Anatomische Sammlung der Medizinischen Fakultät
- Museum anatomicum Jenense -

 

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher!

Willkommen auf der Homepage des Museum anatomicum Jenense.

Die Geschichte der anatomischen Sektion

reicht bis in die Gründungszeit der Alma mater Jenensis. Im Jahre 1629 verrichtete der berühmte Mediziner Werner Rolfinck seine erste anatomische Sektion an 2 Bauern aus dem Dorfe Ammerbach. Noch während seiner Amtszeit wurde im Collegium Jenense nach italienischem Vorbild ein „Theatrum anatomicum“ eingerichtet. Im Jahre 1750 wurde das Anatomische Theater in den südwestlichen Stadtmauerturm verlegt, wo neben den Studenten auch gebildete Laien die Sektionen des berühmten Anatomen Justus Christian Loder besuchten. Eine Bildergalerie und ein Groß-Modell des Anatomischen Theaters erwarten die Besucher im sog. neuen Treppenhaus der Anatomie. Hier bieten Panoramafenster einen Blick auf die Reste des einstigen Anatomischen Theaters, den heutigen Anatomieturm.

Nähere Informationen finden Sie
hier: Flyer

Netz-Rolfink

Wappentafel des WERNER ROLFINCK (1599-1673) 
Standort: Anatomische Sammlung - Rolfinck-Saal

Die Anatomische Sammlung

blickt auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurück und ist heute im Institut für Anatomie -in den historisch ältesten Räumen der Universität, dem Refektorium eines ehemaligen Dominikanerklosters- untergebracht. Bestehend aus einer musealen und einer zeitgenössischen Sammlung stellt sie ein Sammelsurium medizinischer Präparierkunst dar.

Nähere Informationen zur Geschichte der Anatomischen Sammlung finden Sie
hier: Historischer Überblick

Die zeitgenössische Lehrsammlung wird im Rolfinck-Saal in modernen Vitrinen zur Ansicht gebracht. Sie beherbergt Objekte medizinischer Lehre und Forschung aus dem 20. und 21. Jahrhundert - Organe und Körperteile des Menschen sowie Präparate zur normalen und gestörten vorgeburtlichen Entwicklung. Sie wird von einer breiten medizinischen Fachöffentlichkeit für Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen genutzt und steht auch den Studierenden der Human- und Zahnmedizin für Ausbildungszwecke zur Verfügung.
Hier: Einblick in den Rolfinck-Saal

Im Goethe-Saal sind die musealen Objekte in historischen Sammlungsvitrinen zur Ansicht gebracht. Hier findet man Trockenpräparate, ausgewählte Stücke der Skelett- und Schädelsammlung, Wachsplatten-Rekonstruktionsmodelle und andere beeindruckende Zeitzeugen der Medizingeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die sog. Zwischenkiefer-Präparate. Sie erinnern an J.W. v. Goethe, der im Jahre 1784 den Zwischenkieferknochen des Menschen suchte und Spuren des bestrittenen Knochens fand. Die museale Sammlung kann von medizin-, kultur- und literaturgeschichtlich interessierten Angehörigen und Gästen der Universität nach Voranmeldung besichtigt werden.
Hier: Einblick in den Goethe-Saal

Nähere Informationen zu Besuchsmöglichkeiten der Anatomischen Sammlung finden Sie hier: Anmeldung und Führungsangebote


In der Anatomischen Sammlung werden darüber hinaus verschiedene Forschungsvorhaben verfolgt, die  sich vorwiegend mit der Provinienz einzelner Sammlungsobjekte und anderen medizinhistorischen Themen befassen.

Nähere Informationen zu aktuellen Forschungsvorhaben finden Sie hier:
1. Provenienzforschung
2. Publikationen zu medizinhistorischen Themen

Eine in 3 Auflagen erschienene Monographie erzählt die spannende Geschichte der Jenenser Anatomie und ihrer Sammlung. Ein besonders heißer Tip für unsere Alumnie und alle historisch interessierten Studierenden, die auf der Suche nach einer bleibenden Erinnerung an ihre medizinischen Ausbildungsstätte sind. 
hier: Buch zur Sammlung (3.Aufl. 2003 - ISBN 3-910141-59-5)

 

Ein bis zweimal im Jahr ist die Anatomische Sammlung auch für die allgemeine Öffentlichkeit im Rahmen der Langen Nacht der Museen oder der Langen Nacht der Wissenschaften zugängig.
Aktuelle Informationen zur nächsten Langen Nacht der Museen finden Sie hier: Tag der offenen Tür am 28. April 2017 von 18-24 Uhr

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und danken für Ihr Interesse. 

OÄ Dr. Rosemarie Fröber
Kustos

 

Kontakt     

 
OÄ Dr. med.
Rosemarie Fröber (Kustos)

Tel.:  03641/938520
Fax.: 03641/938634
Besuchsadresse: Institut für Anatomie
                       Teichgraben 7
                       07740 Jena 

EMail: