der Kontakt mit den Hunden Eros und Bessie Abwechslung und Entspannung. Es werden Emotionen und Erinnerungen geweckt, was einen sehr positiven Einfluss auf Stimmung und Lebensmut der Patienten hat. Das wiederum beeinflusst auch die Pflege und die weiterführenden Therapien.



Kultur und Veranstaltungen
Jenaer Abendvorlesung

Seit 2007/08 organisiert der Förderverein, jetzt gemeinsam mit der Gesundheits-Uni Jena, die "Jenaer Abendvorlesungen". Darin stellen einmal im Monat Wissenschaftler und Ärzte des Klinikums unterhaltsam und allgemeinverständlich die Erkenntnisse der heutigen Medizin vor. Dass die Besucher im Anschluss an den Vortrag mit den Fachleuten ins Gespräch kommen können, ist wichtiger Bestandteil der gut angenommenen Veranstaltung.

Programm 2017

Erfolgreich promovieren

In Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Medizinischen Fakultät veranstaltet der Förerverein die 4. Veranstaltung "Erfolgreich promovieren" Ende 2017. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

UKJ-Forum - der Jahresempfang des Universitätsklinikums Jena

Der Förderverein gehört zu den Gastgebern des traditionellen Jahresempfangs des Universitäts- klinikums, dem UKJ-Forum.

Es bietet für Angehörige und Partner des Klinikums in der Region die Möglichkeit, über aktuelle Gesundheits- und hochschulpolitische Themen ins Gespräch zu kommen, und einen feierlichen Rahmen für die Übergabe der Förderstipendien an Promovenden.

Monatliche Treffen der Emeriti

Grundidee der vor 30 Jahren ins Leben gerufenen Emerititreffen ist es, kollegiale Beziehungen und den Kontakt zur Fakultät zu erhalten und fortzusetzen. So werden zum Beispiel neu berufene Professoren gebeten über Ihre Forschung zu berichten. Aber auch die Einführung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren und neue Einrichtungen wie  das Schwindelzentrum sind Inhalt der Diskussionsrunden. Gern laden sich die ehemaligen Medizinprofessoren auch Vertreter anderer Fakultäten ein. Der Förderverein übernimmt den Versand der Einladungen für die zehn jährlichen Treffen im Hotel "Schwarzer Bär", die seit inzwischen zehn Jahren von Professor Egdar Völkner organisiert werden.

Alumnitreffen der Medizinischen Fakultät

Der Förderverein ist auch Ansprechpartner für Alumni-Aktivitäten. Die Alumnitreffen der Human- und Zahnmediziner ist inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden.

Es bildet auch den feierlichen Rahmen für die Übergabe der Urkunden zum Goldenen Doktorjubiläum an Mediziner, die vor 50 Jahren in Jena promoviert wurden.



Arbeitskreis Medizingeschichte

Am Förderverein des Universitätsklinikums Jena hat sich 2014 ein Arbeitskreis Medizingeschichte gebildet, der mit seinen Aktivitäten wie Vortragsveranstaltungen und Exkursionen sowie Führungen und thematische Ausstellungen in der Medizinhistorischen Sammlung des Instituts für Geschichte der Medizin an die reichen, über 450jährigen Traditionen der Medizinischen Fakultät Jena erinnern und geeignete Sachzeugen bewahren will. Die Jenaer Medizingeschichte steht dabei im Vordergrund, ohne allerdings die thüringischen Beiträge zu vernachlässigen. Klinikums- und Universitätsangehörige, Studenten und Gäste sind zur Teilnahme bzw. Mitarbeit herzlich eingeladen.

Medizinhistorische Sammlung des Instituts für Geschichte der Medizin

 

Vortragsankündigung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag des Arbeitskreises "Medizingeschichte" einladen zu können:

Herr Priv.-Doz. Dr. med. habil. Friedrich Meier, Uhlstädt-Kirchhasel

wird am 09. Oktober, 10.00 Uhr im Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen 2, 07745 Jena

zum Thema:

"Krankheit und Tod Friedrich Schillers" (Flyer)

sprechen.

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit  freundlichen Grüßen

Dr. med. Reiner Gottschall                  

 

Vergangene Veranstaltungen:

26. Oktober 2017: "Goethes Jenaer naturwissenschaftliche Lehrer und Partner"

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag des Arbeitskreises "Medizingeschichte" einladen zu können:

Prof. Dr. Volker Hesse, Berlin

wird am 26. Oktober 2017, 17.00 Uhr im Konferenzraum des Laborzentrums, Am Klinikum 1 (Straßenbahnhaltestelle Platanenstraße)

zum Thema: „Goethes Jenaer naturwissenschaftliche Lehrer und Partner“ sprechen.

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit  freundlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kiefer          Dr. Reiner Gottschall                   Peter Blaesing 

18. Mai 2017: "Kriegsseuchen. Wie Bakterien, Viren und Protozoen Kriege beeinflussen"

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Freunde und Mitstreiter,

wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag des Arbeitskreises "Medizingeschichte" einladen zu können:

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Werner Köhler, Jena

wird am 18. Mai 2017, 17.00 Uhr
im Konferenzraum des Laborzentrums, Am Klinikum 1 (Straßenbahnhaltestelle Platanenstraße)

zum Thema: "Kriegsseuchen. Wie Bakterien, Viren und Protozoen Kriege beeinflussen"  sprechen.

Seuchenkrankheiten führten in Kriegszeiten zu weitaus mehr Toten als der unmittelbaren Waffeneinwirkung zum Opfer fielen. Pest, Fleckfieber, Cholera, die Ruhr, Typhus und Pocken standen im Vordergrund, aber auch die Malaria als Protozoenerkrankung dezimierte die Heere. Als der Assyrer Sanherib 700 v. Chr. Jersulaem belagerte, zwang ihn eine Pestepidemie zum Rückzug. Ebenso erging es Napoleon, der bei der Belagerung von Akkon die Hälfte seiner Armee durch Pest, Ruhr und Malaria verlor und später, während des Rußlandfeldzuges, wüteten Fleckfieber und Ruhr nicht nur unter den Soldaten sondern auch in der Zivilbevölkerung. Mehrere Kaiser und mit ihnen ihre Soldaten starben im Mittelalter nach der Überschreitung der Alpen. Erst die die Erkenntnis der Ursachen und die sanitätspolizeilichen Maßnahmen brachten Ende des 19. Jahrhunderts eine grundlegende
Veränderung.

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit  freundlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kiefer          Dr. Reiner Gottschall                   Peter Blaesing 

12. Oktober 2016: "Schillers Umgang mit seiner Krankheit"

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Freunde und Mitstreiter,

 

wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag des Arbeitskreises "Medizingeschichte" einladen zu können:

Prof. Dr. Dietrich v. Engelhardt

wird am Mittwoch, d. 12. Oktober 2016, 17.00 Uhr
im Konferenzraum des Laborzentrums, Am Klinikum 1 (Straßenbahnhaltestelle Platanenstraße)

zum Thema "Schillers Umgang mit seiner Krankheitim Kontext der Medizinum 1800" 
sprechen.

Schillers Umgang mit der eigenen Krankheit und Medizin seiner Zeit ist persönlichkeitsspezifisch, krankheitsgeprägt und zeitbestimmt, hängt von der Medizin und Kultur der Epoche um 1800 ab und bietet zugleich Anregungen auch für die Gegenwart - für Gesunde und Kranke, Ärzte, Angehörigen und die Gesellschaft. "Dabei finde ich, daß in uns selbst die Quelle der Schwermut und Fröhlichkeit ist." (Schiller, 1787).

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit  freundlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kiefer          Dr. Reiner Gottschall                   Peter Blaesing 

14. Oktober 2015: „Die Klinische Photometrie und die Person Heilmeyer“

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Freunde und Mitstreiter,

wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag des Arbeitskreises Medizingeschichte am Förderverein des Universitätsklinikums Jena einladen zu können:

PP Dr. Lutz Hummel (Jena)

wird am 14. Oktober 2015, 16.30 Uhr c.t.,
im Konferenzraum des Laborzentrums (Erlanger Allee 101, Jena-Lobeda)

zum Thema „Die Klinische Photometrie und die Person Heilmeyer“
sprechen.

"Ludwig Heilmeyer war ein deutscher Arzt  und Hochschullehrer, der  nach dem zweiten Weltkrieg als einer der bekanntesten  Hämatologen (Blutforscher) in Deutschland galt. Er arbeitete und forschte 20 Jahre in Jena. Er führte die Messung der Farben von Körperflüssigkeiten (Harn und Blut) mit Hilfe des Pulfrichphotometers ein. Dieses in den Zeisswerken gebaute Gerät war in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts eines der besten Geräte (Photometer) weltweit".

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit  freundlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kiefer          Dr. Reiner Gottschall                   Peter Blaesing 



Arbeitskreis Pflege im Förderverein

Innerhalb des Fördervereins des Universitätsklinikums Jena wurde 2016 ein Arbeitskreis Pflege gebildet. Der Pflege- und Funktionsdienst stellt die größte Berufsgruppe am Universitätsklinikum Jena. Insgesamt arbeiten 1.600 Mitarbeiter in den stationären und ambulanten Bereichen der Krankenversorgung. Aktuell liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Organisations- und Personalentwicklung. Um zukünftigen Anforderungen an die Professionalisierung und Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe gerecht zu werden, bedarf es gezielter Maßnahmen zur Gewinnung, Bindung und Förderung von Fachkräften ebenso, wie zur Neustrukturierung von Angeboten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Sich den vorgenannten Herausforderungen zuwendend, werden unterschiedliche Instrumente der Personal- und Pflegeentwicklung aufgebaut, umgesetzt und evaluiert. Hierzu zählen folgende Maßnahmen:

Gewinnung von Auszubildenden und Pflegefachkräften
Berufsinfolounge am UKJ.

Im Mittelpunkt der Bemühungen der Pflegedirektion stehen die Rekrutierung von berufserfahrenen Fachkräften und die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten und Ausbildungsformate für Pflegeberufe sowie die damit verbundene Absolventenbindung. Darüber hinaus gewinnt die Gewinnung ausländischer Fachkräfte zunehmend an Bedeutung. Hierfür erforderliche Integrationsmaßnahmen bedürfen einer finanziellen und ideellen Förderung. Beispielhaft sind der Ausbau der 2014 prämierten Pflegeabende sowie das gemeinsam mit der FSU entwickelte Buddyprogramm zur Unterstützung junger Auszubildender.

Angebote zur strukturierten Förderung und Bindung von Pflegenden

Mit dem Ziel, Berufseinsteiger adäquat zu fördern sowie hochqualifizierten Fachkräften eine fachlich-inhaltliche oder managementorientierte Perspektive zu bieten, wird durch die Pflegedirektion ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsangebot umgesetzt. Die Angebote sichern die Umsetzung nationaler Qualitätsstandards ebenso ab, wie interne Veränderungsprozesse. Das Spektrum soll erweitert und den fachlichen sowie organisationsbezogenen Anforderungen angepasst werden. Neben den bekannten Fort- und Weiterbildungsangeboten sollen zukünftig verstärkt individuelle Förderinstrumente eingesetzt werden. Exemplarisch sind hier das Stipendium zur Förderung eines berufsbegleitenden Pflegestudiums oder individualisierte Bildungsangebote für Fach- und Führungskräfte zu nennen.

Fach- oder teambezogene Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung der Pflege

Zur Unterstützung der Führung und Steuerung der unterschiedlichen Teams zur Absicherung einer fachlich adäquaten und engagierten Patientenbetreuung sollen qualifizierende Angebote fachlich weiter ausgebaut und organisatorisch flexibilisiert werden. Von hoher Aktualität und Bedeutung ist die Rekrutierung und fachliche Einbindung von Altenpflegenden in die betrieblichen Strukturen. Hierfür erforderliche Informations- und Marketingveranstaltungen sollen gefördert werden.

Akademisierung und Professionalisierung der Pflege

Die Anforderungen an Pflegende insbesondere an einer Universitätsklinik setzen ein hohes Bildungsniveau, die Fähigkeiten sein eigenes Wirken und Tun auf Ergebnisse zu reflektieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu bewerten und zielgerichtet einzusetzen voraus. Unter diesen Ansprüchen nahmen mit einer weniger als zweijährigen Vorbereitungszeit im Herbstsemester 2014 Gesundheits- und Krankenpfleger und Hebammen als Studenten des dualen Studiengangs Pflege ihr Studium an der EAH Jena in Kooperation mit dem UKJ auf. Das oberste Management des Pflegedienstes sieht eine zwingende Notwendigkeit weiter Studiengänge zu etablieren und die aktuellen Weiterbildungen zu integrieren.

Arbeitseinsatz auf dem Johannesfriedhof

20 Azubis vom ersten bis dritten Lehrjahres waren im Einsatz. Es erwarteten uns optimale Voraussetzungen für die Gartenarbeit, da der  Wettergott es sehr gut mit uns meinte.

Wir leisteten Arbeiten wie Laub harken, Bäume verschneiden, Unkraut zupfen, Friedhofsmauern und Gräber von Efeu befreien, Bruchsteine stapeln usw.

Zum Schluss wurden zwei Container gefüllt. Schön zu erleben war, wie sich die Schüler ausbildungsstandüberschneidend unter die Arme griffen. Es waren alle mit Begeisterung dabei und die Schüler hätten sogar Lust es zu wiederholen.

Unser Förderverein spendete T-Shirts und sorgte für Kaffee und Getränke sowie das gemeinsame und wohlverdiente Mittag in der Mensa. Frau Heubel hat uns tatkräftig unterstützt und im Vorfeld zum Gelingen des Arbeitseinsatzes maßgeblich beigetragen!

Am Mittwoch den 26.04.2017 findet für die teilgenommenen Azubis die Führung im Institut der Anatomie statt. Die Schüler sehen eine Schausektio und die Ausstellungspräparate.

Weitere Bilder finden Sie auf der Seite des Fördervereins Johannisfriedhof e.V.

Ziel der zu etablierenden Sektion Pflege im Förderverein des UKJ ist die ideelle, finanzielle und marketingbezogene Förderung entsprechender Konzepte sowie die Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten und berufsgruppenübergreifenden und pflegespezifischen Projekten.

Als Vertreter der universitären Pflege präsentieren wir uns mit regelmäßigen Veranstaltungen, wie der Reihe „Pflegeabend“, „Managementforum“, „Pflegesymposium“ und dem „Mitteldeutschen Praxisanleitertag“. Die Termine dazu finden Sie unter Veranstaltungen des UKJ.

Neuigkeiten aus dem Bereich Pflege am Universitätsklinikum Jena finden Sie hier:

47 neue Auszubildende starten im September am Thüringer Universitätsklinikum

Am 1. September 2016 wurden am UKJ zahlreiche Zuckertüten als Willkommensgruß verteilt: 47 frische Gesichter beginnen eine Ausbildung am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Die größte Gruppe bilden 25 Azubis in der Gesundheits- und Krankenpflege, gefolgt von 15 in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, fünf in der Krankenpflegehilfe und zwei Medizinische Fachangestellte. Im Hörsaal der Frauenklinik startete das Begrüßungsprogramm der Ausbildungsleiter des Thüringer Universitätsklinikums.

„Für die Auszubildenden, aber auch die Mitarbeiter der Pflege ist es ein besonderer Tag, denn wir begrüßen Nachwuchsfachkräfte. Man denkt dabei auch an die eigene Ausbildungszeit zurück. „Vor 40 Jahren war ich Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege und saß im Döbereinerhörsaal und wartete gespannt auf den Aufruf meines Namens und die Bekanntgabe meines ersten praktischen Einsatzortes“, erklärt Evelyn Voigt, stellv.Pflegedirektorin am UKJ. Neben Informationen zu den Abläufen in den kommenden Tagen erfuhren die Erstis Wissenswertes zum Neubau in Lobeda. So führte das Programm unter dem Motto Veränderung dann auch räumlich von der Innenstadt weiter nach Lobeda. Dort konnten die neuen Azubis am Nachmittag bei einem Kennenlern-Parcours und Knobelaufgaben ins Gespräch kommen. Auch für diesen Jahrgang gibt es wieder Buddys.

„Sie bekommen Mentoren aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr an die Seite gestellt. Dadurch sollen der Start leichter fallen, Fragen schnell geklärt werden und auch Freundschaften entstehen“, sagt Sebastian Haubner, einer der Ausbildungsleiter am UKJ.

Vor den Fachkräften von morgen liege nun eine spannende und lehrreiche, aber auch fordernde Zeit, so Voigt: „Wir wollen sie optimal auf ihre zukünftigen Berufe vorbereiten, die mit einer hohen Verantwortung verbunden sind. Sie durchlaufen unterschiedliche Pflegebereiche am UKJ und können herausfinden, was ihnen besonders liegt. Dabei sichern examinierte Pflegekräfte, Ausbildungsleiter und Praxisanleiter die Qualität der Ausbildung.“

Studienstart für Hebammen und Pfleger im Herbst 2016

Patienten zu versorgen, wird eine immer komplexere Aufgabe – insbesondere an Universitätsklinika. Weil der medizinische Fortschritt immer weiter voranschreitet und damit die Anforderungen an Pflegende stetig steigen, haben das Universitätsklinikum Jena und die Ernst-Abbe-Hochschule entschieden, die Ausbildung der Praxis anzupassen und duale Studiengänge für Pflege und Hebammenkunde zu etablieren.

Bereits zum dritten Mal konnten die Rektorin der Hochschule, Prof. Gabriele Beibst, und die Pflegedirektorin am UKJ, Arne-Veronika Boock, jetzt 20 junge Männer und Frauen begrüßen, die das Pflege-Studium an der Ernst-Abbe-Hochschule beginnen und parallel ihre Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger. 15 von ihnen haben einen Ausbildungsvertrag mit dem Universitätsklinikum Jena, die anderen lernen an anderen Kliniken der Umgebung. Nach drei Jahren erhalten sie eine Berufszulassung, nach vier zusätzlich den international anerkannten Abschluss Bachelor of Science. Gleichzeitig startete zum zweiten Mal der duale Studiengang Geburtshilfe und Hebammenkunde. Von den 21 jungen Frauen, die sich für diesen Beruf entschieden haben, lernen 15 am UKJ.

Das Studium vermittelt sowohl fachspezifische als auch akademische Inhalte. „Die Absolventen unserer neuen Studiengänge werden ihren Beruf in jeder Hinsicht beherrschen, zusätzlich aber auch in der Lage sein, wissenschaftlich zu arbeiten, die gewonnenen Erkenntnisse im Berufsalltag einzusetzen, Arbeitsgruppen zu leiten und vieles andere mehr“, so Pflegedirektorin Boock. Die akademische Ausbildung übernehmen Hochschullehrer aus der Medizin und den Pflegewissenschaften. Um die praktische Berufsausbildung kümmern sich in bewährter Weise Mitarbeiter am UKJ.



47 neue Auszubildende starten im September am Thüringer Universitätsklinikum

Am 1. September 2016 wurden am UKJ zahlreiche Zuckertüten als Willkommensgruß verteilt: 47 frische Gesichter beginnen eine Ausbildung am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Die größte Gruppe bilden 25 Azubis in der Gesundheits- und Krankenpflege, gefolgt von 15 in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, fünf in der Krankenpflegehilfe und zwei Medizinische Fachangestellte. Im Hörsaal der Frauenklinik startete das Begrüßungsprogramm der Ausbildungsleiter des Thüringer Universitätsklinikums.

„Für die Auszubildenden, aber auch die Mitarbeiter der Pflege ist es ein besonderer Tag, denn wir begrüßen Nachwuchsfachkräfte. Man denkt dabei auch an die eigene Ausbildungszeit zurück. „Vor 40 Jahren war ich Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege und saß im Döbereinerhörsaal und wartete gespannt auf den Aufruf meines Namens und die Bekanntgabe meines ersten praktischen Einsatzortes“, erklärt Evelyn Voigt, stellv.Pflegedirektorin am UKJ. Neben Informationen zu den Abläufen in den kommenden Tagen erfuhren die Erstis Wissenswertes zum Neubau in Lobeda. So führte das Programm unter dem Motto Veränderung dann auch räumlich von der Innenstadt weiter nach Lobeda. Dort konnten die neuen Azubis am Nachmittag bei einem Kennenlern-Parcours und Knobelaufgaben ins Gespräch kommen. Auch für diesen Jahrgang gibt es wieder Buddys.

„Sie bekommen Mentoren aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr an die Seite gestellt. Dadurch sollen der Start leichter fallen, Fragen schnell geklärt werden und auch Freundschaften entstehen“, sagt Sebastian Haubner, einer der Ausbildungsleiter am UKJ.

Vor den Fachkräften von morgen liege nun eine spannende und lehrreiche, aber auch fordernde Zeit, so Voigt: „Wir wollen sie optimal auf ihre zukünftigen Berufe vorbereiten, die mit einer hohen Verantwortung verbunden sind. Sie durchlaufen unterschiedliche Pflegebereiche am UKJ und können herausfinden, was ihnen besonders liegt. Dabei sichern examinierte Pflegekräfte, Ausbildungsleiter und Praxisanleiter die Qualität der Ausbildung.“



Studienstart für Hebammen und Pfleger im Herbst 2016

Patienten zu versorgen, wird eine immer komplexere Aufgabe – insbesondere an Universitätsklinika. Weil der medizinische Fortschritt immer weiter voranschreitet und damit die Anforderungen an Pflegende stetig steigen, haben das Universitätsklinikum Jena und die Ernst-Abbe-Hochschule entschieden, die Ausbildung der Praxis anzupassen und duale Studiengänge für Pflege und Hebammenkunde zu etablieren.

Bereits zum dritten Mal konnten die Rektorin der Hochschule, Prof. Gabriele Beibst, und die Pflegedirektorin am UKJ, Arne-Veronika Boock, jetzt 20 junge Männer und Frauen begrüßen, die das Pflege-Studium an der Ernst-Abbe-Hochschule beginnen und parallel ihre Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger. 15 von ihnen haben einen Ausbildungsvertrag mit dem Universitätsklinikum Jena, die anderen lernen an anderen Kliniken der Umgebung. Nach drei Jahren erhalten sie eine Berufszulassung, nach vier zusätzlich den international anerkannten Abschluss Bachelor of Science. Gleichzeitig startete zum zweiten Mal der duale Studiengang Geburtshilfe und Hebammenkunde. Von den 21 jungen Frauen, die sich für diesen Beruf entschieden haben, lernen 15 am UKJ.

Das Studium vermittelt sowohl fachspezifische als auch akademische Inhalte. „Die Absolventen unserer neuen Studiengänge werden ihren Beruf in jeder Hinsicht beherrschen, zusätzlich aber auch in der Lage sein, wissenschaftlich zu arbeiten, die gewonnenen Erkenntnisse im Berufsalltag einzusetzen, Arbeitsgruppen zu leiten und vieles andere mehr“, so Pflegedirektorin Boock. Die akademische Ausbildung übernehmen Hochschullehrer aus der Medizin und den Pflegewissenschaften. Um die praktische Berufsausbildung kümmern sich in bewährter Weise Mitarbeiter am UKJ.



Maßnahmen zur Gewinnung von Auszubildenden und Pflegefachkräften
Berufsinfolounge am UKJ.

Im Mittelpunkt der Bemühungen der Pflegedirektion stehen die Rekrutierung von berufserfahrenen Fachkräften und die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten und Ausbildungsformate für Pflegeberufe sowie die damit verbundene Absolventenbindung. Darüber hinaus gewinnt die Gewinnung ausländischer Fachkräfte zunehmend an Bedeutung. Hierfür erforderliche Integrationsmaßnahmen bedürfen einer finanziellen und ideellen Förderung. Beispielhaft sind der Ausbau der 2014 prämierten Pflegeabende sowie das gemeinsam mit der FSU entwickelte Buddyprogramm zur Unterstützung junger Auszubildender.



Angebote zur strukturierten Förderung und Bindung von Pflegenden

Mit dem Ziel, Berufseinsteiger adäquat zu fördern sowie hochqualifizierten Fachkräften eine fachlich-inhaltliche oder managementorientierte Perspektive zu bieten, wird durch die Pflegedirektion ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsangebot umgesetzt. Die Angebote sichern die Umsetzung nationaler Qualitätsstandards ebenso ab, wie interne Veränderungsprozesse. Das Spektrum soll erweitert und den fachlichen sowie organisationsbezogenen Anforderungen angepasst werden. Neben den bekannten Fort- und Weiterbildungsangeboten sollen zukünftig verstärkt individuelle Förderinstrumente eingesetzt werden. Exemplarisch sind hier das Stipendium zur Förderung eines berufsbegleitenden Pflegestudiums oder individualisierte Bildungsangebote für Fach- und Führungskräfte zu nennen.



Fachliche und teambezogene Personal- und Organisationsentwicklung

Zur Unterstützung der Führung und Steuerung der unterschiedlichen Teams zur Absicherung einer fachlich adäquaten und engagierten Patientenbetreuung sollen qualifizierende Angebote fachlich weiter ausgebaut und organisatorisch flexibilisiert werden. Von hoher Aktualität und Bedeutung ist die Rekrutierung und fachliche Einbindung von Altenpflegenden in die betrieblichen Strukturen. Hierfür erforderliche Informations- und Marketingveranstaltungen sollen gefördert werden.



Akademisierung und Professionalisierung der Pflegeberufe

Die Anforderungen an Pflegende insbesondere an einer Universitätsklinik setzen ein hohes Bildungsniveau, die Fähigkeiten sein eigenes Wirken und Tun auf Ergebnisse zu reflektieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu bewerten und zielgerichtet einzusetzen voraus. Unter diesen Ansprüchen nahmen mit einer weniger als zweijährigen Vorbereitungszeit im Herbstsemester 2014 Gesundheits- und Krankenpfleger und Hebammen als Studenten des dualen Studiengangs Pflege ihr Studium an der EAH Jena in Kooperation mit dem UKJ auf. Das oberste Management des Pflegedienstes sieht eine zwingende Notwendigkeit weiter Studiengänge zu etablieren und die aktuellen Weiterbildungen zu integrieren.



Arbeitseinsatz auf dem Johannesfriedhof

20 Azubis vom ersten bis dritten Lehrjahres waren im Einsatz. Es erwarteten uns optimale Voraussetzungen für die Gartenarbeit, da der  Wettergott es sehr gut mit uns meinte.

Wir leisteten Arbeiten wie Laub harken, Bäume verschneiden, Unkraut zupfen, Friedhofsmauern und Gräber von Efeu befreien, Bruchsteine stapeln usw.

Zum Schluss wurden zwei Container gefüllt. Schön zu erleben war, wie sich die Schüler ausbildungsstandüberschneidend unter die Arme griffen. Es waren alle mit Begeisterung dabei und die Schüler hätten sogar Lust es zu wiederholen.

Unser Förderverein spendete T-Shirts und sorgte für Kaffee und Getränke sowie das gemeinsame und wohlverdiente Mittag in der Mensa. Frau Heubel hat uns tatkräftig unterstützt und im Vorfeld zum Gelingen des Arbeitseinsatzes maßgeblich beigetragen!

Am Mittwoch den 26.04.2017 findet für die teilgenommenen Azubis die Führung im Institut der Anatomie statt. Die Schüler sehen eine Schausektio und die Ausstellungspräparate.

Weitere Bilder finden Sie auf der Seite des Fördervereins Johannisfriedhof e.V.



Mitgliedschaft und Satzung

Der Förderverein zählt ca. 150 Mitglieder (Stand 01/2016), Personen, die dem Klinikum verbunden sind: ehemalige und gegenwärtige Mitarbeiter, Professoren, ehemalige Patienten und deren Angehörige. Künftig wird sich der Verein auch für Studierende und Alumni, die die Verbindung zum Universitätsklinikum halten wollen, als Ansprechpartner anbieten.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt für natürliche Personen 30 € im Jahr, für Senioren und Studenten 10 € im Jahr und für juristische Personen 300 € im Jahr.

Unterstützen Sie die Projekte des Vereins - mit einer Spende oder als Mitglied!

Unsere Bankverbindung lautet:

Sparkasse Jena-Saale-Holzland
IBAN: DE89830530300000028010
BIC: HELADEF1JEN

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung!

Aktuelle Satzung des Fördervereins



Projektarchiv

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums blickte der ehemalige Verwaltungsdirektor des Klinikums, MR a.D. Gunthram Freiherr Schenk zu Schweinsberg, auf die Gründung des Fördervereins zurück:

 

Förderverein der Humanität

Die Neuausrichtung des Klinikums der FSU im Zuge der deutschen Wiedervereinigung ist eine der großen Erfolgsgeschichten des Freistaats Thüringen. Gemeinsam mit der Universitätsleitung ist es gelungen, viele Verantwortliche im ganzen Land dafür zu gewinnen, sich zu Gunsten des Klinikums einzusetzen. So konnte es gelingen, Forschung, Lehre und Krankenversorgung in kurzer Zeit auf das heutige Niveau zu bringen. Dies hat anfangs aber auch berufliche und persönliche Veränderungen bewirkt, die von den Betroffenen verkraftet werden mussten. Die 1989 eingerichtete Personalkommission war dabei maßgeblich beteiligt. Ihr Vorsitzender war Prof. Dr. Herbert Bach (1926-1996), ein hochrangiger Wissenschaftler und langjähriger Direktor des Instituts für Humangenetik und Anthropologie. Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen waren seine Maxime. Als ich 1994, noch nicht 2 Jahre Verwaltungsdirektor am Klinikum der FSU, den Förderverein aufbauen wollte, war ich glücklich, dass Prof. Bach bereit war, den Vorsitz zu übernehmen. Mit ihm, so wusste ich, erhält der Verein einen prägenden Repräsentanten, der Humanität schon immer vertreten und praktiziert hat. Außerdem besaß er innerhalb und außerhalb der Universität hohe Wertschätzung.

Es war der 20. Januar 1994, als der Klinikumsvorstand zur Gründungsversammlung einlud. Neben Prof. Bach als Vorsitzenden möchte ich folgende gewählte Vorstandsmitglieder nennen: Elke Kühn (AOK-Landesverband Thüringen), Dr. Lothar Späth (Geschäftsführer Jenoptik), Dr. Gottfried Müller (Landtagspräsident), Dr. Peter Röhlinger (Oberbürgermeister) und Prof. Dr. Konrad Reinhart (Klinikdirektor Anästhesie und Intensivmedizin). Weiter wurden Prof. Dr. Günter Stein (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Felix Zintl (Dekan) und Anne-Rose Schierenbeck (Pflegedienstdirektorin) Mitglieder im Vorstand. Mir wurde die Aufgabe als stellvertretender Vorsitzender übertragen. Joachim Hoge wurde als Geschäftsführer des Vereins bestellt. Die Besetzung des Gründungsvorstands unterstrich die Intension,  Entscheidungsträger von außen einzubeziehen. Der Antrag auf Gemeinnützigkeit des Vereins wurde umgehend bestätigt.

Der Presse erklärte Prof. Bach deutlich die humanistische Ausrichtung des neu gegründeten Fördervereins. Er sei „nicht einseitig auf materiell greifbare Vorhaben“ orientiert, sondern will mithelfen, „für Patienten und Mitarbeiter menschenwürdige Zustände im Klinikum zu schaffen“. Beispiele aus den ersten Jahren zeigen eine konsequente Umsetzung dieser Ziele. Zum Wohl der Patienten wurde ein Ratgeber entwickelt, der ehrenamtliche Patienten-Besuchsdienst unterstützt, ein Auto für die Notfallseelsorge mitfinanziert und der Hospizverein gefördert. Für die Mitarbeiter wurden Betriebsfeste und Jubiläen gesponsert. Sowohl der Öffentlichkeit als auch dem Personal dienten das vom Verein herausgegebene Klinik-Magazin und die Jahresempfänge als identitätsstiftende und verbindende Kommunikationsmedien. Für Studenten wurden u.a. wissenschaftliche Halbjahresstipendien eingerichtet und ihre Verabschiedungen finanziell abgesichert. Für Hochschullehrer im Ruhestand fanden regelmäßige und vom Verein organisierte Treffen statt. Eine Unterstützung von Bilderausstellungen förderte das kulturelle Leben im Klinikum - insgesamt ein bunter Strauß von zielgerichteten Förderaktivitäten.

Bis zum Ende meiner Tätigkeit als Verwaltungsdirektor habe ich mich immer gerne für den Förderverein und die Umsetzung seiner humanitären Ziele engagiert. Manches ist durch ihn erst möglich geworden. Heute freue ich mich über sein 20jähriges Jubiläum und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg.

MR a.D. Gunthram Freiherr Schenk zu Schweinsberg  
(Verwaltungsdirektor von 1992-2005)

 

Bisherige Projekte, die der Förderverein unterstützt hat:

Finanzierung des Semestersbaums und Absolventensteins (Studiengang, Humanmedizin, Jahrgang 2008)

Mit einer symbolträchtigen und vom Förderverein finanziell unterstützten Aktion endete am 4. Juli 2008 die feierliche Absolventenverabschiedung der Jenaer Humanmedizin-Studenten. Nach der traditionellen Fest- veranstaltung in der Aula der Universität luden die jungen Ärztinnen und Ärzte auf das Klinikgelände am Philosophenweg ein, wo sie einen Absolventenbaum pflanzten und einen Absolventenstein setzten. Im 450. Jubiläumsjahr ein ganz besonderes Bekenntnis zu ihrer Universität und Fakultät.

Lehrpreis

Der mit 500 Euro dotierte Lehrpreis ist nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät Jena, Janus Cornarius, benannt. Dieser über- setzte im 16. Jahrhundert die Fach- literatur seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische, der damaligen Stu- diensprache, und ermöglichte so den damaligen Medizinstudierenden den Zugriff auf eine Vielzahl von Büchern.

Preisträger 2010 sind die Organisatoren des Themenblocks "Perioperative Medizin", Dr. Katrin Pahlke, Dr. Florian Setzer, Dr. Andrea Schlüter, Dr. Karin Wurm, Dr. Ole Bayer und Prof. Dr. Michael Bauer von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

2011 ging der Lehrpreis an das Team des SkillsLabs. In dem Übungszentrum an der Medizinischen Fakultät können Studierende ärztliche Fertigkeiten trainieren. Mit dem Preis würdigt die Jury das Engagement der Initiatoren, Koordinatoren und studentischen Mentoren des SkillsLabs für eine praxisorientierte Medizinerausbildung.

Ausstattung des Kinderzimmers am Standort Lobeda

Das Kinderzimmer im Klinikum Lobeda wurde mit finanzieller Hilfe des Fördervereins eingerichtet.

Seit Anfang 2009 bietet das Uniklinikum Jena eine Kurzzeitbetreuung für Mitarbeiterkinder an. Im neu eingerichteten "Kinderzimmer" des UKJ können Kinder zwischen 1 und 6 Jahren betreut werden, wenn eine besondere krankenhausspezifische Situation eine hohe Flexibilität erfordert oder der Arbeitstag länger dauert, als Kindergartenöffnungs- zeiten vorsehen. Das Projekt wird vom Klinikum finanziert und in Ko- operation mit dem Jenaer Familien- zentrum organisiert.

Zudem unterstützte der Förderverein auch bei der Finanzierung eines Gedenkschildes für Prof. Beleites an der HNO-Klinik und beim Benefizgolfturnier.



Absolventenstein

Mit einer symbolträchtigen und vom Förderverein finanziell unterstützten Aktion endete am 4. Juli 2008 die feierliche Absolventenverabschiedung der Jenaer Humanmedizin-Studenten. Nach der traditionellen Fest- veranstaltung in der Aula der Universität luden die jungen Ärztinnen und Ärzte auf das Klinikgelände am Philosophenweg ein, wo sie einen Absolventenbaum pflanzten und einen Absolventenstein setzten. Im 450. Jubiläumsjahr ein ganz besonderes Bekenntnis zu ihrer Universität und Fakultät.



Lehrpreis

Der mit 500 Euro dotierte Lehrpreis ist nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät Jena, Janus Cornarius, benannt. Dieser über- setzte im 16. Jahrhundert die Fach- literatur seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische, der damaligen Stu- diensprache, und ermöglichte so den damaligen Medizinstudierenden den Zugriff auf eine Vielzahl von Büchern.

Preisträger 2010 sind die Organisatoren des Themenblocks "Perioperative Medizin", Dr. Katrin Pahlke, Dr. Florian Setzer, Dr. Andrea Schlüter, Dr. Karin Wurm, Dr. Ole Bayer und Prof. Dr. Michael Bauer von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

2011 ging der Lehrpreis an das Team des SkillsLabs. In dem Übungszentrum an der Medizinischen Fakultät können Studierende ärztliche Fertigkeiten trainieren. Mit dem Preis würdigt die Jury das Engagement der Initiatoren, Koordinatoren und studentischen Mentoren des SkillsLabs für eine praxisorientierte Medizinerausbildung.



Ausstattung Kinderzimmer

Das Kinderzimmer im Klinikum Lobeda wurde mit finanzieller Hilfe des Fördervereins eingerichtet.

Seit Anfang 2009 bietet das Uniklinikum Jena eine Kurzzeitbetreuung für Mitarbeiterkinder an. Im neu eingerichteten "Kinderzimmer" des UKJ können Kinder zwischen 1 und 6 Jahren betreut werden, wenn eine besondere krankenhausspezifische Situation eine hohe Flexibilität erfordert oder der Arbeitstag länger dauert, als Kindergartenöffnungs- zeiten vorsehen. Das Projekt wird vom Klinikum finanziert und in Ko- operation mit dem Jenaer Familien- zentrum organisiert.



Nachrichten und Veranstaltungen
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09.09.2020

Medizin-Lehrpreis für Bildgebungsteam

Stellvertretend für die Lehrenden des Querschnittsbereiches Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung und Strahlenschutz zeichnet die Fachschaft Medizin der Friedrich-Schiller-Universität Prof. Dr. Ulf Teichgräber und PD Dr. Martin Freesmeyer mit dem diesjährigen Lehrpreis aus.

Jena (vdG/UKJ). „Der Fachbereich hat mit Abstand die beste Online-Lehre gemacht. Die Module sind übersichtlich und spannend, und es wurde sich die Mühe gemacht, unter Sicherheitsvorkehrungen Präsenz-Veranstaltungen zu ermöglichen“, so lautete eine der Begründungen beim diesjährigen Lehrpreisvoting. Unter den insgesamt sechs Nominierungen erhielten die Lehrenden des Querschnittsbereiches Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung und Strahlenschutz die meisten Stimmen der Medizinstudierenden. Stellvertretend für das Team geht der Preis an Prof. Dr. Ulf Teichgräber und PD Dr. Martin Freesmeyer.

Mit Vorlesungen, Seminaren, Unterricht am Patientenbett und Praktika ziehen sich die Lehrveranstaltungen des Querschnittbereiches durch den gesamten klinischen Studienabschnitt. „Im Fach Radiologie setzen wir zum Beispiel schon länger Lernvideos nach dem flipped-classroom-Konzept ein“, so Prof. Teichgräber, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Jena. „die sehen die Studierenden idealerweise vor der Vorlesung oder dem Praxisseminar und sind entsprechend vorbereitet.“

„Das Team hat das ernsthafte Interesse, uns etwas beizubringen“ 

Dr. Freesmeyer, Koordinator der Strahlenfächer und Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin, greift für Lernvideos auch gern auf Fallbeispiele aus Arztserien zurück: „Der Vergleich der Serienwelt mit der medizinischen Realität ist auf unterhaltsame Weise lehrreich, wenn die Studierenden einschätzen sollen, was die Fernsehärzte richtig machen und was nicht.“ Von seinen Erfahrungen mit Lernvideos konnte das Dozententeam in diesem besonderen Sommersemester profitieren, es stellte den Studierenden Lehr- und Lernvideos, Skripte und Übungsfragen zeitlich abgestimmt auf der Online-Plattform Moodle zur Verfügung. Da sich ärztliche Fertigkeiten aber nicht am Bildschirm erlernen lassen, realisierte es die Seminare Strahlentherapie, radiologische Diagnostik und Nuklearmedizin unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen als Praxisunterricht in Kleingruppen.

Dieses Engagement erkennen die Studierenden an. „Bei der Abstimmung wurden besonders oft die Anschaulichkeit und der Humor hervorgehoben, mit denen der Stoff dargestellt wird. Auch das durchdachte Praktikumskonzept und die Kritikfähigkeit wurden gelobt“, sagt Hannah Oxe vom Fachschaftsrat und zitiert noch einen Kommilitonen, „man hat als Student das Gefühl, dass das Team ernsthaftes Interesse daran hat, uns nachhaltig etwas beizubringen."

Der nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Jena, Janus Cornarius, benannte Preis wird jährlich von der Fachschaft Humanmedizin vergeben. Er ist mit 500 Euro dotiert, die der Förderverein des Universitätsklinikums zur Verfügung stellt.

Kontakt:

Fachschaft Medizin
Tel.: 03641/9396020
fachschaftsrat@med.uni-jena.de



21.06.2019

Medizin im Kopf: Lehrpreis für Neurologin Dr. Caroline Klingner
Die Koordinatorin des Themen-Blockes "Nervensystem und Psyche" im Medizinstudium wird mit dem diesjährigen Janus-Cornarius-Lehrpreis der Fachschaft ausgezeichnet

Jena (UKJ). Die Nominierungsliste für den Lehrpreis der Fachschaft Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität umfasste 14 Lehrende oder Teams, in der Online-Abstimmung entschieden sich die Studierenden für Dr. Caroline Klingner von der Klinik für Neurologie. Mit Kommentaren wie „extrem motiviert und ansteckend gute Laune“ oder „unglaublicher Aufwand und Herzblut für die Lehre“ begründeten sie ihre Wahl. Caroline Klingner ist Fachärztin in der Neurologie und koordiniert den sogenannten NePs-Block, den interdisziplinären Themen-Block "Nervensystem und Psyche" im 7. Fachsemester, an dem die großen klinischen Fächer Neurologie, Psychiatrie und  Psychosomatik, aber auch zahlreiche andere Institutionen mit Vorlesungen, Seminaren und praktischen Lehrveranstaltungen beteiligt sind.

„Wir wollen vor allem Motivation und Kontexte für das Lernen schaffen und die Studierenden methodisch anleiten“, beschreibt sie ihre Philosophie. „Die Fähigkeit, sich Wissen selbständig anzueignen, entsteht aus dem Recherchieren, Diskutieren, Probleme erkennen und Entwickeln von Lösungsstrategien. Und die Motivation kommt aus dem Kontakt zu Patienten und ihren Problemen.“ Die Studierenden wissen das zu schätzen und loben die strukturierten Seminare, gut organisierte Stationspraktika und Wiederholungsseminare zur Klausurvorbereitung. Auch ein auf freiwilliger Basis angebotener Prüfungsparcours, in dem die Teilnehmer ihre praktisches Können testen und ihre Gesamtnote verbessern können, kommt gut an. „Einfach super“, fasst einer der Abstimmenden zusammen, er habe „noch keinen Dozenten mit so viel Begeisterung für sein Fach gesehen!“

Bei der Preisverleihung betonte Caroline Klingner, dass in der Neurologie alle an der Lehre beteiligt sind, vom Assistenzarzt bis zum Klinikdirektor, und dass sie den Preis stellvertretend für das gesamte Team entgegennimmt. „Dieses Team lehrt allein im Kerncurriculum in knapp 900 Einzelveranstaltungen, das sind über 80.000 Minuten Lehre in Neurologie“, so die Preisträgerin.

Der nach dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Jena, Janus Cornarius, benannte Preis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben und gestern (20. Juni) auf dem Sommerfest der Fachschaft im Kollegienhof überreicht. Er ist mit 500 Euro dotiert, die der Förderverein des Universitätsklinikums zur Verfügung stellt.

Kontakt:
Dr. Caroline Klingner
Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Jena
E-Mail: Caroline.Klingner@med.uni-jena.de



10.05.2019

Nachwuchsforscher erhalten Poster- und Vortragspreise
16. Tag der Nachwuchswissenschaftler am Forschungszentrum Lobeda

Jena (UKJ). Beeindruckender Forschungsnachwuchs: Am Tag der Nachwuchswissenschaftler am Forschungszentrum Lobeda (FZL) am 9. Mai 2019 stellten 32 Doktoranden, Bachelor- und Masterstudenten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten aus dem Bereich der klinischen Forschung vor und beeindruckten sowohl die Jury als auch die Gäste mit dem wissenschaftlichen Niveau ihrer Arbeiten und Präsentationen.

Die Fachjury, bestehend aus der Professorin für Allgemeinmedizin, Professor Dr. Jutta Bleidorn, dem Leiter des Fachbereiches Molekulare Gynäkologie, Professor  Dr. Matthias Dürst, und dem stellvertretenden Direktor des Institutes für Rechtsmedizin, PD Dr. Frank Peters, bewertete die individuellen Leistungen der Teilnehmer und ermittelten folgende Preisträger:

Vortragspreise:

Den 1. Vortragspreis gewann Alena Gschwind aus dem Forschungslabor „Pädiatrische Onkologie“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Sie stellte ihre Arbeiten zum Thema  „Interaktion von basaler Autophagie und Zellzyklus in Cyto-ID-sortierten MOLM-13-Zellen“ vor.

Der 2. Vortragspreis ging an Maximilian Bley, AG Herz-Thorax-Chirurgie. Er präsentierte einen Vortrag zum Thema  „Nicotinamide Riboside increases CCR7-mediated migration and PGE2-synthesis in human pro-inflammatory macrophages“.

Posterpreise:

Pirmin Killinger, Klinik für Innere Medizin II, AG PD. Dr. Ernst, gewann einen Preis mit seinem Poster zum Thema: „Genomic stability in patients with chronic myeolid leukemia“.

Julia Friederike Fritsch, Fachbereich Molekulare Gynäkologie, stellte ihre Arbeiten zum Thema „Ovarialkarzinom-Diagnostik durch vollautomatische, Bisulfit-unabhängige DNA-Methylierungsanalyse von zellfreier DNA aus dem Blutserum“ vor und erhielt dafür ebenfalls einen Posterpreis.

Neben einem herzlichen Glückwunsch an die Preisträger ging ein ebensolcher Dank des FZL an die Unterstützer der Veranstaltung: dem Förderverein des Universitätsklinikums sowie den Firmen Bithahn Bioanalytic Technology, Qiagen GmbH, Biolitec Research GmbH und Occlutech GmbH. Außerdem an die Jury, Prof. Dr. Otto Witte als Vorsitzenden des Interdisziplinären Forschungszentrums (IZKF) und alle, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.



09.05.2019

Herausragende Promotionen ausgezeichnet
Förderverein stiftet Promotionspreise der Medizinischen Fakultät

Jena (UKJ). Beim diesjährigen Jahresempfang vergab die Medizinische Fakultät erstmals Promotionspreise für herausragende Leistungen während der Promotion. Der Förderverein stiftet die Preise, die mit 500 Euro dotiert sind. PD Dr. Michael Kiehntopf, Vorsitzender des Fördervereins (rechts im Bild), überreichte den Preis gemeinsam mit dem Prodekan Forschung, Professor Andreas Hochhaus, an Dr. Stefan Paul Anegroaie. Weiterer Preisträger ist Dr. Chunyi Kan, der während des Jahresempfangs leider verhindert war.



25.04.2019

Frühjahrsputz auf dem Johannisfriedhof
38 Pflegeazubis machen historischen Friedhof fit für den Frühling

Jena (UKJ/kbo). Saubere Sache: 38 Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege des Universitätsklinikums Jena (UKJ), allesamt im ersten Lehrjahr, haben kräftig angepackt und den historischen Johannisfriedhof auf Vordermann gebracht: mit Spitzhacke, Schubkarre und Muskelkraft haben die Auszubildenden die Erde gelockert, Wege geglättet, Gestrüpp und Efeu beseitigt oder die Ruhebänke gestrichen. Pflege für den Friedhof also, und nicht wie sonst für die Patienten. Und damit das Ganze auch noch medizinischen Lehrcharakter hat, erhalten die Azubis als Dankeschön eine exklusive Führung in der Anatomie durch die  Anatomische Sammlung mit anschließender Präparatedemonstration.

Der Arbeitseinsatz auf dem Johannisfriedhof mit anschließender Besichtigung der Anatomie ist mittlerweile eine schöne Tradition. Organisiert wurde er bereits zum dritten Mal vom Förderverein des UKJ, insbesondere Sybille Heubel, zusammen mit den UKJ-Ausbildungsleitern und in Kooperation mit dem Förderverein des Johannisfriedhofs e.V. So sorgt der Förderverein des UKJ für T-Shirts und das leibliche Wohl, der Förderverein des Johannisfriedhofs stellt die Arbeitsutensilien.



14.11.2018

Promotionsstipendien übergeben

Insgesamt 22 Medizinstudierende am Universitätsklinikum Jena erhalten in diesem Wintersemester ein Promotionsstipendium des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung IZKF, des Zentrums für Sepsis und Sepsisfolgen CSCC und des Fördervereins.  Stellvertretend für diese Förderinstitutionen übergaben Prof. Dr. André Scherag (l.) und PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (r.) die Stipendienurkunden in der Novembersitzung des Rates der Medizinischen Fakultät.

Mit der Förderung können sich die Doktoranden Carina Bachmann, Matthias Besemer, Florian Brand, Dominik Breite, Christoph Jacob, Paul Jung, Sophie Linnéa Kerschner, Alexandra Lüse, Antonio Mestekemper, Magnus Victor Müller, Veronika Lydia Rutte, Isabelle Victoria Sobbe, Juliane Stadtkus, Laura Swiderski, Rebecca Elena Thamm, Vanessa Jasmin Vau, Alexandra Wallbraun, Laura Zacher, Jorge Alejandro Hurtado Oliveros, Friederike Dellbrügge, Karina Blinova und Ghadir Douba jetzt ein oder zwei Semester lang ausschließlich ihrer Dissertation widmen.

Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg bei der wissenschaftlichen Arbeit!



09.11.2018

Ausbildung mal anders
Pflegeschüler des UKJ machen Johannisfriedhof winterfest

Jena (UKJ/kbo). Einen ganz besonderen Ausbildungstag hat die Pflegeklasse K 18a des Universitätsklinikums Jena (UKJ) erlebt: Statt Schulbank drücken hieß es für die Pflegeschüler im ersten Lehrjahr raus an die frische Luft und den historischen Johannisfriedhof fit für den Winter machen. Mit Harken, Rechen und Zangen befreiten sie die Wege und Gräber auf dem Friedhof von Laub, Ästen und Unkraut. Dass die Schüler gerade den Johannisfriedhof auf Vordermann brachten, ist kein Zufall: Dort befinden sich die Grabmale bedeutender Mediziner aus der Vergangenheit, aber auch verdienter Persönlichkeiten Jenas wie Optik-Pionier Carl Zeiss. Heute wird der Friedhof als Park genutzt. Dank der Aufräumaktion können Besucher wieder durch die schöne Anlage spazieren.

Als Belohnung für ihre fleißige Arbeit gab‘s für die Pflegeschüler eine lehrreiche Führung durch die Anatomie des UKJ. Zunächst erläuterte Kristin Hecht, Medizinstudentin im siebten Semester, anhand der historischen Präparate im Ausstellungsraum die Organsysteme des menschlichen Körpers – und testete dabei mit vielen Fragen den Wissensstand der Pflegeschüler. Anschließend zeigte Anatomieprofessor Christoph Redies den Pflegeschülern die „heiligen Hallen“ der Anatomie und erläuterte, wie hier die Leichen – allesamt Körperspenden – für Lehrzwecke präpariert werden. Im Präparationssaal lernen Medizinstudenten in den ersten Semestern dank der Körperspenden den Aufbau des Körpers und die Arbeit mit diesem kennen. Der Zutritt ist streng reglementiert. Dass die Pflegeschüler einen Einblick bekamen, ist daher etwas ganz Besonderes. 

Die Aufräumaktion auf dem Johannisfriedhof mit anschließender Besichtigung der Anatomie ist mittlerweile schöne Tradition und findet einmal im Jahr statt. Möglich macht es die Kooperation der Ausbildungsleiter Sebastian Haubner und Conny Weiß des UKJ mit dem Förderverein des UKJ, hier insbesondere Sybille Heubel, und dem Förderverein des Johannisfriedhofs. So spendiert der Förderverein des UKJ T-Shirts und Verpflegung, der Förderverein des Johannisfriedhofs stellt die Arbeitsutensilien.