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Bauvorhaben „Integrierte Biobank Jena (IBBJ)“: Eine zentrale Biobank für die medizinische Fakultät

Teilbauabschnitt 2: Freilenkung von Räumen des Laborzentrums und Herrichtung als zentrale Biobankanlage

Universitätsklinikum Jena, Erlanger Allee 101, Gebäude 6244

 

Das Universitätsklinikum Jena erweitert in 2016/2017 am Standort Lobeda die Integrierte Biobank Jena (IBBJ) im Laborzentrum zu einer zentralen Biobank für die Medizinische Fakultät. Hierfür ist eine Verlagerung vorhandener dezentraler Kühlkapazitäten (-80°C und -150°C-Tiefkühlschränke sowie Stickstofftanks) sowie die Erweiterung des bestehenden vollautomatisierten  -80°C-Lagers vorgesehen.

Das Konzept, an dem derzeit etwa 15 Einrichtungen des UKJ beteiligt sind, beabsichtigt den Aufbau einer zentralen Ressource für die Sammlung von Proben aus definierten klinischen Forschungsprojekten und Forschungsverbünden und die Rekrutierung klinischer Proben von Patienten/Probanden aus der normalen Routineversorgung. Es dient auch als Backup für Forschungsproben.

In die zentrale Biobank sollen eine Vielzahl von Biomaterialien eingelagert werden. Neben flüssigen Materialien wie Serum, Plasma, Liquor, Aszites, Punktate, Urin, Tränenflüssigkeit usw. gehören hierzu auch Gewebe und Zellen. Die Biobank wird daher in enger Kooperation mit einer Vielzahl von operativen und nicht operativen Fächern etabliert und betrieben.

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Für die Realisierung des o.g. Vorhabens erhält das Universitätsklinikum Jena eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Über das EFRE-Programm Thüringen 2014-2020 können Vorhaben zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation gefördert werden, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandortes Thüringen deutlich erhöhen.