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Baufahrzeuge Foto: Szabo/UKJ

Eine Vision wird Realität - das Universitätsklinikum Jena-Lobeda

Vor mehr als zehn Jahren, 1999, begann hier der Bau des neuen Großklinikums, dem bereits Jahre der Planungen und Abstimmungen vorausgegangen waren. Das Ergebnis war ein gewaltiges Vorhaben - in zwei Bauabschnitten sollte in Lobeda neben den in den 80er Jahren errichteten Kliniken für Innere Medizin ein neues, hochmodernes Klinikum entstehen, das alle Klinken und viele Institute sowie die notwendigen Dienstleistungsbereiche des Universitätsklinikums beherbergen sollte.

Im Jahr 2000 wurde als erster Teil des Neubauprojektes das Dienstleistungszentrum mit Apotheke und Zentraler Küche eingeweiht. Zwei Jahre später folgte das Forschungszentrum, bis dann 2004 das neue Klinikum in einer gewaltigen logistischen Aktion von sieben Kliniken bezogen und feierlich in Betrieb genommen wurde. Damit hatte das Jenaer Universitätsklinikum einen neuen, hochmodernen Standort hinzugewonnen und verlegte seinen Schwerpunkt von der Bachstraße nach Lobeda.

Klinikmodell

 

Ein hochmodernes Universitätsklinikum entsteht

Im jetzt begonnenen Bauabschnitt werden auf dem Gelände des Klinikums mehrere miteinander verbundene Gebäudekomplexe entstehen, zu denen auch ein weiteres Forschungszentrum, ein Parkhaus und der neue zentrale Eingangsbereich gehören. Den Kern des entstehenden Komplexes bilden die neuen medizinischen Bereiche mit 740 Betten, darunter auch 60 Betten der Intensivmedizin, und 12 weiteren Operationssälen. Die Kliniken werden zu Zentren zusammengefasst, wie dem Mutter-Kind-Zentrum mit den Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie. Der Entwurf des Neubaus besticht dabei neben der hohen Funktionalität auch durch eine freundliche und offene Gestaltung der Gebäude, womit die Transparenz der gläsernen Magistrale, die dem neuen Klinikum einen hellen und luftigen Charakter verleiht, wieder aufgegriffen wird.

 

Baugeschehen Foto: Szabo/UKJDie Herausforderung an den Bau sind enorm, das spiegelt sich auch in der Bausumme von rund 298 Millionen Euro wieder. Es geht bei diesem ehrgeizigen Bauprojekt darum, einen Ort zu schaffen, der nicht nur den hohen Anforderungen an moderne Medizin in Raumplanung und Wegeführung entspricht, sondern auch denen an einen täglichen Arbeits- und Lernplatz für etwa 3800 Mitarbeiter des Klinikums und 2000 Medizin-Studenten. Nicht zuletzt haben auch die Patienten berechtigt hohe Erwartungen an ein modernes Klinikum.

 

 

 

 

 

 

 

Kanalgrube Aushub Foto: Szabo/UKJDas entstehende Krankenhaus in Lobeda wird all diese Anforderungen im Interesse der Patienten, Mitarbeiter, Studenten und Bürger Jenas erfüllen und so zu einem neuen akademischen und sozialen Zentrum in Jena werden - hochmodern, funktional, offen und freundlich.

 

 

 

 

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